Leserbriefe

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LESERBRIEFE

Ich äussere mich gerne zu verschiedenen Themen, weil ich eine eigene Meinung habe, denke dass nur der Dialog weiterbringt und es gut tut wenn man seine Gedanken mitteilen kann. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn ich Dinge als falsch oder ungerecht empfinde. Das heisst ja nicht, dass ich immer recht habe (oder haben will), alles weiss oder das ich etwas besseres bin, ich habe einfach Freude an einem fair geführten Dialog, der ruhig auch einmal provozieren (im Sinne der konstruktiven Verbesserung) darf. Konstruktive Kritik ist gut und etwas Selbstkritik und Selbstironie kann auch nicht schaden. Schliesslich ist die Welt in der wir leben und zurechtkommen müssen die gestalterische Schnittmenge vieler, (oder doch nur Weniger die Viele beeinflussen ?) daher kann der Dialog nie schaden.

Wie dem auch sei, ich habe einige Leserbriefe zu einigen Artikeln geschrieben, die sind natürlich nicht veröffentlicht worden, aber das macht nichts, ich habe ja meine Website. Wenn Sie also meine Gedanken zu verschiedenen Themen interessieren sollte, können Sie diese hier nachlesen, natürlich sind auch kritische Betrachtungen dabei, wie gesagt, konstruktive Kritik schadet nie.....Wenn Sie also zu den Menschen gehören die keine Kritik vertragen können, sollten Sie hier nicht weiterlesen !


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Sie finden daher weitere Leserbriefe auf der Seite Leserbriefe 2.

 

 

Walter Smolnik

 

Zeitschrift

Der Spiegel

Brandstwiete

 

Hamburg 25.März 2010

 

Ihr Artikel im Spiegel 12 / 2010 Seite 162 bis 164, Heilige Huren vom 22.März 2010

 

Sehr geehrte Damen und Herren der Spiegel Redaktion,

 

die Frage die sich mir immer wieder bei Artikeln wie diesem stellen, ist die Frage in wie weit hier Funde und Umstände „interessant interpretiert“ werden.

Natürlich hat es, dies bestätigen viele Schriften, erotische Tempeldienste gegeben, allerdings sind mir im Gegensatz zu Ihrem Bericht auch Darstellungen bekannt, in welchen die Jungfrauen bis zum Einsetzen Ihrer Menstrutation eben weben der Reinheit der Jungfräulichkeit, also der kindlichen Reinheit / Neutralität in den Tempeln geschätzt wurden, dies hatte eben nichts mit Kindesmissbrauch, Sexualität, oder ähnlichem zu tun (Ihre Anmerkung auf Seite 164), und war nicht mit irgendwelchen sexuellen Handlungen oder Sexualität verknüpft, gleiches gilt für Jungen bis zum Einsetzen der Pubertät.

Dass allerdings nicht nur Mädchen sondern auch Knaben als „Lustknaben“ benutzt wurden, und zwar nicht bei den irgendwelchen unbefangenen sogenannten „Sandkastenspielen von Kindern gleicher Altersstufe“ belegen nicht nur römische und griechische Schriften aus alter Zeit, sondern bekanntermaßen auch andere Berichte aus aktueller Zeit. Das dies aber wohl wenig mit irgendwelchen religiösen Diensten zu tun hatte und hat, ist ebenfalls bekannt, diese dient doch allenfalls der Legitimation derer die die „Dienste“ in Anspruch nehmen.

Darüber hinaus war Aphrodite die Göttin der Liebe und nicht des Eros.

Das das älteste Gewerbe der Welt auch immer wieder in  verschiedenen Kulturen einen gesellschaftlich höheren Stellenwert hatte, als in der heutigen Gesellschaft, zeigen die Geschichten der Kurtisanen, der Geishas, aber nicht zu letzt auch die Geschichte von Maria Magdalena, die ja noch heute als ehemalige Hure als Heilige verehrt wird. Tatsache ist, dass diese in der Gesellschaft geachteten Positionen des ältesten Gewerbes der Welt zum einem höheren Qualitätsanspruch wie die reine Triebabfuhr des kleinen Triebgesteuerten Männchens (und ggf. auch Weibchens) geführt haben und mit der kulturellen Verknüpfung auch den reinen Objektstatus des käuflichen sexuellen Pedantes aufgehoben haben. Die geachteten Positionen der Prostituion haben sicherlich auch zum Schutz der Prostituierten in der einen oder anderen Kultur beigetragen.

Tatsache ist auch, die Prostitution gibt und gab es wohl in aller Welt, wird aber in vielen Kulturen geleugnet und verdrängt, dies entzieht aber letztlich diesen Bereich der gesellschaftlichen Kontrolle und den gesellschaftlichen Normen und führt dadurch zu vielen der immer wieder in den Medien beschriebenen Problemen.

Unbestritten ist, und dies in allen modernen Gesellschaften, dass niemand aus reiner Not dazu gezwungen sein sollte, sein Geld mit Prostituion zu verdienen oder zu Prostituion gezwungen zu werden. Allerdings liegt mir ein Zeitungsbericht vor, in welchem die Mutter von Kindern von der Arge dazu aufgefordert wurde, einen Arbeitsplatz bei einer „Erotikhotline“ anzunehmen, ansonsten würden Ihr die Hartz 4 Leistungen nicht weiter gewährt, das für eine moderne westliche Gesellschaft schon ziemlich arg

Tatsache ist auch, dass ohne Kunden keine Prostitution existiert, ein auch in der Debatte immer wieder vernachlässigter Teilaspekt.  Auf der anderen Seite sollte jede Gesellschaft froh sein, dass die Bürger die nicht in der Lage sind, einen adäquaten (Lebens-) Partner zu finden, wenigstens die Möglichkeit haben eine Prostituierte / Prostituierten zu besuchen, dabei ist dann wohl weniger relevant ob diese heilig sind oder nicht. Das die eine oder andere Gesellschaft vielleicht auf ein Niveau abgesunken ist, dass keine adäquaten (ganz unabhängig von der sexuellen Ausrichtung) Partner mehr bietet, ist eher traurig.

Für die leicht zu manipulierende Persönlichkeit von Kindern gilt, dass Sie vor nicht altergemäßen Einflüssen zu schützen sind, nicht umsonst hat die Natur verschiedene Entwicklungsstufen (Säugling, Kind, Pubertät, Jugendlicher (e), Erwachsener (e), Greis(in) etc) entwickelt, die im sozialen Gefüge in den sogenannten Sozialistaionsstufen definiert sind.

Die Grundfrage die Ihr Artikel allerdings für mich aufwirft, ist ob hier nicht einfach auch nur immer wieder irgendwelche Funde, Zusammenhänge und angebliche Kulte in einen spannenden, interessanten und „verderbten“ Zusammenhang gestellt werden, um sie interessanter zu machen und so die Aufmerksamkeit zu erregen, um die nötigen Mittel für entsprechende Altertumsforschungen auch zu erhalten.

Ob mancher angebliche Kultgegenstand überhaupt in Zusammenhang mit irgendeinem Kult steht, oder ob er nur das Wohnzimmer des einen oder anderen, vielleicht reicheren Bewohners einer bestimmten Epoche geschmückt hat, bleibt doch letztendlich den spekulativen Augen des Betrachters überlassen, insoweit es sich nicht um eindeutige und durch mehrfach bestätigte zeitgenössische Aufzeichnungen handelt, ist dies nicht der Fall, kann der Fund auch einfach eine zeitgenössische Notiz eines Barden oder Benkelsängers oder Romanschreibers sein, der einfach nur seine Zeit mit seiner Geschichte beglücken wollte.

Hier genügt eigentlich ein Blick in das Spiegel Archiv des Jahres 4025 Ausgabe Nr. 10 vom 08 März 4025, Rubrik Wissenschaft und Technik, um zu verstehen, dass vielleicht vielerlei eher dem Sinn des Betrachters und des Archäologen entspringt, als vielleicht der tatsächlichen Historie. Man kann die eine oder andere rein sexistische Interpretation des Mensch seins, eigentlich nur noch persiflieren.

Arm muss die Gottheit sein, die sich lediglich über Ihr sekundären Geschlechtsmerkmale, deren Einsatz und ständige erotische, oder sexuelle Phantasien oder Handlungen definiert. Es ist und bleibt nur ein Teilaspekt des menschlichen Lebens.

Es bleibt auch immer die Frage, welche Fakten über so lange Zeiträume wie mehrere hundert oder tausend Jahre und dann auch noch bei wenigen Fundstücken, noch richtig verknüpft werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Walter Smolnik

Anschrift ist der Redaktion bekannt

 

Jugendwahn Spiegeltitel 4025

Kult des Jugendwahnes Artikel02

Die Besonderheiten in der Rechtschreibung und in den Bezeichnungen entsprechen den Spezifikationen des Jahres 4025 !

Aufgrund der unWichtigkeit dieses Kultes wurde für die Forschergruppe der Lobby ............. praktisch unbegrenzte Forschungsmittel zur Verfügung gestellt, diese können jetzt bei der weiteren Erforschung dieses unWichtigen Kultes weltweit verprasst werden. Es wird erwartet, dass bei weiteren Funden sofort Politiker und wichtige Persönlichkeiten der ganzen Welt an den Fun Dorten anreisen, um von den unbegrenzten Forschungsmitteln zu partizipieren und die Fundstellen zu besichtigen. Man erwartet auch praktische Einweisungen in die Kultischen Handlungen, es ist zu erwarten dass die Delegationen an den Fundorten zum besseren Verständnis sogenannte Ü 30 Partys mit den Riten zu Ehren der Götter Flatt Ratt und Komasaufen veranstalten, um so einen besseren Einblick in diese unWichtigen kultischen Handlungen zu erhalten. Insgesamt wieder ein sehr gut angelegter Forschungsetat. Man erhofft sich von diesen Veranstaltungen, wesentliche Erkenntnisse zum Thema “Herrschaftswissen und Weltherrschaft”, scheint es sich doch im Verbreitungsgebiet des Kultes um einen Weltweiten gehandelt zu haben, schliesslich wurden diese Kultpüppchen auf der ganzen Welt gefunden.

 


 

Redaktion der Spiegel

Brandstwiete

Hamburg

 

 

Spiegel vom 08.März 2010, unterschiedliche Artikel

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren der Spiegel Redaktion,

 

 

Ihr Titelbild ist interessant und unrichtig. Es mag sein, dass gemäß Artikel 125 Abs 1 gemäß dem EU-Vertrag von Lissabon kein Mitgliedsland für ein anderes haftet, aber 1. der EU Vertrag von Lissabon stellt wenn überhaupt eine Ergänzung oder Änderung zu den Maastrichtkriterien dar, und 2. eine Währung kann in der Bewertung eines Währungsraumes keine unterschiedliche Kaufkraft haben. Handelt es sich um eine Währung, so kann es in verschiedenen Regionen / Ländern sein dass Aufgrund von Angebot und Nachfrage und ggf. auch aufgrund von Präferenzen des Ortes Waren und Dienstleistungen unterschiedliche Preise haben, allerdings kann es international, also außerhalb des Euroraumes nur zu einer einheitlichen Bewertung kommen. Die Wechselkurse zu anderen Ländern können für einen griechischen Euro kaum anders sein wie für den Euro eines anderen Landes des Währungsraumes. Theoretisch wäre dies zwar möglich, dann wäre jedoch keine Währungsunion mehr gegeben. Defakto bestünden dann wieder unterschiedliche Währungsräume die lediglich dass gleiche Zahlungsmittel haben (den Euro), es wäre daher unsinnig und kompliziert in diesem Falle eine gemeinsame Währung zu haben, die unterschiedlichen Währungsräume wären durch unterschiedliche Währungen leichter zuzuordnen. Eine Unterscheidung der jeweiligen Münzen / Scheine würde irgendwann den Wert der Währung weit überschreiten. Hat zum Beispiel Münze A (ebenfalls Eurowährungsraum) den Ursprung in Land A (ebenfalls Eurowährungsraum) ist hier eine eindeutige Zuordnung möglich, würde diese Münze jedoch in Land B (ebenfalls Eurowährungsraum) oder C (ebenfalls Eurowährungsraum) oder D (ebenfalls Eurowährungsraum) umgesetzt, müsste sich deren Kaufkraft mit jedem Länderwechsel verändern. Dies ist nicht nur unsinnig, sondern auch kompliziert, anfällig für Manipulationen und übersteigt im Endeeffekt den Wert der Münze / des Geldscheines bei weitem. Defacto ist innerhalb einer Währungsunion also der Geldwert durch die gleichen Münzen gekoppelt; wird der Euro international im Verhältnis zu anderen Währungen auf- oder abgewertet, so hat dies nicht nur Auswirkungen auf ein Land, sondern auf den gesamten Währungsraum. Es ist sicherlich richtig, dass formal keine Schuldenhaftung von einem Staat für den anderen vorhanden ist, die tatsächliche Regulation findet aber über den Geldgwert statt, dieser bezieht sich aber auf den gesamten Währungsraum und damit auf alle Länder der Währungsunion.

Der tatsächliche Sinn der europäischen Währungsunion, nämlich ein gemeinsamer Kultur- und Wirtschaftsraum, ein Zusammengehören der europäischen Völker und Solidarität untereinander geht bei der reinen Fragestellung nach dem Wert oder der Verschuldung völlig unter. Der Euro war eine Antwort Europas auf die riesigen Wirtschafträume in Nordamerika, Asien (zum Beispiel Indien und China) und die sich abzeichnende Globalisierung. Der europäisch Bürger sollte sich doch im gesamten Europa (zur Zeit der europäischen Währungsunion bezogen auf Westeuropa) sicher und heimisch fühlen können. Die gemeinsame Währung war hier doch nur ein Schritt in diese Richtung. Dass die Europäische Zentralbank / das Europaparlament und die nationalen Regierungen es wohl nicht geschafft haben, die Stabilitätskriterien von Maastricht einzuhalten, ist der Fehler und daran ändert auch der Vertrag von Lissabon nichts, der Vertrag von Lissabon versucht lediglich die Fehler und Manipulationen zu legalisieren. Wenn sich also die Länder Europas entsolidarisieren oder mit unrichtigen Angaben ihre nationalen Wirtschaftsräume beschreiben und dies im Endeffekt zu Schulden oder zu anderen fiskalischen Problemen führt, scheitert wesentlich mehr wie nur eine Geldwertfrage oder eine Währung. Ob die Nationalstaaten Europas im einzelnen gegen die geballten Wirtschafträume in Nordamerika, Asien und gegen aufstrebende Staaten wie zum Beispiel China bestehen können, ist fraglich.

Statt sich gemeinsam und partnerschaftlich zu entwickeln, hat die Europäische Staatengemeinschaft in den letzten Jahrzehnten jedoch immer stärkere Ungleichgewichte geschaffen und auch zu schnell sehr unterschiedliche Partnerstaaten akzeptiert. Was Sie beschreiben ist nicht das Problem eines gemeinsamen Währungsraumes, es ist das „Muskelspiel“ bzw. die Manipulation die von einzelnen Nationalstaaten betrieben wird. Dies ist jedoch gegen den Sinn einer Staatengemeinschaft, egal ob den einer Währungs- oder einer anderen Staatengemeinschaft. Die Verantowortlichkeiten werden hier nur im Moment auf die  Europäischen Staatengemeinschaft verlagert, dass diese dies in der Vergangenheit zugelassen hat, ist allerdings deren Fehler. Faktisch werden hier die Verantwortlichkeiten zwischen den nationalen Regierungen und der Europäischen Staatengemeinschaft und auch anderen internationalen Gremien (in Ihrem Beispiel die Börse, die ja ein internationaler Handelsplatz ist) und wirtschaftlichen Institutionen nach Bedarf hin und hergereicht. Statt Probleme zu lösen und Fehler zu vermeiden, werden die Ursachen je nach Bedarf verschoben, dies mag Einzelnen und / oder Gruppierungen nützen, jedoch nicht einer fairen und gerechten Staatengemeinschaft. Statt gemeinsam zu gestalten, zu ordnen und zu leben, scheint derzeit nur eine Addition von Problemen stattzufinden. Dies ist im höchsten Grade unfair denen gegenüber, die eine ehrliche, faire Europäische Union (als europäische Statengemeinschaft) bzw. internationale Staatengemeinschaft wollten und diese Probleme nicht verursacht haben. Man muss sich also fragen, ob die Bürger der Europäischen Staatengemeinschaft und ihre Vertreter (in Politik, Wirtschaft, Religion und Kultur etc.)  nicht in Wirklichkeit überwiegend kleinkarierte, egoistische und ungerechte Nationalstaatler geblieben sind, die  sich hinter der Maske der Staatengemeinschaft verbergen und bei Bedarf die europäische Staatengemeinschaft (andere internationale Gremien) nutzen, möglich ist aber auch der umgekehrte Weg internationale Protagonisten die mal diesen oder jenen Schwerpunkt wählen, oder eine Kombination aus beidem. Unübersichtliche und in der Menge (Quantität) nicht mehr zu überschauende und auch nicht mehr verständliche Gesetze, Rechtsprechungen und so weiter, sorgen für Verwirrung und tragen zum Verbergen der wahren Ursachen und Folgen bei und lassen nicht auf den Willen schließen, ein gerechtes, geeinigtes und starkes Europa zu schaffen, in dem sich Europas Bürger sicher und gerecht behandelt fühlen (gleiches gilt weltweit auch für internationale Gremien).

Dies wäre jedoch schade, weil dann eine große Chance für ein friedliches und gemeinsames und starkes Europa vertan wäre. Dies würde Europa und seinen Bürgern im besonderen, aber auch der gesamten Welt (als Staatengemeinschaft) schaden.

Man muss sich fragen, wann Europa / die Welt einmal aufhört Probleme hin und her zu reichen, statt diese zu lösen und die für die negativen Umstände Verantwortlichen endlich einmal zur Rechenschaft zieht.

 

 

Artikel Operation Löschtaste, Seite 33 und 34

 

Ihr Artikel beschreibt sehr schön, dass Daten  illegal erhoben wurden und nun wo diese einigen Personen und Institutionen die Macht im Staate und wohl auch international haben gefährlich werden könnten, nun gelöscht werden. Wie selektiv dies geschieht (mal sind die Daten beim Provider / Dienstleister noch vorhanden, mal nicht, Seite 34 rechte Spalte oberster Absatz ihres Artikels) kann im Einzelfall zum Vorteil oder zum Nachteil des Betroffenen gereichen, ob dieses Ergebnis jedoch tatsächlich Zufall oder gesteuert ist, wird dann immer die Frage mit dem schalen Beigeschmack bleiben. Im übrigen, wenn ich dass Telekommunikations- und Überwachungsgesetz (TKÜ, in ihrem Artikel erwähnt Seite 34 mittlere Spalte oberster Absatz) richtig im Kopf habe, müssen die Telkommunikationsdienstleister den Ermittlungsbehörden Schnittstellen zur Verfügung stellen auf die diese ständigen Zugriff haben, was liegt also näher als hierüber einmal die Daten im Sinne dieser oder jener Interessen zu manipulieren. Wer überwacht und leistet Dienstaufsicht über die Nutzer dieser Schnittstellen (?), wie viele dieser TKÜ Schnittstellen sind bereits gehackt (?), welche Daten (siehe Datenskandale) wurden über diese Schnittstellen bezogen ? Hierzu verweise ich auf Ihren Artikel im Spiegel 9 / 2010 Seite 84  , die Angaben von Herrn Professor Paul Kirchhof („Täter und Wächter sind identisch. Dieses Doppelmandat hat sich nicht bewährt“, Seite 85 linke Spalte erster Absatz, bezogen auf die Wirtschaftskriese, meiner Ansicht nach auf viele Bereiche übertragbar), dies zeigt deutlich, dass sich hier Verantwortliche nicht an grundlegende Gesetzte und Prinzipien gehalten haben (zum Beispiel die Gewaltenteilung).  Wenn dies so war, werden diese Personen dies auch weiterhin nicht tun. Nur was haben Täter die sich als Wächter aufspielen, in einem Staat der auf ein faires, unabhängiges und gerechtes Recht baut, zu suchen (?), dies allein ist schon eine Zumutung und eine Manipulation, die die Bürgerrechte des Grundgesetzes, aber auch viele internationale Regelungen verhöhnt. Wenn jedoch Herr Professor Paul Kirchhof auf Seite 85 linke Spalte vierter Absatz äußert: „Es bringt jetzt nichts in die Vergangenheit zu schauen.“, kann ich ihm nur bedingt zustimmen, 1.) aus der Vergangenheit sollte gelernt werden und 2.) es sollte verhindert werden, dass immer wieder die gleichen Fehler mit kleinen Variationen gemacht werden und vielleicht sogar immer wieder die selben Personen, Institutionen, Parteien, Gremien, Volksvertreter etc. die gleichen Schäden anrichten und dies hinter der Fassade des Gesetzes, der Parteien etc. In der heutigen Systematik werden nämlich genau mit dieser Argumentation, nicht nach hinten schauen, nicht aus der Geschichte lernen immer wieder ähnliche Fehler produziert. Es werden immer wieder ähnliche Fragestellungen erzeugt und immer wieder stereotyp beantwortet, dies ist Kennzeichen eines Unrechtregimes, dass die im Grundgesetz verbrieften Rechte seiner Bürger missachtet, aus der Vergangenheit nichts gelernt hat und sich anschließend mit immer der selben Ausrede aus der Affaire zu ziehen sucht.

Das die Daten illegal erhoben wurden, ist durch das Bundesverfassungsgerichtsurteil bestätigt. Das genau diese Behörden und Institutionen jetzt diese Daten auf der Grundlage des Bundesverfassungsgerichtsurteiles - das Urteil beweist dass die Behörden die Daten illegal erhoben haben- vernichten, legt den Verdacht der Spurenvernichtung eines in der Presse ausreichend beschriebenen Spitzelsystems nahe, das ausschließlich der eigenen Bereicherung diente, und dies am Grundgesetz, internationalen Verträgen und an der Un Charta vorbei agiert hat, nahe. Deutlicher kann ein Oberstes Gericht die Unrechtmäßigkeit der Handlungen eines Staates nicht machen, es handelt sich also um die Höchstrichterliche Bescheinigung eines Unrechtstaates.

Wenn Täter und Wächter identisch sind, es aber abgelehnt wird dies zu einer Analyse in der Retrospektive zur Kenntniß zu nehmen, wird der Wiederholung Tür und Tor geöffnet.

Wird dann noch die Retrospektive verfälscht und im entscheidenen Moment die illegal erhobenen Daten gelöscht und andere wie scheinbar zufällig erhalten, dann drängt sich einem der Verdacht einer Manipulation auf und zwar in einem Ausmaß mit Orwellschem Charakter.

Dann zeigen sich in der Tat alle möglichen Interessen und Gewalten, die aber keine Balance mehr haben, keine Individualität und kein Recht mehr achten, sondern nur noch Ihre Interessen sehen und hierbei manipulieren, dies kann aber nicht Kennzeichen eines Staates und einer Staatengemeinschaft sein die Ihre Bürger achtet, rechtliche, ethische und andere Grenzen wahrt, und sich auf ein gerechtes Recht beruft, hier wird im philosophischen Sinne gesprochen versucht, das Schwert des Damokles über den Köpfen der Verantwortlichen zu entfernen. Und diese Tatsache beweist nicht nur die Zeitung der Spiegel jede Woche.

 

 

Ihr Artikel „Fatale Offenheit“ Seite 36 bis 37

 

Noch ein jämmerliches Beispiel der deutschen Justiz. Unabhängig von einer juristischen, sozialen oder psychologischen Würdigung, ein Armutszeugnis für jeden Staat mit einem angeblich gerechten Recht. Der Tenor ist, wer ehrlich ist wird bestraft und dies mit Segen und Wollen der Politik (angeblicher politischer Impetus, Seite 37 rechte Spalte dritter Absatz). In der Schlussfolgerung aber es gibt jede Menge Unehrliche die sich frei in der Gesellschaft bewegen können und geschützt durch ihre Lüge weiter strafbare Handlungen begehen können (wohlgemerkt es handelt sich um den Bereich des Strafrechtes), dies ist ein weiteres klares Kennzeichen eines Unrechtstaates. Schöner kann man die Abhängigkeit und das Zusammenwirken von Unrecht, Unehrlichkeit, Politik, Gutachtern, Psychologie, etc. und (sie benutzen dieses Wort tatsächlich) Wahrscheinlichkeit (unglaublich bei diesen Manipulationen) gar nicht beschreiben. Bei der von Ihnen beschreibenen Problematik muss man jede angeblich unabhängige Meinung in Frage stellen. Und ich habe den Eindruck, genau dies soll hier erreicht werden. Bürgerrechte, Recht, Resozialisierung alles dies tritt hinter den Interessen von irgendwelchen Gruppierungen zurück. Dies scheint mir eher der Impetus von Netzwerken und Seilschaften -teils mit kriminellem Charakter- zu sein, näher zum Beispiel am Verhalten eines Insektenstaates, wie dem eines gerechten Staates. Das alles erweckt den Eindruck, das man in Deutschland kaum noch auf Objektivität und Gerechtigkeit hoffen kann.

Auch drängt sich der Eindruck auf, dass einige Personen, Institutionen und Gruppierungen nie wirklich erfasst haben, was Recht, Gerechtigkeit, Gewaltenteilung etc. tatsächlich ist. Ein Gebilde dass alles mögliche ist, aber kein moderner gerechter Staat.

 

 

Artikel „Auferstanden aus Ruinen“ Seite 38 Spiegel 10 /2010

 

Wer phantasiert denn hier ? Frau Merkel adelt also einen wegen Betruges verurteilten Parteigenossen und hat auf der Schreibmaschine des ehemaligen Staatssicherheitschefs Mielke (wann; zusammen mit Herrn Mielke etc (?), wird Frau Merkel jetzt bald als IM Angie in Zusammenarbeit mit verurteilten Betrügern geoutet (?)) den Beitrittsantrag der DDR zur Bundesrepublik geschrieben (?), was sagt denn die ehemalige Gauck-Behörde (Behörde zuständig für die Akten der ehemaligen Staatssicherheit der DDR) dazu (?), und ist heute unsere Bundeskanzlerin ?

Tatsache ist, Frau Merkel war zu Zeiten der Wende noch gar nicht in das Politische Geschehen gerückt. Die Akteure der damaligen Zeit trugen andere Namen.

Frau Merkel trat erst unter Kanzler Helmut Kohl ins Licht der Politik und dies in zunächst auch nur im regionalen Geschehen der neuen Bundesländer, aber zu einem Zeitpunkt als die Mauer schon gefallen war und die Wiedervereinigung bereits stattgefunden hatte. Wer diesen Artikel geschrieben hat, dem traue ich auch zu dass er am Ende behaupten wird, Helmut Kohl sein der Chef der Staatsicherheit der DDR gewesen und nicht Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.

 

 

Artikel „Der Ungefragte“ Seite 50

 

stimmen Ihre Angaben die hier im Artikel gemacht werden, dann ist dies ein schönes Beispiel dafür, wie Kompetenz und Expertise in der Bundesrepublik Deutschland missachtet und als Ressource nicht genutzt werden. Sie beschreiben wie weniger Geeignete mit Aufgaben betraut werden und Kompetente nicht beachtet und in das Abseits geschoben werden. Wen wundern dann noch Krisen und Fehler etc.

 

 

Artikel „Zwei Genossen“

 

ein ebenso merkwürdiger Artikel wie einige der schon zuvor beschriebenen. Ein hoher Parteifunktionär der SPD und (wenn mein Kentnisstand richtig ist) Mitarbeiter der Bundesbank benutzt offiziell das Wort „Afterwissenschaftler“ und hängt der Eugenik an ? Die Frage was genau vererbt wird, ist schon seit langer Zeit strittig und keineswegs abschließend geklärt. Gibt oder gab es zum Beispiel nur eine einzige Familie auf der Welt in der die Eltern intelligent / sehr intelligent sind, das / die Kinder aber „geistig behindert“ muss die These der angeblich vererbten Intelligenz bezweifelt werden. Aber auch der umgekehrte Fall, ein Kind das intelligenter ist als seine Eltern oder hat einen besseren oder schlechteren Lebensstandard erreicht, widerlegt die These der Vererbung.

Unstrittig ist, daß das soziale Umfeld und das was dem Kind vermittelt wird, ebenfalls eine entscheidende Rolle spielt (Sozialisation).

Aber auch viele andere Faktoren, wie Kultur, Geographie etc. spielen eine Rolle und dies ist belegbar.

Aber der Streit um dieses Thema ist ja bekannt, neu ist hingegen, dass sich der Lebenstandard ebenfalls vererbt (?), der Türke hat also grundsätzlich einen geringeren Lebensstandard, dieser wird also quasi mit der Geburt als Türke vererbt, ist also demnach genetisch bedingt ? Das ist neu, aber sehr interessant, dies würde bedeuten, niemand könnte je einen anderen Lebensstandard erreichen, wie die eigenen Eltern. Dann sind Technik und Zivilisation und Fortschritt also eine Illusion, wir leben immer noch in den Höhlen der Steinzeit ? Dann könnte Herr Sarrazin keinen höheren oder niederen Lebensstandard haben wie seine Eltern ?   Wohlgemerkt, wir reden, oder besser schreiben hier über Vererbung (Genetik) also Biologie und nicht über das Erbrecht. Aber selbst wenn hier dieses betrachtet würde, so wäre nach der Meinung von Herrn Sarrazin hier jede Veränderung wohl unmöglich ?

Weiterhin, bezieht Herr Sarazzin seine Angaben auf Transfairleistungen in das Ausland (?), welche ja bekanntermaßen bei Sozialleistungen (bis auf einige wenige Sachverhalte wie z. B. Schadenersatz, durch Krankheit verursachte Kosten etc.) wohl nicht möglich sind (hierbei ist nicht ein normaler Urlaub von normaler Dauer gemeint der nach gesetzlichen Bestimmungen jedem zusteht). Oder meint Herr Sarrazin Transfairleitungen im Inland ? Es fehlt also die Definition, welche Sozialleistungen meint Herr Sarrazin konkret ?  Bemängeln könnte Herr Sarrazin doch nur Fälle in denen Sozialleistungen zu Unrecht erfolgen, nur die dürfte es gar nicht geben.

Allerdings und hier reichen meine Kentnisse der Rechtsprechung nicht aus, könnten auch Renten und Pensionen zu den Sozialleistungen (unwahrscheinlich da diese im Gegensatz zu Sozialleistungen pfändbar sind) gehören. Nur, wer einen Anspruch auf Rente oder Pension durch seine Arbeit und Leistung erworben hat, der hat ihn erworben.

Dies wäre zwar im Rahmen der Gesetzgebung anders regelbar, zum Beispiel könnte der Gesetzgeber ein Gesetz erlassen, welches vorsieht dass zum Beispiel Renten und Pensionen in das Ausland nur an den dortigen Lebenstandard angepasst gezahlt werden. Aber wer soll bewerten und festlegen wie dieser zu bemessen ist (?), wie wären Ungerechtigkeit und falsche Bewertungen zu verhindern ?

Auch kennzeichnet sich ein Recht Staat durch das Rückwirkungsverbot aus, dieses gilt auch für die Bundesrepublik Deutschland (erst vor kurzem durch ein EU Gericht bestätigt und wohl auch beim Bundesverfassungsgericht unstrittig). Bei einer derart relevanten (wichtigen) Gesetzgebung greift das Rückwirkungsverbot mit absoluter Sicherheit. Außerdem gelten Freiheit und Freizügigkeit, niemand kann verhindern, dass sich zum Beispiel ein Rentner oder Pensionär in seinem Ruhestand im Ausland aufhält.

Zum Thema soziale Transfairleistungen ist doch wesentlich interessanter, dass bereits in den 70ér Jahren des 20.Jahunderts die Experten die Gesellschaft gewarnt haben, es werde ganze Generationen geben, die wenn Sie nicht durch die eigene Leistung in die Gesellschaft integriert werden können, nur gelernt haben werden, Geld zum Lebensunterhalt nur durch das Ausfüllen von Anträge zu erhalten (hierbei sind nicht unverschuldet in Not geratene oder erkrankte Personen gemeint ). Dies sind aber Abhängigkeiten, die möglichen Potentialen gar nicht gerecht werden, warum werden überhaupt strittige, soziale Transfairleistungen fällig ? Was ist in der Gesellschaft versäumt worden, was war verkehrt ?

Diese Frage sollte Herr Sarrazin, aber auch Herr Schneider einmal beantworten, wenn diese Basisdaten geklärt sind und vorliegen kann man über weitere Details streiten.  Ob diese allerdings (ausschließlich) mit Vererbung geklärt werden können, muss bezweifelt werden.

Dieser Artikel ist also noch ein schönes Beispiel dafür, wie Individualität nicht geachtet wird, sondern pauschal geurteilt wird, in so weit ist Herrn Schneiders Vorwurf des Rassismus wohl gerechtfertigt. Andererseits gibt es jede Menge durch Staat und Gesellschaft verursachte, Ungerechtigkeiten die Einzelne treffen, also ein Systematik, die sowohl an der falschen Stelle pauschaliert, wie auch an der falschen Stelle individuelle Unterschiede macht, und das hat System.

Bleibt zu fragen, warum ist ein Staat nicht in der Lage nach geltenden Regeln abzuprüfen, ob jemand 1. Anspruch auf Leistungen hat, 2. die Höhe der Leistungen und 3. die Umstände unter denen diese zu zahlen sind (?), vielleicht weil die Fülle der Recht-Vorschriften so groß ist, dass nicht einmal mehr Experten diese übersehen (?), dies ist dann aber wiederum kein Kennzeichen eines Recht - Staates und widerspricht unter anderem dem Artikel 3 des Grundgesetzes (Gleichbehandlungsgrundsatz). Nun könnte man Argumentieren, dass ein Staat der Unrecht tut, alle gleich im Unrecht behandeln muss (dies wäre allerdings in der logischen Konsequenz ein Unrechtstaat und kein Staat des Rechtes und der Gerechtigkeit), als logische Folge eines Verstosses gegen den Artikel 3 des Grundgesetzes und alle anderen Bürgerrechte und gegen die UN Charta, nur dies widerspricht dem Grundsatz Unrecht durch Recht zu ersetzen, was erstes Ziel eines jeden auf Gerechtigkeit abzielenden Recht Staates ist.

In der Tat, hier stimme ich Herrn Schneider zu, wird hier mit diesem Artikel ihrer Zeitschrift eine Nebelkerze gezündet die das geltendes Recht vernebelt und dem Unrecht Raum gibt.

Nimmt man jetzt noch Ihren Artikel „Entschädigung, Im Zweifel gegen die Opfer Seite 81“ hinzu, dann zeigt sich das Bild einer schlampigen und unfähigen Justiz, welche kein Interesse an gerechten Urteilen hat, Fakten ignoriert und Fälle solange verschleppt bis die Opfer gestorben sind, dann sind wir jedoch schon wieder beim mordenden Unrechtstaat, der Gesetze missachtet (und zwar das eigene Grundgesetz, das dann nur noch als Fassade dient) und kein Recht spricht. Da wird dann der Richter zum Täter.

 

 

Ihr Artikel „Das grüne Band der Sympathie“ Seite 122

 

Noch ein interessanter Artikel, nämlich Extremismus pur. Sie geben Extremstandpunkte wieder und rühren in diesen Extrembrei dann noch den Versuch den Einzelne unternehmen gerecht und respektvoll zu sein und zu verstehen.

Was übrig bleibt, ist letztendlich Unverständnis und Unlogik und das Zermahlen derer, die eine friedliche und vermittelnde Position einnehmen. So als gäbe es am Ende in den verschiedenen Kulturen keine Personen mehr die ein friedliches Miteinander und füreinander wollen. Die Mitte und Neutralität wird hier gnadenlos gegen die Extrempositionen ausgespielt. Dabei scheinen sich die Extrempositionen zu gleichen, sie haben nur eine andere Fassade.

Ständiges Darstellen der Extremstandpunkte wird zu nichts Positivem führen. Ich selber bin auch nicht bereit Extremstandpunkte zu akzeptieren.

Sie werden weder zu einem Gleichgewicht (weder persönlich, noch gesellschaftlich, noch kulturell, noch religiös), noch zu Zufriedenheit oder anderen positiven Werten führen. Extreme sind immer ein Ausdruck von tiefer Unausgeglichenheit, ich persönlich lehne das ab und sehe auch keinen Grund mich Extremen unterzuordnen. Es gibt in den Handlungen als Individuum, aber auch als Gruppe oder Staat, Grenzen die man nicht überschreiten sollte. Die Welt und die Kulturen werden durch Extreme ärmer, vielleicht zunächst nicht unbedingt im materiellen Sinne, aber zumindest in Perspektiven und Alternativen.

Liest man Ihre Zeitung, muss man sich fragen ob es noch Personen, Systeme und Staaten gibt, die einfach nur Leben und Tolerant sein wollen, ohne anderen zu Schaden, es aber auch nicht akzeptieren wenn die eigenen Werte, Vorstellungen und Gesetze, also das Recht (deren Grundlage Gerechtigkeit sein sollte) missachtet werden, und die sich für eine Balance im eigenen Leben und in dem anderer einsetzen und engagieren.

Würden Sie der Neutralität und der tatsächlichen Mitte der Gesellschaften und Kulturen den Platz einräumen, den Sie den Extremstandpunkten in Ihrer Berichterstattung einräumen und auch die gleiche Vehemenz, sähe die Welt wahrscheinlich anders aus. Es drängt sich der Verdacht auf, und dies bestätigt Ihr Artikel im Spiegel 08 / 2010 „Gespräch mit ZDF – Chefredakteur Nikolaus Brender“ das die Presse selber überwiegend davon lebt, voyeristisch Extrempositionen darzustellen und Neutralität und Mitte zu zerstören, dies führt dann zu einer Spirale der Extrempositionen, mit wahrscheinlich ebenso extremen Folgen.

 

 

Ein leugnen von Tatsachen „Ihr Artikel Seite 87; Große Katastrophe“ und hierbei ist es egal wer die Fakten retuschiert und manipuliert, macht niemanden besser oder intelligenter.

Ein simples Beispiel: Ein Analphabet der seinen Lehrer mit Gewalt dazu zwingt ihm eine gute Note im Lesen zu geben, kann immer noch nicht lesen, er erzwingt sich lediglich den Schein des Lesenkönnens; statt danach zu streben lesen zu lernen;

es werden die Tatsachen geleugnet, dies macht den Analphabeten nicht zum Lesenden und es wird den Lehrer nicht motivieren. Alle möglichen weiteren Beispiele sind denkbar. Ein schönes Beispiel dafür, wie alle Beteiligten am Ende verlieren.

 

 

Ein schönes Beispiel hierzu ist ihr Artikel Seite 53 „Menschen sind wie Montagsautos“ besonders erwähnenswert ist hier der Satz, „Frauen töten, um jemanden loszuwerden, Männer töten um jemanden zu behalten.“ Eine nette, dumme unlogische Platitüde, denn das die einen nicht gehen können ohne Tote zu hinterlassen macht keinen Sinn, dass die anderen etwas töten was sie behalten wollen, was aber nicht bleiben will,  ist ebenso unsinnig; genauso unsinnig wie „oh, ich wollte das Glas behalten, naja toll jetzt hab ich wenigstens noch die Scherben“. Wäre die Annahme „Frauen töten, um jemanden loszuwerden, Männer töten um jemanden zu behalten.“ seit Anbeginn der Menschheit richtig, hätte jede Frau irgendwann hochgerechnet mindestens einen Mann getötet und wäre selber mindestens Opfer eines Mannes geworden, der Sie nicht gehen lassen wollte. Rein rechnerisch würde dies nicht für eine Menschheitsgeschichte von mehreren tausend oder zehntausenden Jahren reichen. Insoweit unsinnige Hypothesen, die einer Überprüfung durch die Naturgesetze nicht standhalten. Und was für eine sinnlose Gesellschaft wäre das ?

Dazu fällt mir nur das Streitgespräch eines Mannes und einer Frau ein (dieser Dialog stammt nicht von mir, aber ich habe leider die Namen der Beteiligten vergessen, man möge mir dies verzeihen): Frau zum Mann: „Wenn Sie mein Mann wären, würde ich Ihnen Gift in Ihr Getränk mischen.“ Darauf der Mann zur Frau. „Wenn Sie meine Frau wären würde ich es trinken.“ Wer schon Menschen mit Montagsautos vergleicht, hat eine interessante Affinität zur Technik, aber nicht zum biologischen Leben und erst recht nicht zum Menschen, und dann muss man unterstellen dass jeder andere Reifer handelt. Wer nicht den Mut und die Kraft hat, einem anderen sein eigenes freies Leben zu lassen, anderen absichtlich nicht zu schaden, aber auch selber von sich Schaden und von seiner Umgebung fern zu halten, ist in der Tat unreif und nicht sozial. Dass aber die Gesellschaft Einsicht und Reife nicht erzwingen kann ist bekannt, dass jedoch große Teile der Gesellschaft auch in wichtigen Positionen sich als unreif und unsozial erweisen, war nicht zu erwarten. Dies ist wohl das Versagen einer ganzen Gesellschaft. Dann verhalten sich allerdings auch Menschen wie Montagsautos. Eine Gesellschaft die in Ihren Paarbeziehungen solche Strukturen aufweist, ist lebensfeindlich in jeder Hinsicht.

 

 

Das ganze wird dann ergänzt durch den Sowohl als auch, vielleicht oder auch nicht Artikel auf Seite 136 bis 137, „Mütter enstspannt euch“,

der sehr sachlich viele Alternativen in der Erziehung bei Naturvölkern beschreibt, eine Antwort aber letztendlich schuldig bleibt und keinen sachlichen Leitfaden bietet. Das einzige was immer wieder betont wird, ist die Rolle, im Sinne einer schauspielerischen Rolle. Die Rolle als Mama, die Rolle als Vater, die Rolle als Erzieherin, die Rolle als Kind, die Rolle als... So als ginge es um die Konditionierung von Lebewesen und nicht um eine freie Entscheidung. Mama und die Erzieherin und der Papa und das Kind werden konditioniert, aber alle wollen unabhängig sein und einen Job haben und ein Kind.

Ist dann das Bedürfnis nach Job und Mann und Erzieherin in der Kita auch nur ankonditioniert, oder entspricht er einem natürlichen Bedürfnis ? „Motivation und Feinfühligkeit sind eine Investion die nur Mütter bereit sind zu bringen“; das Kind schon wieder als Inverstitions- und Wirtschaftgut (?), nur gute Mütter (?), es gibt keine schlechten (?) und die Erzieherinnen in den Kitas noch schlechter motiviert wie eine schlechte Mutter (?), oder besser (?) ist die Dame Psychologin oder Ökonomin oder Schauspielerin mit einem dazu noch schlechten Rollenverständnis ? Und schon wieder nur Gemeinplätze, die Kitakinder, die Erzierinnen, die Väter, die Mütter.....  Ein großes dummes Netzwerk in dem jeder seine Rolle spielt, die Individualität eine Illusion ist und wenn niemand hinschaut läuft alles ganz anders, weil man nicht der ist dem eine Rolle aufoktroyiert wird, er nur ein Versteckspiel hinter Rolle stattfindet ? Es ist wohl sinnlos gegen soviel dumme Mediengeprägtheit zu argumentieren. Welchen Wert hat denn ein Kind, eine Mutter, ein Vater für die Gesellschaft oder Gruppe ???? Nicht für unsere Kinder pflanzen wir uns fort, nein für unser Ego, unsere Rolle, für die eigene Berufstätigkeit, aber da stören die Kinder doch (?!!?), die Kitas und für die Erzieherinnen in der Kita.... Ein Artikel der sich hübsch akademisch anhört, aber die Realität nicht abbildet. Welche Rolle ist denn gerade in, oder sind wir schon out, sind wir noch on, oder sind wir schon off... sind wir noch Gruppe oder schon Individuum oder noch Individuum aber noch nicht Gruppe, hat eine Mutter einen Selbstwert oder ist sie nur eine Investition, ist der Vater nur eine Investition oder das Kind oder haben sie einen  Selbstwert, gibt es einen Wert der Gruppe oder des Individuums, und wenn ja ist der individuell, emotional, ethisch, wirtschaftlich oder monetär..... oder eine Summe aus allem ???

Abschließend gefragt: „Ist Leben (hier ist ganz bewußt nicht die rein materielle Existenz gemein) und ich meine hier die Summe eines Organismus, eines Menschen, mit all seinen Gefühlen, Hoffnungen, Fehlern, Details wirklich bezahlbar, oder ist der angebliche materielle Gegenwert nur die Manipulation von Geschäftemachern ?

 

 

Die unsinnig und Neidbeladen manche Debatten sind, zeigt Ihr Artikel „Die Leiden des jungen B.“ Seite 39 bis 40. Zwar wird hier grundsätzlich ein sehr opportunistisches Verhalten geschildert (Seite 40 linke Spalte, 2. Absatz), die Fahne im Wind im Parlamentarierersessel, noch interessanter ist aber der Satz: „Das ist zwar alles nicht falsch, aber irgendwann fragt sich der Leser ob Bülow eigentlich an irgendetwas Schuld ist.“ Es zeigt die falsche Frage beim Leser, der nicht akzeptieren kann und will, das jemand tatsächlich eventuell mehr Schuld haben könnte wie... (?) und dessen Ablehnung von Verantwortung. In diesem Fall beschreibt sich ein unreifer Leser ohne Eigenverantwortung, der sich in das sowohl, als auch, alles Richtig aber auch Falsch flüchtet, ohne in irgendeiner Form eine gültige und dabei Richtige Synthese zu entwickeln und aus dieser Synthese dann eine Antwort zu entwickeln zu der der Leser dann auch steht und die ihm Identität und Persönlichkeit verleiht. Es ist ein Leser der erkennt, dass es sich beim beschriebenen Parlamentarier um einen Opportunisten handelt, der den Weg des geringsten Widerstandes geht und dem die Folgen seiner Handlungen völlig egal sind, der sich dem Fraktionszwang und der vermeintlich größeren Macht der wichtigen Personen seiner Partei  unterordnet und deren Nähe sucht, ohne selber zu Denken oder die Meinung der „wichtigen Personen“ zu hinterfragen; der Leser getraut sich aber nicht, diesen richtigen Schluss den er gezogen hat, auch zu benennen, er wird dadurch ebenfalls zum konturlosen Opportunisten. Der Leser analysiert auch nicht die eigene Konturlosigkeit, er fragt sich nicht, ob er sich nicht letztenendes auch den Mechanismen beugt, die er beim beschriebenen Pralamentarier zu Recht kritisiert.

 

Im Klartext, man kann vieles erzwingen, aber nicht dass die Lüge zur Wahrheit wird, man kann sie aber -und das spiegeln Ihre Artikel wieder-, wie eine Potemkinsche Fassade aufbauen, nur die Potemkinsche Fassade bleibt Fassade und der Lügner, der Lügner, daran ändern Zwang und Hass und Manipulation nichts.

Aber auch dass Unrechtregime und Ungerechtigkeit in der Wahrheit der Realität existieren, beweisen die Artikel in Ihrer Zeitung jede Woche.

Sie beschreiben eine Gesellschaft und ein Menschenbild das nicht in der Lage ist, zwischen Individuum und Gruppe (n) zu unterscheiden, sondern ständig, je nach Bedarf, aber auch je nach Manipulation (durch Medien, Gesellschaft, Politik, Wissenschaft, etc.) hin und her wechselt.

Man kann gar nicht so viele Leserbriefe und Kommentare verfassen, wie notwendig wären um diesen Absurden, Widersprüchlichen, aber auch Beschreibungen des Unrechtes entgegenzutreten. 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Smolnik

 


 

Spiegel

Hamburg

 

Ihr Artikel der Spiegel 10 / 2010, Seite 1

 

Zu Ihrem Artikel Noch mehr Phantome kann man nur anmerken, der Artikel ist nicht verwunderlich. Es gibt wesentlich mehr “genetische Zwillinge” als allgemein bekannt. Auf eine Million Menschen kommen etwa 2 Personen mit identischer DNA. Dies liegt an den üblicherweise sequenzierten DNA Teilen. Darüber hinaus, man hat -wie der Presse wohl bekannt- bei Straftaten schon die DNA von Tätern gefunden, die zum Zeitpunkt der Tat in Haft, bzw. in psychiatrischen Anstalten waren, gefunden. Auch der umgekehrte Fall ist bekannt, Täter welche sich nach Aktenlage eigentlich in Haft befinden sollten, befanden sich unerklärlicherweise auf freiem Fuss. Wer da manipuliert sei dahingestellt, Tatsache ist, bei den heutigen Möglichkeiten der GEN Technik, ist es für versierte Genlabore kein Problem, Gensequenzen zu fälschen und damit Tatorte zu verunreinigen. Entsprechende Institutionen werden mit Sicherheit über diese Technik verfügen. Die Technik wird ja unter anderem in Ihrem Artikel „Konkurrenz für Gott“ Spiegel 01 / 2010 sehr genau beschrieben. DNA Analysen ist also genau so wenig zu vertrauen, wie von zahlungsfähigen Institutionen gefälschten Fingerabdrücken, welche man schon vor Jahren -siehe Spiegelarchiv- bei Spezialfirmen als Stempel erwerben konnte, diese benetzt mit einem entsprechend geklonten Schweiss, den man schon vor langer Zeit als Gensequenz konserviert haben kann, ergibt nur ein Täterbild, dass vom eigentlichen Täter ablenkt. Nimmt man alle technischen Möglichkeiten die heute existent sind zusammen, ergibt sich ein gewaltiges Manipulationspotential, dass eine echte Tätererkennung bei einem entsprechend gerüsteten Gegenüber sehr schwierig macht. Mit Sicherheit werden Institutionen wie Labore, Forschungsanstalten, grosse Konzerne die in diesem Bereich tätig sind, entsprechende Dienststellen, Geheimdienste etc. über diese Techniken verfügen. Das also Tatorte von Dienstpersonal verunreinigt wurden, kann durchaus der Fall sein, ob dies immer Zufall ist, oder auch Absicht dahinter steht, bleibt dahingestellt.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Walter Smolnik

 


 

 

Walter Smolnik       02.März 2009

 

Spiegel

Brandstwiete

Hamburg

 

 

Ihr Artikel Nr. 9 vom 01.03.2009 Mensch Käßmann; Aufstieg und Fall einer Sünderin

Seite 66 bis 74

 

Sehr geehrte Damen und Herren der Spiegelredaktion,

 

ein schöner, lustiger Artikel über den Geisteszustand der Gesellschaft. 0,6 Liter Wein ergeben im Normalfall maximal 0,4 bis 0,5 Promille. Bei einem Körpergewicht von geschätzten ca. 50 Kg muss Frau Käßmann wesentlich mehr getrunken haben, oder ihr wurde Alkohol untergejubelt. Zum Beispiel in Form von Psychopillen, sogenannten Benozoderivaten / Benzodyaphine. (siehe Anlage).

Aber nicht nur diese sachliche Unrichtigkeit ist amüsant, der Verlust der Aufmerksamkeit ist das was der heutige Durchschnittsbürger am meisten fürchtet ?

Hier schäme ich mich furchtbar, ich habe mich des Vergehens schuldig gemacht dies nicht so zu sehen und wenn möglich der Aufmerksamkeit zu entgehen. Ich habe bisher auch keine Sünden auf mich geladen, über die berichtenswert wäre. Reicht dieses Vergehen um ab sofort nicht mehr beachtet zu werden ?

Ein (angeblich) frommer Katholik hat mir allerdings einmal gesagt, Gott hätte die Macht Filme einzuspielen ???  Gott bei den Katholiken also ein Regisseur, ein Homo- oder GotticusTechnikus, womöglich noch mit geschnittenen und „gefakten“ Filmen (Final Cut mit Robin Williams ?) ?

Ich denke absolut überwiegend abstrakt, dass heißt nicht bildhaft, wenn ich Träume geschieht das bildhaft und manchmal auch wenn ich mir ein Bild oder eine Karte vergegenwärtige, aber auch manchmal bei Phantasien. Schickt Gott mir also Träume, Phantasien, Bilder und Karten, so zu sagen ein göttlicher Flasher ?

Schön ist auch wie sie den Fall Tiger Woods beschreiben, ich kann mir gut vorstellen wie ein übergewichtiger Amerikaner oder Deutscher vor dem Fernsehn sitzt, selber nicht Golf spielt, linke Hand einen übergroßen Hamburger, rechte Hand ein Bier und sich darüber aufregt dass sich Tiger Woods an einem n´ten Loch verschlägt.

Eine Leistung die er selber nie erbringen könnte, durch mangelndes GolfspielKnoHow würde er nie am n´ten Loch anlangen. Der gleiche Amerikaner freut sich dann ungeheuer wenn Tiger Woods sein Privatleben und „seine Verfehlungen“ vor allen öffentlich macht. Ich meine Prominente sind auch nur Menschen und sollten ein Privatleben haben dürfen in dem keiner etwas zu suchen hat, insoweit es sich nicht um Gesetzesverstöße handelt.

Was soll also diese unsinnige Befriedung des Öffentlichkeitsmobs mit irgendwelchen Verfehlungen von Prominenten. Ist Big Brother oder Dschungelcamp noch nicht ekelig genug ?

Ein Unfall ist ein Unfall, wenn Herr Althaus diesen nicht absichtlich herbeigeführt hat, kann das jedem passieren, ist der Betroffene (hier ist der Unfallauslöser gemeint) dann deswegen zum Beispiel ein schlechterer Schreiner, Monteur, Angestellter oder Politiker ? Macht einem normalen Menschen ein verschuldeter Unfall mit Todesfolge nicht schon genug zu schaffen ?

Das was Herr Grass hierzu äußert ist schon irgendwo richtig, die Art und Weise in der in Deutschland der niedere Instinkt des Mobs bedient wird, hat schon etwas von der gleichmacherischen / Gleichschaltung des nationalsozialistischen, man braucht etwas angeblich anstößiges an dem die geifernde Masse sich hochziehen und Entrüsten und Entladen kann, unterm Schutt der Moden, mal Jeans, mal Loden, den abgelegten Fotos aus dem dritten Reich. Und der Lieferant hierfür sind nur zu oft die Medien. Und nur zu oft werden diese Ereignisse herbeimanipuliert.

Ihrer existenzialistischen Phylosophie kann ich nur sehr begrenzt zustimmen, „Alles was mir zustößt ist meins“. Nach dieser Devise war ja die Frau welche durch Althaus Unfall zu Tode kam selber die auslösende, der Tod stieß Ihr ja zu, wofür muss sich Herr Althaus dann entschuldigen ?

Viel näher liegt in diesem Falle die kirchliche Sichtweise, wir sind alle Sünder und sollte einmal einer keiner sein, dann machen wir ihn dazu, wie sagte Pilatus als er Jesus beurteilte: „Ich finde an Ihm keine Schuld.“ Diese Angabe war wohl Grund genug ihn an das Kreuz zu nageln. Dieses Kreuz ist immer noch das Symbol der Kirchen. Der unschuldig verurteilte, der nach dem Empfinden der Christen perfekte, göttliche Mensch, geht den Sündern und den Unschuldigen in jeder Prozession am Kreuz vorweg.

Es war auch bei Jesus der Mob der schrie, lasst den Barnabas frei, aber warten wir nicht alle auf den Tag an dem der Mob Schreit, lasst die Unschuldigen frei ???

Und so gestehe ich die größtmögliche Sünde in in dieser Welt begangen zu haben, es war und ist mir völlig egal ob ich Öffentlichkeitstauglich-Medial bin oder nicht und ob ich mediale Aufmerksamkeit habe oder nicht. Ich bitte daher mit der höchstmöglichen Strafe bestraft zu werden, dem Verlust an medialer / oder mich nicht interessierender Aufmerksamkeit (Ihr Artikel Seite 70, mittlere Spalte, 1. Absatz).

Danke, Danke, Danke, mir kommen die Tränen der Rührung bei soviel Mitgefühl und einer so harten Bestrafung, dass ist mir ein lallelulia wert.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Walter Smolnik

Die Anschrift ist der Redaktion bekannt

 

 

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Walter Smolnik 57629 Wied, 05.02.2010

 

 Redaktion

Zeitschrift der Spiegel

Brandstwiete

Hamburg

 

Ihr Artikel Helden der Antimoderne Seite 30 bis 33 in Spiegel 05 / 2010 vom 01.02.2010

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren der Spiegelredaktion,

 

 

für mich als Kind einer Nachkriegsgenertation ist es erstaunlich, dass es in Bezug auf den Holocaust überhaupt noch eine Diskussion gibt.

Es kann gar nicht die Frage sein ob der Holocaust stattfand oder nicht, allein die beschriebenen Umstände sind keinesfalls erstrebenswert. Es ist daher aus der heutigen Sicht der Retrospektive völlig unerheblich ob der Holocaust stattfand oder nicht, allein die Tatsache dass derartige Umstände wie die des Holocaust verteidigt werden ist ein humanes Absurdum. Man könnte auch bezweifeln ob der 30 jährige Krieg stattgefunden hat, ob Johanna von Orleans im hundertjährigen Krieg Frankreich befreite etc. Ebenso könnte man behaupten es habe zum Beispiel den ersten / zweiten Weltkrieg nicht gegeben, wären da nicht die Schützengräben, die Granaten (die heute noch mancher Bauer auf seinem Feld findet), die Friedhöfe und die Gebeine der Toten.

Allein dass die geschilderten Umstände als Nichtexistent negiert werden, deutet darauf hin, dass durch die Leugnung des Holocaust und damit der  Verharmlosung des Holocaust derartige Zustände wiederkommen könnten.

Wer irgendwann einmal toxischen Gasen ausgesetzt war, und sei es nur im Rahmen von Übungen bei der Bundeswehr -weil die ABC-Schutzmaske undicht war-, oder unter anderen Umständen, weiß wie qualvoll derartige Umstände sind. Solche Umstände durch Verharmlosung quasi durch die Hintertüre in ihrer Schrecklichkeit zu leugnen halte ich aus   humanen, aber auch vielerlei religiösen Gründen für fatal.

Es kann daher gar nicht die Frage sein, fand der Holocaust statt, oder nicht, vielmehr muss jeder -und dies stände Herrn Williamson gut zu Gesicht-, dafür eintreten, dass sich derartige Dinge in der Geschichte der Menschheit nicht wiederholen / ereignen.

Auf der anderen Seite wundert es mich nicht, dass Herr Williamson, sein Domizil in London hat. Sollen doch schon prominente Engländer in SS Uniform auf Parties erschienen sein und sollen doch schon englische Formel 1 Manager beim KZ spielen im Bordell gefilmt worden sein (was wohl grundsätzlich deren Privatsache wäre, handelte es sich nicht um ein KZ). Nimmt man dann noch ihren Artikel „Kirche, Misshandlungen schon lange bekannt“ Seite 15 von Spiegel 05 / 2010 hinzu, der den Missbrauch von Schülern an einer Jesuitenschule beschreibt hinzu, wirft dies sowohl auf Herrn Williamson und Teile der katholischen Kirche ein ganz anderes Licht.

Warum verurteilt ein gebildeter Geistlicher der katholischen Kirche kurze Röcke in Wimbelton und Schwule, verhindert aber nicht den Missbrauch den Geistliche an ihren minderjährigen  Schülern begehen, siehe (Artikel „Kirche, Misshandlungen schon lange bekannt“ Seite 15 von Spiegel 05 / 2010, der den Missbrauch von Schülern an einer Jesuitenschule beschreibt). Wohlgemerkt, der / die von Williamson kritisierten Schwulen und Kurzröckchen in Wimbelton haben sich (hoffentlich) frei für ihre Art der Sexualität bzw. des Outfits entschieden und schaden in aller Regel damit niemandem, bei den von Geistlichen der katholischen Kirche missbrauchten, muss dies bezweifelt werden. Ist es also Häresie sich frei für ein Outfit oder eine sexuelle Praktik (die auf der freien Entscheidung der Sexualpartner beruht und keine Gesetze verletzt) zu entscheiden, aber katholisch göttlich wenn Geistliche der katholischen Kirche Schüler etc. zwingen  und missbrauchen ?

Macht es Sinn die Vergangenheit umzudeuten, statt Wiederholung in der Zukunft zu vermeiden (?), doch wohl nur wenn man eigene Verstrickungen fürchtet, oder ?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Smolnik

 

 


 

Walter Smoln

 

Redaktion

focus

Arabella Str.

München

 

 

Leserbrief zu Focus 05 / 2010 „Islam; Europa ist naiv; was radikale Imame alles dürfen“ Seite 138

 

Sehr geehrte Damen und Herren der Focus Redaktion,

 

das europäische Recht hat im Rahmen der Säkularisierung immer Wert auf Einheitlichkeit und gleiches Recht für Jedermann bzw. in der Moderne auch Jederfrau gelegt. Aber auch die arabischen Wurzeln gehen auf eine einheitliche Rechtsprechung zurück, man denke an die Gesetzessäule des Hammurabi. Ein gebildeter, fairer und gerecht denkender Europäer darf gar nicht „nicht naiv“ sein, er muss dem europäischen, bzw. dem deutschen Recht folgen und darf dies nicht einseitig, nach eigenem gut dünken oder zu Gunsten einer bestimmten Partei auslegen. Dass die Praxis eine andere ist, habe ich in der „einheitlichen, fairen und gerechten“ (Achtung; einheitlich, fair und gerecht ist hier satirisch zu verstehen) Rechtsprechung der Bundesrepublik Deutschland im eigenen Recht-Streit schmerzlich erfahren, dass dies jedoch nicht dem deutschen Recht und auch nicht dem europäischen Recht entspricht, dass als gedrucktes Wort überall erhältlich ist und eigentlich keine Interpretations- und Manipulationsmöglichkeiten bei richtiger Anwendung bietet, ist eine andere Sache. Tatsache ist, im Grundsatz hat sich Europa auf diese Art der Rechtssprechung geeinigt, um Willkür und Ungerechtigkeit zu verhindern.

Was die Praxis angeht, so glaube ich, Ihr Artikel ist naiv, lesen Sie Ihre eigene Zeitung und stellen Sie fest, was sich manche Personen in Deutschland / Europa so erlauben und wenn dass zur Einsicht nicht reicht, lesen Sie das Konkurrenzblatt der Spiegel Nr. 06 / 2010 „Titelgeschichte die Scheinheiligen; die katholische Kirche und der Sex“ und erfahren Sie, was sich so mancher christlicher Priester / Nonne so alles erlaubt.

Tatsache ist, auch die muslimische und arabische Welt, hat in der Vergangenheit (und ich hoffe auch noch heute) nach Gerechtigkeit und Weisheit gesucht, im Moment sind allerdings viele Kulturen und Religionen dabei diese Suche aufzugeben, unter anderem Europa.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Smolnik

 


 

Walter Smolnik

 

Zeitschrift GEO

briefe@geo.de

 

Ihr Artikel „Schopenhauers Arche“ GEO 02 / 2010  Seite 144

 

Sehr geehrte Damen und Herren der GEO Redaktion,

 

es ist interessant, das Naturschutz moralisch zu rechtfertigen sein soll. Servieren Sie doch einem Philosophen einmal einen Teller Betonkrümel, Zahnräder oder Geld.

Stecken Sie ihn (den Philosophen) nach dem Kaspar Hauser Prinzip in eine sensorisch reizarme Umgebung und fragen Sie ihn nach einiger Zeit nach seinen philosophischen Betrachtungen.  Vielleicht hat der Philosoph dann eine / keine Antwort mehr für den Natur- und Artenschutz. Mit dem Tod welcher Art crasht die Nahrungskette ?  Welche Ungleichgewichte der Natur sind Menschen gemacht, welche natürlich ?  Degeneriert der Mensch / Philosoph mit dem Niedergang der Natur / der Arten, weil sich sein Ereignishorizont um diese Bestandteile verringert hat ?

Es fehlt wohl einigen an der Erinnerung an die 70ér Jahre, der Rhein war biologisch fast tot, mit Abwässern und Giften verseucht, es hat enorme Anstrengungen gekostet Arten wieder im Rhein anzusiedeln und die Presse machte eine große Show daraus, als Umweltminister Töpfer ein Glas Rheinwasser trank um zu demonstrieren dass das Rheinwasser wieder genießbar war. Nach einigen wissenschaftlichen Erkenntnissen reduziert sich die die Artenvielfalt nach der 20 : 80 % Regel. In Sekundärsystemen siedeln sich etwa 80 % der der alten Arten wieder an, 20 % gehen verloren, mit diesen 20 % verschwinden auch deren Informationen. Der Rest ist dann bis zum Erlöschen des Lebens ein reines Rechenexempel. Die Ausgewogenheit der Natur zeigt sich in der Selbstregulierung. Wird eine Population zu groß für Ihren Lebensraum, reduziert sie sich auf ein verträgliches, dem Lebensraum angepasstes Maß.

Die Ungleichgewichte kamen zu großen Teilen durch den Menschen und seine Umgestaltung der Natur. Schon Seneca hat versucht klarzumachen, das Lust und Schmerz alleine keine ausreichende emotionale Lebensgrundlage sind, es sind Teilaspekte des Emotions- und Sinnesspektrums. Es hat einen Sinn, dass philosophische Richtungen und auch Religionen Harmonie und Liebe suchen, Lust und Schmerz als alleinige Lebensmotivation sind wohl eher ins destruktive tendierene Kräfte.

Wenn es also nur um die Frage geht, „was ist der Sinn des Lebens (?)“ sollte der Mensch damit nicht die Natur und Arten drangsalieren, der Mensch mit seiner Fähigkeit zur Selbstreflektion, Gestaltung und Umgestaltung der Natur, hat ab einem gewissen Punkt der historischen Entwicklung weder Natur oder Arten benötigt um sich und seinesgleichen zu zerstören. Allerdings braucht er wohl Natur und Arten um überhaupt in die Nähe der Definition des Mensch seins zu gelangen, definiert sich doch das eigene Selbst auch über die Umwelt, Natur und eben die vergleichenden Möglichkeiten zu Arten. Selbstfindung und Eigendefinition muss sich schon jeder Mensch selber geben. Die Empathie und die logische Sichtweise des Erhaltens wird in Ihrem Artikel und Betrachtung nicht ausreichend berücksichtigt.

Im übrigen, ich bin niemandem Gründe dafür schuldig, warum ich etwas für schön, ästhetisch, liebens- oder erhaltenswert erachte. Jeder der zerstört, ist dafür eine Begründung schuldig, die er aber in vielen Fällen gar nicht hat (die Begründung).

Meiner Ansicht nach ein unlogischer und unfertiger Artikel, hier wurde nicht konsequent und logisch zu Ende gedacht.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Smolnik

 


 

Redaktion der Spiegel

Brandstwiete

Hamburg

 

 

Ihr Artikel in Spiegel 04 / 2010 vom 25.Januar 2010 „Perverse Sprüche / Sozialstaat“ Seite 17

 

Sehr geehrte Damen und Herren der Spiegel Redaktion,

 

 

schön dass der Spiegel jetzt in ernsthaften Themen Humor entwickelt. Ich habe mich über Ihr Magazin 04 / 2010 recht herzlich amüsiert.

Auf Seite 17 Titeln Sie : „Sozialstaat / Perverse Sprüche“, im gleichen „perversen Stil“ geht dann die Beschreibung des Heute / Jetzt , der Gesellschaft und der Welt weiter, man muss nur die aktuellen Schlagzeilen / Überschriften Ihres Heftes verfolgen:

Korruptionssumpf Seite 28 „Beziehungen sind wichtig“;    „Das organisierte Vergessen“, Seite 36;     Thema asoziale Gesetzgebung, Seite 39 „Soziales Nullsummenspiel“;    Erinnerungen des Mordes „Man riecht bei vielen Blut“ Seite 42;      „Gesegnetes klauen“ warum ein Pfarrer sozial benachteiligten die Absolution beim klauen erteilte Seite 47;       Seite 55 „Der letzte Schrei“ Bücherverbrennung und Modenschau auf dem Friedhof;     wie man anderer Leute Investment verzockt „Zyklus des Vergessens“ Seite 68;         „Unerwünschte Roma“ Seite 72;       „Camp No“ Tote in Guantanamo Bay Seite 77;   Zurück in die Zeit des (finsteren) Mittelalters „Die Besserfundis“ Seite 106, dort wo die eigene Freiheit und das eigene Weltbild zur Unfreiheit der anderen und zum Friedhof werden (meiner Ansicht nach der wichtigste / interessanteste Artikel in diesem Heft);      Morde des Systems und die Selbstversorgung der Plutokraten „Freiheit ist ein verkrüppelter Begriff“ Seite 108, garniert mit den Bildern von Obahma und Bush, Zitat: „Franzen: Ist es etwa Freiheit, wenn es im Irak keine Wasserversorgung gibt und Kinder auf der Straße erschossen werden ?, Spiegel: Mr. Franzen, aber welche Freiheit meinen Sie denn ?“ Na wenn dass keine eindeutige Definition journalistischer Freiheit (oder der Freiheit schlechthin) ist .;      Sportschiebereien, „Ich will nicht lügen“ Seite 116;    „Dynamik der Meute“ faschistoide Tendenzen in der Computerbranche und der Masse der User mit multiple Choice Persönlichkeiten auf dem Niveau einer Fuzzi Logik Seite 128 und so weiter und so weiter...

Fehlt nur noch ein Artikel über die weinenden Zuschauer / Zuschauerinnen die durch tränenverschleierte Augen an der MatschScheibe verfolgen wie Fräulein Plenzke in der Daily Soap in Berlin den Traumprinzen mal wieder nicht bekommt und anschliessend gelangweilt und desinteressiert die Nachrichten ausschalten weil wieder mal nur Sterbende in Haiti, Tote im Irak und in Afghanistan, Hungernde bei der Armenspeisung, Schlangen von Harzt Vier Empfängern vor der ARGE  und so weiter gezeigt werden...

Vor einigen Jahren habe ich einmal ein paar Bücher (Horrorromane, erotische Literatur mit anrüchigem Inhalt etc.) gelesen, wie langweilig, der Spiegel und viele andere Magazine und Zeitungen und die in ihm beschriebene Realität ist mehr Horror und deutlich perverser und vor allen Dingen verlogener wie die Phantasie einiger Schriftsteller.....

 

Von daher hätten Sie den Artikel: “Perverse Sprüche“ wesentlich grösser aufmachen sollen...

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Smolnik

 

 


 

 

Walter Smolnik

 

 

Redaktion

Zeitschrift der Spiegel

Brandstwiete

 

Hamburg

 

Leserbrief zu Spiegel Nr. 02 / 2010 vom 11.01.2010 Titelgeschichte: „Google, der Konzern der mehr über sie weiß als sie selbst / Ende der Privatheit“ Seite 58 bis 69

 

Sehr geehrte Damen und Herren der Spiegel Redaktion,

 

„don´t be evil“ tue nichts böses heisst der angebliche Leitspruch von Google gemäß ihrem Artikel auf Seite 62; hat den Leuten von Google niemand gesagt dass es nicht gut ist was sie tun wenn sie in die Privat oder Intimsphäre anderer eindringen ?

Es gab in der Geschichte der Menschheit schon einige Systeme die glaubten alles über jeden wissen zu müssen, dürfen, sollen, es ist meines Wissens nie etwas gutes dabei herausgekommen.

Einige Leute die irgendwo Tauschbörsen benutzt haben und dabei vielleicht unabsichtlich oder in einem unerheblichen Masse Urheberrecht verletzt haben (ich meine hier keine Profietauscher und Kopierer) wurden gejagt und verurteilt und ein Konzern darf sich unkritisiert in den Besitz der „virtuellen Weltdaten“ setzen und diese dann noch nach belieben interpretieren und verknüpfen ?

„Wenn es etwas gibt von dem Sie nicht wollen, dass es jemand erfährt, sollten Sie es vielleicht gar nicht erst tun ?“  Wem es also unangenehm ist wenn ihm jemand beim Essen zusieht, sollte er nicht mehr essen ?  Wer kein Exhibitionist ist, sollte keinen Sex mehr haben ? Wer Privat- und Intimsphäre mag, sollte besser nicht leben ? Ja, warum laufen wir noch nicht alle nackt herum (?), why don´t we do it in the road ?

Und wer gibt die Antwort auf die Frage: „Was ist böse ?“, what is evil ? Mögliche Google Antwort: „Du bist böse, du schreibst gerade etwas schlechtes über Google ???“ Maßt sich also Google an diese Frage zu beantworten ?

Welchen Trend beschreiben Sie in ihrem Artikel, virtuelle Sklavenhaltung (?), egal was ich tue, was ich will, möchte mein Recht ist, ohne Genehmigung von Google geht nichts ?

Es gab schon immer selbstherrliche Systeme, die meinten alles für ihre Bürger bestimmen zu können und alles über sie zu wissen, ich glaube man nannte Sie Diktaturen.

Wie lässt sich der Satz „Sie (die Firma Google) glaubt, dass sich die meisten Wünsche der Nutzer errechnen lassen...“ mit der amerikanischen Verfassung  --> Freiheit, die nichts mehr ablehnt wie Tyrannei vereinbaren, diese LaPlace Form der Datenmanipulation die Sie beschreiben, ist Tyrannei; oder mit den Grundrechten der § 1 – 20 Grundgesetz ?

Ich zum Beispiel und darüber habe ich mich schon gewundert, bekomme im Vergleich zu  meinen Suchanfragen von vor ca. 5 Jahren bei Google überwiegend nur noch minderwertige Ergebnisse, woran liegt dass (?), hat mich Google selbstherrlich zu den „Dummnutzern“sortiert, oder liegt es an meiner Kritik an Datenmanipulationen, oder ist die Qualität von Google wegen dieser Googlephilosophie schon schlechter geworden ? Warum ist meine Website, auf der ich solchen Umgang mit Daten und mit Manipulationen kritisiere bei Google nicht zu finden ?

Eine kleine Exkursion in die Physik, die Welt ändert sich beim hinsehen, was wenn Google „absichtlich“ aus Eigennutz negativ auf jemanden schaut ?

Erinnern Sie sich noch an die Jahre nach dem Mauerfall (?), damals zeigte man uns im Fernsehn Filme, in welchem Stasiagenten eine geheimdienstliche Maskenbildnerei als Mann betraten und als Frau maskiert wieder verließen, dass war wohl Realität. Haben Sie schon einmal den Film Phantomas mit Lui de Funes gesehen (?), ganz Interpol jagt einen Ganoven der in allen möglichen Masken auftritt. Aber Google maßt sich an alle, alles und jeden zu erkennen ?  Der Film Minority Report zeigt wie mit extrem perfiden Methoden ein scheinbar absolut sicheres System missbraucht und manipuliert wird, aber Google glaubt es kann so etwas leisten (?), oder zeigt gerade schon diese Überzeugung dass Google schon benutzt und manipuliert wird ?

Ich habe mich vor einigen Jahren mit jemandem unterhalten, der etwas davon verstand, Filme mit dem Computer zu bearbeiten und herszustellen. Er sagte mir, es wäre mit High Tech möglich mit vier von einer Person aus verschiedenen Winkeln aufgenommenen Bildern ganze Filme mit Hilfe des Computers herzustellen, deren Unechtheit bzw. Echtheit nur mit absoluter High Tech nachzuweisen wäre, wenn überhaupt.

Vor einigen Jahren war das Spiel Tomb Raider unter Jugendlichen der absolute Hit. Angeblich gab es ein Tool, mit dem die Spiele so manipuliert werden konnten, dass die weibliche Spielfigur plötzlich nackt im Spiel agierte.

Selbst wenn die heutige Google Firmengeneration nur beste Absichten hätte, -dies muss bei 20.000 Mitarbeitern statistisch schon bezweifelt werden- könnte diese Firmengeneration den Missbrauch ihrer Technik in einigen Jahren rechtfertigen ?

Oder menschliche Tragik, sie lernen jemanden kennen, über das Internet, sie treffen ihn oder sie und vielleicht könnte es der Partner fürs Leben sein, nur nagt dann das Misstrauen, könnte es sich vielleicht um eine adaulte Bettwanze von Google oder einer virtuellen Beziehungsanbahnungsagentur sein ?

Wer will, möchte oder kann denn wirklich die Verantwortung dafür übernehmen dass er Schicksal spielt ?

Ich finde die Geisteshaltung und Manipulation die in ihrem Artikel (vielleicht sogar zunächst mit guter Absicht) beschrieben wird, mehr als fragwürdig.

Das jemand der unter dem Wort „Schadenersatz“ sucht, gleichzeitig Werbung von Anwälten angezeigt bekommt, halte ich nicht für schlimm, wann ist es so weit, dass automatisch derjenige benachrichtigt wird von dem man Schdenersatz haben will (?), wäre dass noch vertretbar ?

„Die Mobiltelefone“ sagt er, sind die Neuronen eines entstehenden globalen Nervensystems.“ heißt es auf Seite 65. Meine Frage an Google: „Was ist Leben, was ist Natur, was ist Ethik und gibt Google das Recht mich zu etwas zu sortieren zu dem ich nicht gehöre oder nicht gehören will ?“  Sie schreiben wir werden in virtuelle Stämme einsortiert, haben Google und Sortierer sich schon einmal die besten Plätze gesichert ? Maschinenleben, Nokia, Samsung, Siemens, Sony-Erikson.....????

Darüber hinaus, wie verhält sich Person N über die Google angeblich alles weiß und deren Wünsche sie alle so kennt und die angeblich zu Stamm [Sowieso] gehört, in einem anderen kulturellen Umfeld, auf einem anderen Kontinent, in einer anderen Klimazone, unter anderen Menschen ?

Wie weit bestimmt die Umgebung und die eigenen Daten (also die von Google) die Zuordnung nach der Google rechnet ?

Gehört N dann am Ort ??? immer noch zum Stamm [Sowieso] oder wäre Google überrascht wenn nicht ? Und wenn ja oder nein, was sagt dass aus, ist es sinnvoll oder wünschenswert ?

Bekommt der Schriftsteller der Horrorromane im Internet auf seiner Website veröffentlicht hat, nur noch Horrorromane als Google Ergebnisse ?

Ich selber nutze auch Google als Suchmaschine, wenn Google so toll ist, warum bin ich mit meinem Leben nicht zufrieden oder vielleicht sogar unglücklich ?

Oder handelt es sich hier nur um simples Schubladendenken, diesmal auf maschineller Computerbasis, dass das kleingeistige Denken nach einer schnellen simplen Lösung befriedigt ?

Wann wird uns dieses virtuelle Overlay so weit vom Leben, von der Natur und Menschsein entfernt haben, dass ..... ja was dann ????

Welchen Wert hat ein fremddesigntes Leben, welchen Wert die Herrschaft über quasi virtuelle Puppen, Marionetten ?

Freiheit ist die Abwesenheit von Zwang und Manipulation und die Möglichkeit ohne Zwang zwischen Alternativen wählen zu können, wenn also Google glaubt, „Unser Ziel ist dass Sie eine Frage stellen und Google gibt Ihnen die eine immer richtige Antwort“ wie sie auf Seite 62 schreiben dann ist dass 1. unrichtig und 2. das Ende der Freiheit und es ist Tyrannei. Es gibt jede Menge Fragen, auf die es mehr als eine richtige Antwort gibt, dass nennt man unter anderem Wahrscheinlichkeit. Aber auch paradoxe Fragen oder auch mathematische Fragen zum Beispiel: „Was ist die höchste Primzahl ?“ könnte Google nie beantworten. Aber selbst simpelste Fragen von jemandem den Google ja angeblich so gut kennt, könnte Google nicht ohne Manipulation oder schere Eingriffe in die Rechte und die Persönlichkeit der Person beantworten: „Möchte ich gerade Kuchen, oder Salzstangen, oder Marmelade oder Eis ?“ „Was ist Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen ?“

Und als vorletztes, die Korrektur in Ihrem Heft auf Seite 12, die besagt das die Person auf dem Foto dass in einem ihrer Artikel abgebildet wurde nicht die ist welche in Ihrem Artikel der Straftaten beschuldigt wird, dass heisst, dass ein falsches Bild abgedruckt wurde.

Wenn nun Google den Spielgel 01 / 2010 gescannt hätte und dieser über Google zu finden wäre, würde Google dann automatisch diese Korrektur zum Artikel liefern ? Und wenn ja, wie oft tut Google dies nicht ? Oder wäre die in Heft 01 / 2010 abgebildete, mit falschen und kriminelle Daten verknüpfte Person für alle Zeiten mit diesen Daten verknüpft ? Was hätte das für Auswirkungen (?), würde diese Person dann auch jeder beim Ohrenarzt anstarren ?

Und zu letzt, ab wann zwingt einen Google und Co dazu, die eigene Sichtweise darzustellen, weil man verwechselt wird oder über sich selber nur noch falsche oder negativ manipulierte Daten im Netz findet ?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 


 

Walter Smolnik Adresse ist der Redaktion bekannt

 

Redaktion

Der Spiegel

Brandstwiete

 

Hamburg

 

Ihre Artikel „Konkurrenz für Gott“ Spiegel 01 / 2010 und „Buh, Belcanto“

 

Sehr geehrte Damen und Herren der Spiegel Redaktion,

 

zwei lesenswerte Artikel, ich kann mir schon das Theaterstück der  Zukunft vorstellen, nachdem die Menschheit sich mit Hilfe des Genbaukastens und des Genfutters komplett verblödet hat, sitzen dann die Kinder und Eltern der Zukunft gemeinsam vor dem Theaterstück der armen zusammengespastelten Gengeschöpfe und sehen zu wie diese den Genbaukasten entwickeln, der Sie (die Zuschauer) vielleicht einmal zusammenspastelt: „Äh, kuckens, ene Komigche an de Jenbaukasten, watt dä für Dinger zusammebaut, da ware wir doch vill schöner und klügcher, und übehäupt... Mir emotionslos, äh nä, wie kann man mit so watt nettes, Mitleid habe, et sin doch nur Avatare, hä, mir sind doch de bessere Sozialdarwinistische und Jläubige oder ???““

 

 

Und dann ist da schon der Neue Führerbefehl vorstellbar:

 

Der Screenshot stammt aus dem Film der Große Diktator mit Charly Chaplin und zeigt den Diktator Hinkel beim Spiel mit der („seiner“) Erdkugel.

CIMG2621

 

Zu erwartender Führerbefehl:

 

„Ab sofort dürfen nur noch die Genmonster mit unserer DNA Geklont werden. Zur Sicherung der großen Klo - tolischen Computerbrainmasse und der degnerierten Satrapen, Avatare, Frankensteinmonster..... und Golems und zur Belustigung des degenerierten Publikums und der beschränkten, emotionslosen Genspastler und Ihrer Geschröpften, äh, Abgeschöpften, äh, Geschöpfen dürfen ab sofort nur noch die Netzwerkarten mit den stylischen Kreuzen, am besten mit Haken, zum zusammenspasteln der Geschröpften, äh, Abgeschöpften, äh, Geschöpfe verwendet werden. Im Namen des großen Computer – Kreatin - Spiels Religion und Schröpfung, äh Schöpfung. Und wem das nicht passt der kann sich schon mal app auf die Via machen, denn an der Via Apia, da warten sie schon die Kreuze...

Unterschrift

 

Die Triebgesteuererten und Nacht-, äh Machtbesessenen, Jottes oder Jenspastlers Schöpfung (?)

 

Der kleine Diktator

Hoch Hinkel

Einmal weg vom satirischen, ich glaube wenn derartige Techniken sich durchsetzen und zwar ohne eine ethische Kontrolle, dann werden sich hier schwerwiegende Fehler und Folgen in der Zukunft zeigen. Sollte dann eine künstliche Kreatur(en) negativ - darwinistischer wie ihr Schöpfer sein, kann es zu einer Katastrophe kommen. Auf der anderen Seite ist es denkbar, das Geschöpfe geschaffen werden, die verkannt und unterdrückt werden und unter ihrer Determinierung leiden, einfach weil Fehler gemacht wurden. Es wäre sicherlich auch fatal, wenn die falschen Personen in den Besitz derartiger Technik kämen. Sicherlich ist es sinnvoll in diesem Bereich zu forschen, aber mit Sinn und Verstand und grossen Zweifeln und sehr (selbst)kritisch.

Mir persönlich ist die (leider schwindende) Natur, mit all ihrer Schönheit lieber, wer oder was immer sie gemacht hat.

 

Walter Smolnik

 


 

Redaktion

Der Spiegel

Brandstwiete

 

Hamburg

 

 

  •  Ihr Artikel „Wer hat den stärkeren Gott; Islam und Christentum der ewige Zwist“ Seite 102 bis 113
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    Zu Ihrem Artikel „Wer hat den stärkeren Gott; Islam und Christentum der ewige Zwist“ Seite 102 bis 113 gibt es aus meiner persönlichen Sicht nachfolgend beschriebenes zu bemerken.

    Sie schreiben auf Seite 102 das Christentum und Moslems sich auf den gleichen Gott berufen. Auf Seite 105 stellen Sie die Frage, „Aber welcher Gott ist stärker?“ Ist es nun der gleiche, also der selbe Gott (?), oder reden wir hier von einem Multischizophrenen Gott, der mal so oder mal so auftritt, also vielleicht der Gleiche ist, aber nicht der Selbe ? Dies würde der göttlichen Sicht des Christentums entgegenkommen, Gottvater, Gottsohn, Gottheiligergeist. Ein interessanter Widerspruch, auf den Sie die Antwort in Ihrem Artikel schlüssig schuldig bleiben, Warum ?

    Weiterhin beschreiben Sie mit welchen marketingtechnischen Methoden die Religionen Ihren Glauben verbreiten, dies deckt sich mit meinen persönlichen Erfahrungen von Reisen in verschiedenen Ländern. Nur, Christus jagte die Geldwechsler und Wucherer aus dem Tempel, gleichzeitig wird in der christlichen Theologie oft vom Loskaufspreis gesprochen (?), wie passt dass zusammen ? Ist Gott also ein Erpresser (?), ich bin stärker, vernichtender, potenter, wissender, habe mehr (arme) Menschen unter meinem Glauben wie du ?  Wie verträgt sich dass mit der traditionellen Toleranz des Islam und der Nächstenliebe der Christen ? Gott als Herrscher über ein paar Ameisenhaufen, deren Soldaten er gegeneinander hetzt ? Der Kirchen und Moscheen wie Termitenhügel in die Welt pflanzt während draußen die Gläubigen geistig, aber auch tatsächlich darben und verhungern oder in Kriegen sterben ?

    Ich habe einige Bibel- und auch einige Koranversionen gelesen. Nehmen Sie zum Beispiel den Koran, ein Buch mit wunderschönen Geschichten über Gärten (warum ?), vielleicht weil für Wüstenbewohner nichts wichtiger ist wie ihre Gärten ?  Auf der anderen Seite Stellen von archaischer Grausamkeit (Warum ?), vielleicht weil für die alten Wüstenstämme ein Verstoß gegen die Regeln der Gruppe durch einen einzelnen den Tod der ganzen Gruppe zur Folge gehabt haben könnte ? Nehmen Sie die Bibel, voll mit christlicher Nächstenliebe, wo spiegelt sie sich heute wider (?), in über einer Million Menschen die Ihre Familien und Kinder nur noch mit der Speisung an Armentafeln sättigen können ? In der Pisastudie, die zeigt dass nach Gutsherrenart der Schulwerdegang der Kinder vom Beruf von Vater und Mutter und nicht von der Intelligenz und dem Können des Kindes abhängig ist ?

    Man sollte sich darüber klar sein, den Weg zur Globalisierung, zum Fortschritt und zur Moderne hat die Wissenschaft gelegt, nicht der Koran, nicht die Bibel. Nach allem was wir heute wissen, sind die Gesetzmäßigkeiten dieser Welt und des Universums streng logisch. Was immer diese Welt schuf, ein Gott, ein Zufall, die Evolution, war dem Leben und der Logik verpflichtet. Unlogisch, todbringend und Arten- und Lebenvernichtend ist der Mensch, oft genug in seinem übereifrigen Glauben. Ich meine, nehmen Sie einen Kamelreiter aus der Wüste mit nur seinem Glauben und seinem Zelt und seiner Habe, setzen Sie Ihn nach Grönland und schauen Sie wie lange er überlebt ohne dass Wissen und die Naturreligion eines Inuit. Nehmen Sie einen Christen, geben Sie ihm eine Bibel und das was er am Leibe trägt, setzen Sie Ihn in die Wüste und schauen Sie wie lange er ohne einen muslimischen Wüstenbewohner überlebt, der nicht das ewige Gesetz der Wüste bricht, dass da heißt lasse niemanden in der Wüste verdursten und verhungern.

    In der theologischen Sicht war Mohamed ein Prophet und kein Gott, Christus der Sohn Gottes durch den der Weg zum Vater, also zum Gott führt, auch wenn er in manchen christlichen Interpretationen als heilige Dreifaltigkeit auftritt. Geht es also in Wahrheit um Macht, Einfluss und materiellen Wohlstand und nicht um Glauben ? Sind die gläubigen nur die Werkzeuge in den Händen von Glaubenshütern die die göttliche Interpretation für sich beanspruchen ?

    Muslime und Christen berufen sich darauf, dass Ihr (also der) Gott die Welt geschaffen habe und übersehen geflissentlich die anderen Religionen. Auf Seite 106 Schreiben Sie „In 238 Staaten und Gebieten kam er auf rund 10 000 verschiedene Religionen“. 10 000 verschiedene Religionen, angefüllt mit wertvollem regionalen Wissen und Tradition, warum ?  Sicherlich nicht alle Gut und tolerant, aber warum „stiftet“ „ein Gott“ der diese Welt geschaffen hat so viele Religionen ?  Weil Sie regionale Ausprägungen des von Gott geschaffenen Lebens sind und zum Überleben dort wichtig ?  Wie viel wurde, wenn denn die Religionen von Gott gestiftet sind, vom Menschen falsch überliefert, oder aus Eigeninteresse von den „Hütern“ gefälscht ?  Quasi als Betriebssystem für das eigene Wohlergehen und zum leichtes Be-Nutzen der User (Ihr Artikel Seite 105 und Seite 110). Nur, Globalisierung hin oder her, lassen Sie einen Wüstenbewohner ohne Schulung und Kenntnis doch einmal auf Grönland Kartoffeln anbauen, oder einen Chinesen in Italien Wein anbauen. Ohne die Kenntnis der Menschen vor Ort ist der gläubige Muslim genauso verloren wie der kommunistische Chinese. Was wären wir für eine arme Welt, gäbe es nur noch einen Glauben, eine politische Richtung, ein Lebensdogma. Die Chance auf Verbesserung, Entwicklung, Perspektiven, Alternativen und vieles mehr wäre für immer verspielt, warum sollten Menschen so etwas dummes tun, warum sollte ein wirklicher Schöpfergott, die Betonung liegt hier auf Schöpfer, also Erschaffer, so etwas einseitiges und stupides von seiner Schöpfung verlangen ? 

    War Gott Dumm oder nur Macht besessen (?), ich warte auf den Iman oder christlichen Geistlichen der sich vor die Gläubigen stellt und dies verkündet. Ist er ein liebender, gütiger Gott (Christen), ein Allerbarmer (Muslime) oder ein simpler Erpresser (?), nach dem Motto, lebst du nicht nach meinen Regeln, zerstörst du meine Schöpfung nicht, führst du keinen Krieg, unterdrückst du nicht deine Frau weil Sie sonst klüger werden könnte wie du, dann mach ich dich zu Nichte, aber dass tue ich ja sowie so ständig (?). Was soll daran göttlich sein (?), was liebevoll (?), oder Allerbarmend (?), es ist widersprüchlich und unlogisch und gegen die Schöpfung, allenfalls sozialdarwinistisch, also doch Evolution (?).

    In der Summe doch eher ein Rustercluster, keine Alternativen oder Individualität, eher Avatare eines Computerspieles Religion, wie gebildete, offene und tolerante Gläubige.

    Interessant ist auch ihr Satz „Es ist auch diese eher simple Klarheit, die den Islam so populär macht unter den Verdammten dieser Erde“ von Seite 111. Dieser Satz verdeutlicht eine andere Sichtweise und Realität, erstens nur Verdammte  gehören zum Islam, zweitens wird eine Hierarchie des Glaubens impliziert, dieser oder jener Glauben steht höher wie dieser oder jener Glaube, nur dass interessiert zum Beispiel einen Hindu oder Buddhisten oder einen atheistischen, kommunistischen Chinesen oder Russen überhaupt nicht, drittens der Koran ist im Gegensatz zu anderen Religionen klar und ohne Widersprüche, genau dass ist er aber nicht. Religionsrassistischer wie dieser Satz von Ihnen formuliert wurde, geht es kaum noch.

    Ich persönlich war in muslimischen Ländern, in christlichen Ländern und in asiatischen Ländern. Ich habe überall gebildete, nette, höfliche und freundliche Menschen getroffen, genauso wie einfache, mit Vorurteilen behaftete oder ungebildete Personen. Aus meiner Sicht als Mann kann ich nur sagen, einige der schönsten, klarsten, intelligentesten und menschlichsten Augen habe ich sowohl in muslimischen Ländern, wie auch zum Beispiel in Indien unter Schleiern gesehen. Meine Gastgeber in den muslimischen Ländern haben zum größten Teil der Aussage, dass die muslimische Gastfreundschaft sprichwörtlich ist und das Haus eines Moslems das sicherste dieser Welt, alle Ehre gemacht. Das ist der Grund dafür, dass ich nie absichtlich die Ehre eines Moslems oder sein Selbstwertgefühl verletzen würde. Allerdings und darüber muss sich jeder Moslem im klaren sein, kann er seine Ehre nicht steigern, in dem er die von anderen Erniedrigt, es erniedrigt allenfalls seine eigene. Kennzeichen echter Ehre ist wohl immer auch, die Ehre der anderen zu achten. Es ist immer einfach für einen Glauben oder eine Gruppe sich über andere zu stellen und aus einer vermeintlichen Überlegenheit oder aus einer Machtbasis heraus auf andere herab zusehen, allerdings ist dies selten ein Kennzeichen von Nächstenliebe (Christen) oder von Allerbarmung (Moslems) noch von Weisheit oder guter Politik oder Herrschaft. Es ist daher völlig unerheblich ob man Recht, Gerechtigkeit, Unrecht, Willkür, Natur, Zerstörung oder Krieg an Religion und Glauben, Politik oder Herrschaft festmacht, Schlüssel bleibt immer der Mensch, der den Glauben interpretiert oder vorschreibt, der Politiker oder Mensch der Macht hat, der Herrscher der gerecht oder ungerecht ist. Alles andere ist Augenwischerei. Die Verantwortung auf einen Gott zu verlagern, der praktisch nicht greifbar ist, aber sich in allem angeblich Selber widerspricht, ist einfach, entbindet aber keinen Priester, keinen Imam, keinen Politiker und keinen Menschen von seiner Verantwortung.

    Darüber hinaus, das Versprechen fast aller Religionen ist das Paradies, ein gutes, zufriedenes, glückliches, gerechtes Leben. Das Paradies habe ich noch nirgendwo auf meinen Reisen gefunden, echte Gerechtigkeit (materielle und immaterielle) auch nicht, worüber also streiten die Religionen (?), sie dürften allenfalls über die Unfähigkeit streiten die eigenen angeblichen Werte zu verwirklichen, dies gilt für die Politik genauso. Und zwar zunächst in Ihrem eigenen System und kulturellen Umfeld und im Dialog dann noch noch mit den anderen Systemen und Religionen.

    Statt dessen wird  eine häufig intolerante Diskussion geführt, die nur all zu häufig die eigenen Probleme und Fehler einfach auf die anderen projiziert. Das ist einfach, lenkt von den eigenen Fehlern ab und macht den anderen Verantwortlich. Nur, einem Anspruch auf Wahrheit, Nächstenliebe, Allerbarmung, Gerechtigkeit, Weisheit oder gar paradiesischen Zuständen wird dies nicht gerecht.

    Warum allerdings Europa oder Deutschland der Austragungsort für derartige Diskussionen sein soll ist mir unklar.

    Für mich ganz persönlich sind einige Errungenschaften des modernen Europas nie Verhandelbar gewesen, Freiheit, Recht und Gerechtigkeit (oder zumindest das ständige und wahrhafte Streben danach), das Recht auf persönliche Entwicklung und Bildung, eine Leistungs- und Lebensgenrechte Entlohnung, Behandlung und Würdigung, die bürgerlichen Grund- Rechte und einige andere Grundwerte und Grundrechte. Nur und dies scheint keiner in Europa wahrzunehmen, wir sind dabei diese zu verlieren.

    Die Frage nach der Integration oder der Integrationsfähigkeit ist eigentlich auch schnell beantwortet, wenn in einer Klasse zwanzig einheimische und fünf Ausländer sind, sind diese sicherlich integrierbar. Befinden sich in einer Klasse fünf Einheimische und zwanzig Ausländer kann keine Integration mehr stattfinden. Es gib und dies hat der Westen und Europa sicherlich versäumt wissenschaftlich zu erfassen, mit Sicherheit einen gesellschaftlichen Integrationswert im Sinne einer mathematischen Mengen - Formel, der eine multikulturelle Gesellschaft scheitern oder bestehen lässt. Und dies hat nichts mit Intoleranz oder Fremdenfeindlichkeit zu tun. Entscheidende Werte sind in dieser Formel sicher auch Bildungsmerkmale, Berufe und der globale und kulturelle Horizont der beteiligten Ethnien. Wer nur gebildete und tolerante „Ausländer“ in seinem Land hat, wird eine offene, tolerante, multikulturelle Gesellschaft eher verwirklichen können, wie ein Land dass nur Ungebildete oder intolerante oder dogmatische „Ausländer“ hat. Der Streit der Religionen verschärft diese Thematik nur. Defakto würde mir jeder Ausländer dem ich meine Kultur aufzwinge, die Möglichkeit nehmen mich tolerant zu entwickeln und zu verstehen, jeder der mir seine Kultur oder seinen Glauben aufzwingen will, nimmt sich die Chance sich tolerant zu entwickeln, zu verstehen, zu lernen, im Endeffekt also Ausdruck von Kleingeistigkeit.

    Nicht verhandelbar sind für mich Räume des Rechtes, in Deutschland gilt immer noch das Grundgesetz, mit den bürgerlichen Grundrechten und dem Wert der Freiheit, in Europa immer noch das Europarecht, in der Welt immer noch die UN Charta. Ich war noch in keinem Land, dass mir am Zoll gesagt hätte, „ah du bist Deutscher, dann gilt hier dein Grundgesetz“, ich war aber schon in vielen Ländern die nachsichtig mit mir waren und mir Ihre Kultur erklärt haben und unabsichtliche Fehler mit einem freundlichen Schmunzeln bewertet haben, gastfreundlich eben.

    Tatsache ist, keine Gesellschaft, keine Kultur, keine Religion hat es bisher geschafft diese Welt zu beherrschen. Dies werden auch Christentum und / oder Islam, oder eine Zusammenrottung beider, oder mehrerer Religionen nicht schaffen. Und wenn doch, ist dies das Ende der Vielfalt, der Alternativen und das Ende von vielen Möglichkeiten, kurz, das Ende der Welt.

    Es ist für mich bedauerlich, dass die westliche Welt immer mehr von ihrer Jahrtausende alten Kultur verliert, die immer auch Werte außerhalb der Religion repräsentiert hat. Aber auch der Islam hat sich, soweit meine Geschichtskenntnisse reichen, schon wesentlich toleranter präsentiert. Wenn Sie einmal arabische Geschichten gelesen haben, dann werden Sie wissen, dass Gerechtigkeit und Weisheit dort immer eine zentrale Rolle gespielt haben.

    Ein wesentlicher und gravierender Unterschied scheint mir in beiden Religionen darin zu bestehen, dass Europa sich immer in geschichtlichen Epochen definiert hat, Frühzeit, Mittelalter, Neuzeit und Moderne, Gotische Zeit, Biedermeier, Napoleonische Zeit, Kaiserzeit, Drittes Reich, Kommunismus, Kapitalismus usw., während für die Muslime soweit ich es verstanden habe eine ungebrochene Linie vom Propheten, wenn auch mit verschiedenen Verästelungen von der Zeit des Propheten bis heute besteht. In dieser Linie sind keine Brüche, keine Änderungen, diese Linie beansprucht Konstanz. Eine Problematik des Islam scheint mir darin zu bestehen, diese traditionelle Linie mit der Moderne in Einklang zu bringen. Ich bin allerdings sicher, hat der Islam etwas von seiner Toleranz und Flexibilität vergangener Jahrhunderte erhalten können, so wird er eine Lösung finden, sich und seinen Glauben mit der Moderne und mit Weltwerten wie zum Beispiel der UN Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen in Einklang zu bringen. Und, dies wäre aus meiner Sicht die Kür, dies im Einklang mit seiner eigenen alten Geschichte, dem Streben nach Weisheit und Gerechtigkeit.

    Darüber hinaus sollte man die historischen Dimensionen in der westlichen Kultur nicht ganz aus den Augen verlieren. Es war ein deutscher Dominikaner Mönch, Heinrich Kramer, der in Speyer den Hexenhammer schrieb. Millionen Menschen vielen der Inquisition zunächst in Europa und dann dem Rest der Welt zum Opfer. Die letzten Hexen wurden im 19. Jahrhundert in Europa verurteilt und zum Tode gebracht, also gerade einmal vor 150 Jahren, in historischen Dimensionen eine lächerliche Zeitspanne. Das anwenden von glühenden Eisen, dass ausziehen von Fingernägeln, dass traktieren mit Nadeln, dass verrenken von Gliedern bis zu deren Brechen oder ausrenken, das blenden etc., das lebendige rösten über Feuer stammt nicht aus einem abgedrehten, B-Trash Helly Fut Film, sondern waren Methoden der heiligen Kirche und deren Vertretern der Inquisition. Der spanische Inquisitor Toquemada hätte sich über die Koransure  4 Vers . 34 in der die Frauen-Schlagenden Version sicherlich sehr gefreut.

    Die ersten Konzentrationslager wurden von den Engländern in Südafrika eingerichtet, im Hitlerdeutschland wurden sie mit deutscher Gründlichkeit perfektioniert und die Apartheid war eine europäische Erfindung. Der weltweite Sklavenhandel wurde von den Europäern perfektioniert.

    Andererseits habe ich fast überall im Ausland Menschen gefunden, mit denen ich offen und ohne Beleidigungen, tolerant und freundlich und mit Respekt, meine Meinung austauschen und Wissen teilen konnte und dass auf dem jeweiligen Bildungsniveau. Das dies kulturellen Eigenheiten unterliegt, ist selbstverständlich.

    Wenn also die Religionen und Kulturen und Gesellschaften meinen sie müssten wieder streiten und Kriege führen um den richtigen Glauben oder das richtige Modell, dann ist dies eher ein Rückschritt in der Geschichte. Die Menschheit war wohl schon einmal weiter. Mit Gerechtigkeit, Toleranz, Freiheit, weiser Herrschaft, Bildung hat dies allerdings nichts zu tun, aber auch nicht mit einem Gott der etwas Gutes oder schönes Schafft, der Nächstenliebe (Liebe im Sinne eines positiven Gefühles, nicht im Sinne von Körperlichkeit) praktiziert oder der ein Allerbarmer ist.

    Das Frauenwahlrecht wurde in Deutschland 1918 eingeführt, noch bis in die 1950ér Jahre hatte in Deutschland der Mann in einer Ehe starke Entscheidungsbefugnisse was Berufstätigkeit der Ehefrau und andere Dinge anging. Das Wahlrecht für Frauen wurde, in der neutralen, mit internationalen Gremien übersäten Schweiz 1971 eingeführt. Die westliche Welt kann sich erst seit ca. den 1950ér Jahren auf Emanzipation und Gleichberechtigung berufen. Die ersten offiziell in der Gesellschaft engagierten Frauen, die Sofragetten zum Beispiel, haben dafür hart gekämpft und teilweise ihr Leben dafür gelassen.

    Die Bibel, insbesondere das Alte Testament, sind voll mit grausamen Geschichten; Brüder die Brüder erschlagen, abgewiesene Frauen die die Köpfe ihrer potentiellen Liebhaber auf silbernen Tabletts fordern, weil sie nicht damit fertig werden einmal ein Nein gehört zu haben und sich anschließend dafür im Tanz der sieben Schleier dem Ungewollten an den Hals werfen, Kindermord (Herodes) um eventuell kommende Konkurrenz bereits direkt nach der Geburt aus dem Wege zu räumen, Genozid, ganze feindliche Stämme und Völker werden vernichtet, Inzest und so fort. Überwunden glaubte die westliche Welt dies mit dem neuen Testament, die Realität sieht wohl anders aus. „Wer unter euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein“ hält Jesus den Eiferern entgegen, nur in dem Moment wo der Unschuldige den ersten Stein wirft, verliert er seine Unschuld. Die westliche Welt hat ihre Unschuld schon lange verloren.

    Und wenn Soldaten aus dem Land der Freiheit, im Namen der Freiheit aufbrechen um in muslimischen Ländern den Machthabern einmal zu demonstrieren wie man richtig im Namen der Freiheit foltert, wäre es schön, wenn dies nur ein schlechter Witz wäre, aber die Bilder aus Abu Graib sprechen eine andere Sprache. Die Brutalität mit der die westlichen Demokratien die Freiheit ihrer Bürger demontieren und durch Denunziantentum und Ungerechtigkeit ersetzen, und dies im Namen der Freiheit, des Rechtes und der Demokratie und der Religion des Gottes der Liebe,  zeigt die Degeneration und den Rückschritt der westlichen Welt. Wen wundert es, wenn Merkel und Obahma auf der Weltklimakonferenz um Termine bei anderen Staatschefs betteln müssen, statt auf Augenhöhe zu kommunizieren und mit klaren Daten und Fakten zu argumentieren. Während sich Christen, Juden und Moslems im Kampf der Kulturen wieder gegenseitig umbringen und dies im Namen des gleichen Gottes, lacht der Rest der Welt, wie ärmlich. Apropos des gleichen Gottes, klären Sie in Ihrem Magazin doch einmal die Frage, haben Juden, Christen und Moslems den gleichen oder den selben Gott ???

    Quo vadis Europa ? Mit Europa ging es aufwärts seit Denker wie Kant, Rossou, Descart und andere Aufklärer ihre Werke der breiten Masse zugänglich machten und sich Kirche und Staat und Lehre und Forschung voneinander trennten.

    Es waren weltliche Herrscher, die Bildung und Schule und Universitäten für alle Bürger zugänglich machten und keineswegs die Religionen. Die Rückschritte in allen Lebensbereichen vollzieht gerade Europa und wirft sie dem Rest der Welt vor, Warum ?

    Es gäbe noch viel über Sinn und Unsinn der derzeitigen Entwicklung zu streiten, zu diskutieren, zu schreiben und zu sagen. Insgesamt ist sie einfach irrational, unwissenschaftlich und ganz und gar nicht göttlich.

    Wirklich arm und dies in jedem Sinne, ist die Führungsschicht, die ihre Vormachtstellung in der Gesellschaft nur behaupten kann, wenn sie andere verdummt und gegen Recht und andere lange akzeptierte gesellschaftliche Normen verstößt.

    Europa und die westlichen Kulturen sind lange für Freiheit, Recht und Gerechtigkeit, sozialen Ausgleich, Chancengleichheit, Bürgerrechte, Aufklärung, Bildung und Toleranz eingetreten. Das Ausnutzen und Abnutzen und die Abkehr von diesen Werten ist für mich Zeichen von Degeneration. Toleranz und gesellschaftliche Offenheit gegen jeder Mann und jede Frau, ja, gerne, aber bitte das gleiche auch von jeder Mann und jeder Frau fordern. Wo ist die klare Grenzziehung, wo hat die westliche Welt die Linie gezogen und klar definiert, die andere Kulturen und ausländische Mitbürger nicht überschreiten sollten, wenn sie in Europa oder anderen Ländern der westlichen Welt leben wollen ?  Ich kann Sie nicht entdecken, und genau deshalb verliert die westliche Welt ihre Identität und ihre Werte. Wenn Sie jetzt noch behaupten, diese Forderung wäre politisch unkorrekt oder fremdenfeindlich, dann kann ich Ihnen nur vorschlagen, gehen Sie doch nach Kopenhagen und betteln Sie mit Merkel und Obahma um einen Termin bei anderen Staatschefs, erleben Sie dort Fremdenfeindlichkeit (s. Spiegel Nr. 53 Seite 30).

    Statt in einer Welt mit gleichberechtigten Partnern zu leben, zieht es der Westen im Zuge der Globalisierung vor, alle Identitäten, auch die eigene ad absurdum zu führen.

    Diesen Trend, der im Zuge der Globalisierung wohl weltweit zu beobachten ist, beschreibt ein Satz aus dem Koran sehr schön, der in der Sure von der Kuh zu lesen ist: „ihr kamt und wir waren gut zu euch, ihr aber wolltet immer mehr“.

    Und das Christentum sei auf einen Satz von Paulus (nachzulesen in einem der Paulusbriefe) verwiesen, sich seine (individuellen) Eigenheiten zu bewahren, als Paulus gegen eine große Menge von sich unchristlich betragenden Christen streiten muss: „Wenn ich euch gefiele, wäre ich nicht Gottes Sohn.“

    Allerdings sei auch darauf hingewiesen, seit etwas über zweitausend Jahren ist es nicht mehr statthaft, auf andere die eigenen Fehler und Sünden zu projizieren und diese dann dafür „ans Kreuz zu nageln“. Denn damals ist genau dafür einer am Kreuz gestorben, damit diese Sünde von der Menschheit genommen sei und sich nicht mehr wiederhole.

     

    Mit freundlichen Grüßen

     

    Walter Smolnik


 

 

 

Spiegel-Redaktion

Brandstwiete

 

Hamburg

 

Ihr Artikel „Hurra ! Wir sind irre !“ aus Spiegel 49 / 2009 Seite 162 bis 164

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ein interessanter Artikel, der Hundertausende oder Millionen Patienten zu spät kommt. Es ist allgemein bekannt, das primitive Systeme und Gesellschaften ihr Selbstdefinition und Abgrenzung von anderen über die Stigmatisierung von „Anderen die Anders sind“ erreichen.

Pathologisch wird es doch nur da, wo anderen Schaden zugefügt wird. Die Geschädigten sind aber häufig nicht die angeblich „Normalen“ sondern die „Stigmatisierten Anderen“.

Erinnern Sie sich noch an den Film Harvey, in dem ein netter Sonderling einen riesigen Hasen neben sich hatte, den außer ihm keiner sehen konnte ? Millionen Menschen haben freundlich über diesen Film gelacht, einige hunderttausend dieser Zuschauer haben sich vielleicht einen eigenen Harvey gewünscht. Hätten Sie dies einem Psychiater oder Psychologen erzählt, hätte der Sie wahrscheinlich sofort mit Medikamenten vollgestopft und therapiert. „Ich meine dass ist doch völlig unnormal, wer wünscht sich schon einen unsichtbaren Hasen neben sich.“ Immerhin finden Millionen Menschen die diesen Film gesehen haben dies zumindest amüsant. Wenn Harvey und sein Freund nebenan gewohnt hätten, wäre er wahrscheinlich stigmatisiert und verdammt worden, so funktionieren primitive Massen.

Was ist an einer angeblich Schizophrenen die eine freundliche Stimme zu hören glaubt, oder diese hört, so schlimm ??? Schadet Sie damit jemandem ?

Die Wissenschaft denkt über kosmische Zusammenhänge und Parrallelwelten nach, nur die Psychiatrie deckt den Bedarf der primitiven Gesellschaft nach Stigmatisierung. Ich stelle hier einfach die These auf, es handelt sich um die Stimme eines Herzensverwandten oder um die Stimme aus einer Parallelwelt.

Nun sollte dies ein Wissenschaftler der sich nicht nur mit Stigmatisierungstheorien sondern auch mit Physik und Quantenphysik auskennt, dies einmal wissenschaftlich widerlegen.

Solange also niemand unter Harvey oder unter der freundlichen Stimme leidet, warum sollte man einem Menschen diese Vorstellung nehmen ?

Bezeichnender Weise hat sich ja gerade die Psychiatrie in der Vergangenheit nicht gerade als humanitäre Königsdisziplin dargestellt. Kalte Schockbäder, Elekroschocks etc.

Und immer wieder hat sich die Psychiatrie auch zum gefälligen, kadavergehorsamen Büttel von kriminellen Obrigkeiten gemacht.

Die Frage ist doch, warum hört jemand Stimmen und nicht ist dies normal oder nicht. Und weiter, warum wünschen sich Hunderttausende oder Millionen Zuschauer einen Freund wie Harvey (?), weil unsere kalte, emotionslose Gesellschaft so etwas schönes wie Harvey nicht zu bieten hat ?

Warum ist Stalin normal und es regt keinen auf wenn Politiker oder andere, gefälschte psychiatrische Gutachten in Auftrag geben um unliebsame Mitarbeiter loszuwerden (siehe Spiegel 29 / 2009 Artikel Chronisch anpassungsgestört).

Die Psychiatrie also kriminell zu nutzen ist normal, wohl weil es das Bedürfnis der platten, stumpfen, primitiven Masse befriedigt. Lemminge beim Ausgrenzungstanz ? Eine moderne Weiterentwicklung der Inquisition ? Psychiatrie ein gefährlicher Populismus ?

Wie viele wirklich gefährliche, psychisch Kranke sind in dieser Gesellschaft unterwegs, während harmlose Stimmenhöhrer und Freunde die Harveys suchen therapiert werden ?

Insgesamt sicherlich ein lesenswertes Buch, dass aber von den Stigmatisierern wohl nie zur Kenntnis genommen werden wird, ich befürchte die sind zu primitiv es zu lesen.

Hätten einige von denen freundliche Stimmen gehört oder einen Freund wie Harvey gehabt, wäre unsere Gesellschaft vielleicht eine bessere.

Übrigens eine interessante These das Böse (Zitat aus ihrem Artikel: Stalin war böse aber gesund) mit dem Ritterschlag des Gesunden zu versehen. Das Problem mancher Kranker ist dann wahrscheinlich nicht böse genug zu sein, um Gesund zu sein ?

Aber zum Glück haben wir ja Dieter Bohlen und seine naiven Gespielinnen, als Qualitätssiegel für unsere Gesellschaft.

Darüber hinaus ist immer noch nicht klargestellt, inwieweit Psychopharmaka (zum Beispiel Antidepressiva, siehe erhöhte Suizidgefahr bei der Gabe von Antidepressiva, wie weit ist also die Pharmaindustrie an den Zuständen schuld, die Sie behandelt ?) solche Effekte noch verstärken oder erst herbeiführen. Kreative Freigeister und Personen die etwas anders Denken, waren halt noch nie Kennzeichen von primitiven (bezogen auf den Stand der Menschlichkeit, nicht der Technik, manche High Tech Nation ist vielleicht humanistisch primitiver, wie manch technisch unterentwickelter Stamm von Ureinwohnern) Gesellschaften, diese können sich solche Personen aber auch gar nicht leisten.

 

 

Mit freundlichen Grüßen Anlage: Artikel „Hurra ! Wir sind Irre !“

Walter Smolnik


 

Walter Smolnik,  23.November 2009

 

 

Redaktion

Der Spiegel

Brandstwiete 19

 

20457 Hamburg

 

 

Ihr Artikel „Mein Kopf kommt nicht mehr mit“ Seite 126 bis 129 Ausgabe Ihrer Zeitschrift der Spiegel Nr. 47 vom 16.November 2009

 

 

Schon wider mal ein Beitrag mit dem Titel „Mein Ge(h)hirn-Krampf“ zu lesen. Das hatten wir schon einmal, der Titel damals „Mein Kampf“. Faschistoider wie der von Ihnen zitierte Ausspruch „Das Hirn ist nichts anderes als eine Fleisch -Maschine.“ von Marvin Minsky ist dann nur noch der Hit der IT Ler. Wobei Ler in diesem Zusammenhang von Leer kommen dürfte. Bei solchen Sätzen ist es nicht mehr weit zum Holocaust der Maschinen über die Biologie. Die faschistoide Maschine die bei Bedarf das biologische Leben manipuliert und vernichtet. Demnächst werden wir also nicht mehr von Faschisten und Nazis vergast, sondern von kleinen Kretins mit Gameboys und Spielekonsolen, die nie Erwachsen geworden sind, aber inzwischen die Finger an den Joysticks der gesellschaftlichen Macht haben? Frei nach dem Motto, was ist schon Natur, das wahre Leben existiert nur auf der Festplatte.

Machen Sie doch einen weltweiten Versuch, alle intelligenten biologischen Lebewesen auf diesem Planeten sollen sich eine Woche nur einfach irgendwo hinsetzen und gar nichts tun, alles einfach den Robotern überlassen. Wie weit kommen wir (?), einen oder zwei Tage? Ich bin dieses faschistoide, gefühllose Dummschwätzertum von diesen Nullen und Einsen des Herrenmenschenbrainklopses leid. Was soll der Lebenssinn dieser Kreaturen sein „Ich weiss nicht wer ich bin, komm lass mich rein ich will dein Tamakozzie sein“ mit der Hymne „Freude schöner Klobotter Funke....  Funke aus Silizium...  wir betreten freudetrunken, dein Nuller und dein Einsertum...  billig wie ein Chip voll Nullen will ich dein Tamakozzi sein“ ?  Hohle Gestalten die Emotion und Liebe als Wahn oder krankhaft bezeichnen und Emotionslosigkeit und ein Dasein als Computeranhängsel oder Roboter als NormAl. Abnormaler geht es wohl nicht. Technik sollte eine Ergänzung des alltags sein, die das Leben leichter macht und nicht es beherrscht oder zerstört. Wenn dann noch, wie in Ihrem Artikel behauptet, der Computer das Gehirn auffrisst, ist wohl irgend etwas völlig verkehrt. In anderen Publikationen ist zu lesen „der Mensch simuliere Gefühle“, wofür (?), was würde es evolutionär für einen Sinn machen, Energie für die Simulation von Gefühlen zu verschwenden, wenn diese gar nicht existent  sind und angeblich keinen Sinn haben ?  Und so eine hohle, sich selber konterkarierende Argumentation von hochangesehenen Wissenschaftlern.

Lassen wir die Gefühle doch sein, wenn sie nur simuliert sind, das spart Zeit und Energie. Fressen wir uns doch gleich gegenseitig das Gehirn weg, wie in Ihrem Artikel beschrieben.

Wer verfasst so einen Unsinn (?), Kannibalen oder Klobotter oder Tiere von niederem Niveau ? Ein Teil der Artikel des Spiegels hat ein Niveau erreicht, das mit einer hohen „wissenschaftlichen“ Semantik und Terminologie derartig gegen Menschlichkeit und Jahrhunderte alte Erfahrungen argumentiert, das einem schon beim Lesen dieser faschistoiden, aber argumentativ schön verpackten Artikel schlecht wird.

Was soll das, sind die Brainbeklobsigen Herrenmenschenbrainklopse mal wider auf einen emotionslosen Genozid aus ?  Mit diesen Artikeln wird inhaltlich sowohl Religionen, wie auch der Naturwissenschaft -die aber argumentativ herangezogen wird- widersprochen. Und, die Verursacher werden sich nicht hinter Maschinen verstecken können, welchen Sinn sollte es für eine emotionslose Maschine haben, Leben zu kritisieren oder gar auszulöschen, das in keiner Weise in einer realen Konkurrenz zur Maschine steht ?  Wenn dies so wäre, welcher Progromierer hätte hier versagt ? 

Im Gegenteil, Maschinen benötigen immer Wartung, selbst wenn eine programmierte, also vordeterminierte Maschine diese einmal selber übernehmen könnte, oder dies von einer anderen Maschine übernommen werden könnte, wäre dies immer nur eine völlig sinnlose Arbeit (wofür arbeitet eine Maschine ohne Sinn, ohne Emotion ?) von Wartung und / oder Reparatur. Diese hat spätestens dann ein Ende, wenn die Maschinen alle verfügbaren Ressourcen zerstört und / oder verbraucht haben. Ich meine was soll der Schwachsinn, lassen Sie doch die Minskys, Dawkins und Levys eine Maschine bauen die alles biologische Leben vernichtet und statt dessen kleine metallene Würfel produziert (?), wo soll da der Sinn liegen ?

Warum machen Menschen Musik, schaffen Kunstwerke und schreiben Gedichte (?), wenn nicht um die Emotionen anderer Menschen anzusprechen ? Einfach nur um damit eine Festplatte mit Einsen und Nullen zu füllen ? Weil es keinen Sinn hat (?), oder um Kunst zu simulieren ? Was hätte die Simulation von Kunst für einen Sinn ?

Warum machen wir einen Witz, freuen uns an Eindrücken, um den Computer zu frieden zu stellen ?

Was ist die Eigendefinition von Wesen wie Minsky, Levy oder Dawkins (?), die sich bereitwillig unterhalb von Elektrik und Mechanik einordnen (?), diese Antwort sind Ihre Artikel uns schuldig, damit wir endlich einmal wissen mit wem wir es zu tun haben. Emotionslose, also emphatisch sinnlose Klobotter mit der Fähigkeit zur Fortpflanzung ? Dann wäre doch die Tätigkeit als Callboy in der Produktlinie eines Erotikkonzerns sinnvoller, oder nicht, ich meine endlich einmal ein simuliert gefühlsechtes biologisches Dildo, oder ?

Ich will von solchen Wesen keine Definition des Seins übergestülpt bekommen und auch nicht weiter von Ihnen verdummt werden. Ich bin kein Bestandteil Ihres selbstherrlich proklamierten Menschenparks. Ich will keine scheinbaren Alleingültigkeiten mit wissenschaftlicher Semantik und Terminologie serviert. Wer oder was sind diese angeblichen Herren in der Eigendefinition, was wollen Sie mit Ihren Publikationen erreichen, die nicht einmal einer Überprüfung durch die von Ihnen angeblich bemühten wissenschaftlichen Argumentationen (zum Beispiel Evolution) standhalten. Wenn das alles so sinnlos ist, warum sind dann solche Wesen wie Levy, Minski und Dawkins noch nicht in der unendlichen Schönheit Ihres PC´s oder Ihrer Robotter auf Nimmerwiedersehen verschwunden, sondern belästigen uns noch mit der Simulation Ihrer Argumentation und Anwesenheit ?

Wenn Sie meine Ausführungen im Ton für Fragwürdig halten, stimme ich ihnen zu, ich persönlich habe allerdings auch ein anderes Welt- und Menschenbild wie das von Ihnen beschriebene. Ich werde mich weder von der Hollerith Maschine eines Herrn Hitler, noch von der künstlichen Intelligenz eines Herrn Minsky, Levy oder Dawkins “würdig herunterstufen lassen”. Die in diesem Schreiben vielleicht als anstößig oder fragwürdig empfundene Terminologie ist genau die, die dem Automaten Zoo vom Big Brother Niveau der Minskys, Dawkins und Levy´s gerecht wird.

Anders ausgedrückt, lassen Sie sich doch “würdig herabstufen”, ein halbwegs intelligenter Selbstschreibcomputer mit entsprechenden Basisdaten und hoher Taktung könnte gesamten Spiegel wahrscheinlich innerhalb weniger Stunden schreiben und produzieren, wozu also jeden Monat tausende Euro für seriös recherrchierende Journalisten ausgeben (?), vielleicht weil Journalisten etwas können, was kein Computer, keine Maschine und kein emotionsloser Brainklops je fertigbringen wird. ?  Was wenn Ihre Kunden einmal das Niveau eines Chips erreicht haben, wer wird dann noch eine qualitativ hochwertige Zeitung oder Information brauchen (?), Maschinen ist es völlig egal welche Information Sie verarbeiten und welche Qualität diese hat, Ihnen auch ? Im übrigen veröffentlichen Sie doch einen Artikel mit der Antwort auf die Frage, was verstehen Maschinen, Computer unter Würde (?), welchen Wert hat Würde ohne die damit verbundene Emotion ?

Ich denke faschistoide Chaoten, die sich hinter diesem Maschinengeschwätz verbergen, sollten dies endlich einmal sein lassen, sonst kommt jemand auf die Idee Ihnen den Strom abzustellen, ich meine was macht das schon (?), es sind doch angeblich nur Maschinen, oder ???  Und dann liegen wieder einige Millionen Leichen in den Massengräbern ?  Wer wird dann auf der Anklagebank in Nürnberg sitzen (?), Herr Minsky, Herr Dawkins, Herr Levy ?   Oder wird man diesmal versuchen einen Intelprozessor oder einen AMD Chip oder ein Mobiltelefon nach Den Hag auf die Anklagebank zu schicken (?), lächliche Vorstellung oder ???

 

Mit freundlichen Grüßen


 

 

Zeitschrift Focus

 

Leserbrief zu Ihrem Artikel Focus 09 / 2009 Seite 51 bis 86, Tyrannen müssen nicht sein

Ihr Artikel zeichnet ein partiell nettes Bild der Gesellschaft, geht aber stereotyp an den Problemen der Gesellschaft vorbei:

 ADHS - Ritalin – Kinder

 Drogenkonsum

 Komasaufen

 Mobbing (sich selber Gross machen, indem man andere klein macht)

 Multimediageschädigte Kinder, die vor dem Fernseher oder dem Computer geparkt werden, bzw. von von der Technik überforderten   Eltern die das Treiben der Kinder nicht mehr kontrollieren können

 Prügelnde Jugendliche in U-Bahnen

 Gesellschaftsteile in denen die Jungen alles dürfen, die Mädchen nichts (zum Beispiel religiös bedingt)

 Gesellschaftsteile in denen aus Geschlechter ideologischen Gründen die Frauen dominieren

 etc....

Ihr Artikel übersieht völlig, dass es verschiedene Alters- und Sozialisationsstufen gibt.

Natürlich benötigen Kinder klare Grenzen und Regeln, die altersgerecht sind, es gibt heute jedoch viel zu viele Eltern die Ihren Kindern vorleben, dass diese Grenzen von Ihnen, also den Eltern nicht eingehalten werden.

In meiner Jugend gab es noch eine klare Trennung zwischen der Generation der Erwachsenen und der Kinder und dazwischen die Zeit der Pubertät und damit des Erwachsen werden's, ruhig, aber auch mit in tolerierten Grenzen, die auch einmal Fehler erlaubten (insoweit sie sich in den gezogenen Grenzen hielten) zu einem Erwachsenen heran zu reifen.

Es sollte die neutrale Lebenserfahrung des Erwachsenen sein, die den Erwachsenen veranlassen sollte, den Kindern einen anderen Weg zu weisen, als die Kinder ihn manchmal anstreben.

Teamwork ist eine Frage der Motivation und nicht der Hierarchie, dass bei Kindern hierbei auch manchmal Strenge und Konsequenz (nicht sinnlose Gewalt) gefordert ist, liegt an er Uneinsichtigkeit des Kind seins.

Boss-Allüren führen hier zu seelischen Krüppeln, eine Familie sollte auch ein Hort der Empathie sein und kein Unternehmen oder eine Kaserne (sogar in Unternehmen und Kasernen sollte Kompetenz und Teamwork vor Macht gehen, wie in allen Institutionen und Organisationen).

Wenn Kinder heute als Wirtschaftsgut und / oder Accessoire gesehen werden, so ist dies doch eine Wiedergabe des Zustandes der Gesellschaft und von Eltern die selber nie Erwachsen geworden sind.

Kinder sind in aller Regel ein empfindsames Abbild der Gesellschaft, wenn mit vielen Kindern etwas nicht stimmt, stimmt mit der Gesellschaft etwas nicht.

Ein gut verkaufter Erziehungsberater wurde von einem Ökonomen geschrieben.

Wer selber nur materielle Erwartungen hat, wird auch sein Kind nur als Wirtschaftsgut sehen. Wer sein Kind mit materiellen Dingen überhäuft, wird nicht erwarten können, das Kinder auch immaterielle Werte haben oder diese zu schätzen lernen. Aber sogar der Wert der materiellen Dinge droht verloren zu gehen.

Ein mündiger, selbstbestimmter und selbstverantwortlicher Erwachsener zu sein, beinhaltet sich seiner eigenen individuellen Stärken und Schwächen bewusst zu sein.

Diese in Kindern zu sehen und die Stärken zu fördern und Ihnen beizubringen die Schwächen zu überwinden, zu kompensieren oder sie zu akzeptieren und mit ihnen zu leben, ist meiner Ansicht nach der richtige Weg, die Grenze ist dort, wo die Persönlichkeit der Kinder überbewertet wird. Förderung ist eben keine Überforderung und keine Unterforderung.

Den Kindern, wie den Erwachsenen ihre individuellen Eigenheiten abzusprechen, hat die kaputten Eltern von heute geschaffen, die mit Ihren Kindern wiederum überfordert sind.

Eine Elterngeneration die selber nie in Ruhe zu Erwachsenen heranreifen konnte und sich ihrer individuellen Stärken und Schwächen nicht bewusst ist.

Wenn man akzeptiert, dass jeder Mensch etwas individuell besonderes ist, ist dass nichts besonderes, es ist normal. Wer das leugnet schafft das heutige Erziehungsdesaster.

Im Gegensatz der krampfhaft selbsternannten Bosseliten, haben Gesellschaften in denen individuelle Besonderheiten anerkannt und akzeptiert werden, keine Probleme mit der Anerkennung anderer.

Ein Artikel der wieder nur die Gesellschaft Clustert, alles über einen Kamm schert und leugnet, das Kinder groß zu ziehen, eine individuelle Angelegenheit ist, jedes Kind ist anders, jeder Erwachsene ist anders, entsprechend individuell sind Eltern-Kind Beziehungen.

Jeder Versuch des Clusterhaften-Patentrezeptes ist gescheitert und wird scheitern. Esgibt so viele facettenartig in sich geschlossene in Ihrer Kleinheit und Kleingeistigkeit scheinbar logische Weltbilder, die aber auf Dauer selten Bestand hatten und an den eigenen Unzulänglichkeiten und der Begrenztheit des Denk- und Erfahrungshorizontes scheiterten.

Was wird eine 32 jährige Juristin (wie in Ihrem Artikel beschrieben) die ihr 2 jähriges Kind an einem kalten Tag nackt auf dem Fahrrad durch die Stadt fährt, weil es angeblich den Persönlichkeitsrechten des zweijährigen Kindes entspricht, zu einem Verbrecher sagen, der in Ihre Kanzlei kommt: „Ei du süsser kleiner Verbrecher du, mach nur weiter so, dassentspricht deinen Persönlichkeitsrechten“ ?

Oder erzieht Sie einfach nur die Kundin / den Kunden für den Berufsnachfolger und den Psychiater-Kollegen ? Als die Laborratten von Gestern, Heute und Morgen ?

Eine Eltern Generation die von Ihren Kindern und Mitmenschen Respekt erwartet, muss diesen Respekt erst einmal als Kind vermittelt bekommen haben und auch den eigenen Kindern vermitteln, die allerdings auch Respekt und Anerkennung verdient haben.

In meiner Jugend war es noch normal für  ältere Personen im Bus einen Platz freizumachen, meine Nachbarin wurde von Jugendlichen dafür ausgelacht und gefragt. „Warum machst du denn den Platz frei ?“ Das schlimme ist, sie hat sich für Ihre Höflichkeit noch geschämt.

In unserer Gesellschaft sind Schranken zwischen Erwachsenen und Kindern abgebaut worden, ganze Teile der Kindheit verschwunden, kindliche Freiräume wie im Wald toben und Hütten bauen, verloren gegangen und ausgetauscht worden durch Communitys und Gang Gehabe.

Man muss sich darüber im klaren sein, zuerst formt die Gesellschaft den Inhalt dessen was Kinder denken, anschliessend formen diese als Erwachsene die Welt.

Die Überforderung der Eltern ist doch Abbild der Überforderung der Gestalter der Gesellschaft, die scheinbar auf alles eine Antwort haben, die aber oft zu mehr Problemen als zu Lösungen führt.

Wer dass bestreitet, wird wahrscheinlich wider für den Tod vieler Menschen und für Wirtschafts- und andere Krisen verantwortlich sein, in denen von Erwachsenen nicht von Kindern, eben mal schnell die Ressourcen einer ganzen Generation an der Front verballert werden, oder das Geld für ein paar Jahre Bildung für eine ganze Generation irgendwo verschwindet.

Im schlimmsten Fall eine Kindergeneration die mit der Elterngeneration degeneriert.

Jeder Versuch der Elterngeneration die eigenen Probleme über die Analyse der Probleme die Sie Ihren Kindern hinterlassen hat zu erfassen, wird scheitern, die Probleme potenzieren sich dadurch und werden erst zur Kenntnis genommen, wenn die Kindergeneration an Ihnen gescheitert ist.

Das damit dann auch ein Scheitern der Elterngeneration verbunden ist, ist eine logisch kausale Verbindung.

Eine Mechanismus dem die Generationen dann kaum entkommen können.

Wie multimedial geschädigt die Kinder heute sind und wie überfordert damit die Eltern, beschreibt ein Artikel in einer anderen Wochenzeitung: „Im Netz soll der User alles zugleich sein: kontrolliert, aber gelöst, leutselig aber paranoid.“ Schöner und treffender kann man die Zerrissenheit, Widersprüchlichkeit und die krankhaften Züge dieser Gesellschaft nur noch mit einem Witz beschreiben:

Eine Mutter im mittleren Lebensalter bekommt während Ihrer Hausarbeit von dem am Computer sitzenden etwa 5 bis 9 Jahre alten Nachwuchs die Information: „So Mutter es ist alles erledigt, die Firewall und der Netzfilter sind so eingestellt, dass Papa nicht mehr auf Porno- und Kontaktseiten surfen kann.“

Insgesamt ist die multimediale Überwachungsgesellschaft doch eine sich widersprechende, stressige Daueranforderung, bei der Geborgenheit und Urvertrauen kaputt geht.

Apropos Hausarbeit, ganz Deutschland mokiert sich über die Pisa Studie, aber gemäss Ihrem Artikel ist ein grosser Prozentsatz der Mütter unzufrieden damit, dass der Nachwuchs nicht bei der Hausarbeit hilft. Was nun Leistung in der Schule oder Haushalt ?

Sind die Mütter (Achtung es folgt eine sarkastische Anmerkung) mit dem Management Ihrer kleinen „Firma“ Familie, Job und Karriere, Kind und Kegel überfordert ? Wo sind die Väter die mal im Haushalt helfen ? Stimmt hier was nicht im hierarchischen System Familie nicht, oder sollte man es mal mit Verstand, Motivation und Teamwork versuchen ?

Oder ist das alles nur eine Frage der Macht im ideologischen (Geschlechter)k(r)ampf, der um den Faktor Kind erweitert wurde ?

Wenn ja, (?) wer ist dann der Nutzniesser des Streites ? Oder gibt es am Ende nur Verlierer ?

Nur eine Generation die offen und ehrlich ihre eigenen Fehler und Unzulänglichkeiten erkennt und zugibt (selbstverständlich altersgemäss und auch nicht pietätlos), wird den Respekt der nachfolgenden Generationen haben und ihnen das echte Kapital der Erkenntnis von dem die nachfolgende Generation zehren kann, hinterlassen.

Eine Generation die die eigenen Fehler als Last und nicht als Belehrung bei den Kindern ablädt, wird am Ende doppelt schwer zu tragen haben.

Erziehung ist sicherlich immer eine Gratwanderung und nie perfekt, sollte aber sicher auch nichts sein, bei dem sinnloser Egoismus, Vandalismus, Intoleranz und anderes Negatives herauskommt.

Für mich persönlich ist Macht viel weniger beeindruckend wie Kompetenz. Eine Welt, einen Kontinent, ein Land, eine Familie, ein Kind kaputt zu machen, erfordert viel weniger Kompetenz, Zeit und Verstand, wie ein sinnvolles, motivierendes und emphatisches Teamwork.

Etwas herzustellen, etwas wachsen zu lassen, dauert manchmal Jahre, es sinnlos zu zerstören geht manchmal in Sekunden, Geld zu zu verdienen und sinnvoll einzusetzen ist oft eine Lebensaufgabe, es inkompetent in Wirtschaftskrisen und Kriegen zu verballern (Lasten fr Generationen), geht meist wesentlich schneller und kostet mehr Existenzen und Leben wie eine kompetentes, ausgewogenes Teamwork.

In der Erziehungsfrage stehen doch Ideologien und Netzwerke im Vordergrund wie die PISA Studie beweist (Beruf und Einkommen der Eltern sind gemäss PISA Studie entscheidend) und nicht Begabung, individuelle Stärken und die Entwicklungsstufen der Kinder.

Zu guter letzt noch ein Vorschlag, vielleicht könnte man für die ganz Gewalttätigen und destruktiven Charaktere unter uns, ein Stück der Wüste Gobi oder der Sahara mieten, mit Ghetto-Simulation und Baseballschlägern (Kameraüberwachung und Monitore für Herrn Schäuble, Herrn Schily und Frau Merkel inbegriffen), der Rest der Welt hätte dann Ruhe und Privatsphäre.

Mit freundlichen Grüßen Walter Smolnik


 

 

 

Leserbriefe zum Artikel Die Geburt der Deutschen Nr. 52 vom 20.12.2008 Seite 6 und 7

 

Hier ein Leserbrief zu einem Leserbrief

 

zum Artikel „Die Geburt der Deutschen“ Zeitschrift Spiegel Nr. 52 vom 20.12.2008 Seite 6 und 7

 

Spezieller Leserbrief Der Geburtsstunde Deutschlands ging ein Massaker voran02

 

Interessant, dass ein Feldherr der erst einmal die Ressource eines ganzen Stammes zur Motivation zu Tode foltert, eine Schlacht gewinnen kann. Aus den Geschichtsbüchern ist mir nichts derartiges bekannt, woher bezieht der Schreiber des Leserbriefes diese Information, vielleicht könnten Sie einmal die historische Quelle dafür zitieren ?

Von moralischen, menschlichen und ethischen Gesichtspunkten ganz zu schweigen.

Allerdings passt diese Handlungsweise in den historischen Kontext anderer Zeiten, zum Beispiel den dreissig jährigen Krieg, da haben sich solche „Personen wie der Leserbriefschreiber vom Leserbrief in Spiegel Nr. 52 2008 Seite 6 oder seine historischen Quellen“ mit den Unmenschen aus ganz Europa in Deutschland verabredet, zum Schwedentrunk, Daumenschrauben und anderen Barbareien und Unmenschlichkeiten (siehe Symplicisimus von Grimmelshausen), anschliessend war Deutschland um Jahrhunderte zurück geworfen und in der Bevölkerungszahl etwa um die Hälfte reduziert, nach der Qualität der Überlebenden wage ich hier gar nicht zu fragen.

Ich glaube, bin mir aber nicht ganz sicher, es war der Schriftsteller Remarque der in seinem Roman „Im Westen nichts Neues“ über einen Krieg (er beschreibt hier den ersten Weltkrieg) davon sprach dass auf diesem Schlachtfelde das Beste einer ganzen europäischen Generation geschlachtet wurde, was übrig blieb hat wahrscheinlich heute das Kapitalverbrechen der Finanzkrise (siehe Spiegelartikel Das Kapitalverbrechen ; Anatomie einer Krise die gerade erst begonnen hat Seite 44 bis 80 Spiegel  Nr. 47  vom 17.November 2008) ausgelöst und vorher im zweiten Weltkrieg noch einmal kräftig zugelangt. Auch eine Methode immer wieder „das beste einer ganzen europäischen Generation“ loszuwerden, übrig bleibt die Degeneration.  Und dieser kümmerliche Rest phantasiert dann noch darüber, vor der Varusschlacht noch schnell einen ganzen Stamm der eigenen Leute zur Motivation zu foltern und umzubringen, eine später Spion der Römer mit dem Auftrag der Zersetzung ?

Kein Wunder dass hier alles immer mehr Bergab geht, die grosse Depp – Repression; und immer mehr Leute Deutschland verlassen, fragt sich nur, wann der übriggebliebene Rest sich wieder schlachtet.

Meine Erfahrungen der letzten Jahre lassen mich jedem normal denkenden Menschen mit klarem Verstand nur empfehlen, Deutschland so schnell wie möglich zu verlassen, wenn er die Möglichkeit dazu hat.

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Smolnik


 

 

Leserbrief zu Spiegelartikel „Helden vor dem Hakenkreuzen Spiegel vom 20.Dezember 2008 Seite 128 bis 131“.

Sehr geehrte Damen und Herren der Spiegelredaktion,

 

es ist interessant, wie Scientology sich filmisch, als Helden stilisiert, in die Geschichte und Kultur von Völkern und Kontinenten hineinspielt. Ich kann Scientology als Sekte / Kirche nicht beurteilen, da fehlen mir die Detailkenntnisse, es ist aber merkwürdig, das Tom Cruise als „Letzter Samurai“ ein nettes Bild in der Kultur Asiens abgegeben hat und nun als Staufenberg einen deutschen Widerständler mimt.

Tatsache ist, gemäß Zeitungsberichten wird Scientology vom Verfassungsschutz überwacht und als Sekte wird vor dieser Organisation gewarnt.

Sehr widersprüchlich, wenn eine Gesellschaft wie die Bundesrepublik Deutschland Warnungen vor einer Organisation ausgegeben und deren Schauspieler sich dann zu Nationalhelden des Widerstandes hochschauspielern.

Ich möchte nicht grundsätzlich alle Filme von Herrn Cruise negativ bewerten, vor seinen Filmen „Minority Report“ und eine „Frage der Ehre“ habe ich größte Hochachtung, mich interessiert hier mehr die widersprüchliche Auffasssung und Einschätzung, ist Scientology eine gefährliche Sekte mit negativen Zielen (?), dann sollte es zu denken geben, wenn deren Schauspieler anfangen Nationale Symbolfiguren zu spielen, oder ist Scientology eine harmlose Organisation mit einer zu akzeptierenden Zielsetzung ?

Weiter gefragt, Herr Staufenberg ist mir als Widerständler für die Freiheit bekannt, was macht Herr Cruise und Scientology mit den eingenommen Geldern, werden diese Gelder irgendwo zur Unterstützung von Recht, Freiheit, gegen Unterdrückung etc. eingesetzt oder dienen diese Gelder nur den Scientologen, ihren Zielen und der filmischen Heroisierung ihrer Schauspieler ?

Für eine glaubwürdige und nicht widersprüchliche Einschätzung wäre ich dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Walter Smolnik


 

 

Leserbrief zu Bundesrat verabschiedet BKA-Gesetz; Zeitschrift der Spiegel

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

zu Ihrem Beitrag "Bundesrat verabschiedet BKA-Gesetz vom 19.12.2008" ist zu bemerken, dass es befremdlich ist, wenn nach Zeitungsberichten am Abhörskandal bei der Telekom ehemalige Beamte von hohen Polizei- und Bundesbehörden der Bundesrepublik Deutschland beteiligt waren. Da die Staatsanwaltschaft ermittelt und wohl allgemeiner Konsens herrscht, dass der Abhörskandal bei der Telekom kriminell war, stellt sich, vorsichtig formuliert, die Frage ob diese ehemaligen Beamten ihre anscheinend kriminelle Energie oder zumindest Ihre Ignoranz des Rechtes erst bei der Telekom erworben haben. Konsequent weitergedacht, wenn Herr Schäuble und andere Politiker solche Machtinstrumente wie die Überwachung in die Hände von Behörden legen, wo ist die Garantie von Herrn Schäuble und anderen, dass dort nur rechtlich einwandfreie Beamte, Angestellte und Dienstleister arbeiten, die die erlangten Kenntnisse nicht manipulieren, verfälschen und missbrauchen ? Weiterhin, Gegenstimmen gegen das BKA Gesetz sagen klar, die vorhandenen gesetzlichen Regelungen reichen aus, werden aber nicht konsequent genutzt. Warum, so muss man sich fragen, kann es in der Bundesrepublik Deutschland, zum Betrug an Anteilen der Verbraucher kommen (Finanzkrise), wie kann es passieren, dass Datenmissbrauch in derartig großem Stil geschehen kann (Verkauf von persönlichen Daten etc. siehe aktuelle Meldungen) und die Politik nur noch mehr Gesetze schafft die persönliche Datenmengen anhäuft ? Und, warum geschehen jeden Tag Raube, Vergewaltigungen, Morde etc... und Big Brother schaut zu ? Ist Big Brother noch nicht ausgebaut genug um die Täter zu schützen, haben noch zu viele die Raubzüge und Straftaten bemerkt ? Herr Schäuble und andere sollten doch erst einmal garantieren, dass die Erhebung der Daten und diejenigen die in die Unverletzlichkeit der Wohnung mittels Elektronik eindringen dürfen, dies nicht zu ungesetzlichen Handlungen benutzen. Wer überwacht die Überwacher ? Was ist aus der Parlamentarischen Kontrollkommission geworden und mit der Pflicht der Behörden die Betroffenen zu informieren (Erinnerungen an den Fall Traube werden wach), wenn sich nach einiger Zeit herausstellt, dass an den Verdächtigungen nichts dran ist ? Wann geraten Fahnder durch ihr Wirken in der Grauzone des Gesetzes so unter Erfolgsdruck, dass sie den Betroffenen etwas anhängen müssen, weil sie sonst selber in den Bereich der Straftat kommen ? Kann ein Staat dies verantworten ohne selber zum Straftäter zu werden ? Mir wird diese Zusammenführung des Schlechtestem aus zwei deutschen Staaten (und wer weiß woher noch) langsam unheimlich und suspekt. Wie wird sich der Bürger verändern wenn er sich ständig beobachtet fühlt, Motto: "in jedem Schräuble steckt ein Schäuble", wenn ich mir unsere Politiker und deren Aussagen so anschaue, scheint dies nicht gesund zu sein, eher dekadent und degeneriert, als der freiheitlich demokratischen Grundordnung verpflichtet. Eine merkwürdige Entwicklung die unser Staat da nimmt.

 

Mit freundlichen Grüßen


 

 

Leserbrief zu Ihrem Artikel in der Zeitschrift Spiegel Nr. 49 vom 01.Dezember 2008 Seite 54 und 56 „Do hinne brennt´s“

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Ihr Artikel ist bezeichnend dafür dass die Rechtsprechung in der Bundesrepublik Deutschland in Teilen wohl versagt hat.

Nicht genug, das jeder Beamte sich Bescheide aus verschiedenen Urteilen quer durch die Gerichte der Bundesrepublik Deutschland auf der „Urteilsorgel“ zurecht klimpern kann, indem er gerade passende Versatzstücke aus den Urteilen, völlig aus dem Zusammenhang gerissen zu einem Bescheid komponiert, die Justiz liefert nun selber Steilvorlagen für Unrecht.

Die psychische Destabilisierung von Personen ist eine Form der Folter mit verheerenden Folgen, dies ist bekannt, ein Richter der hier beiseite sieht macht sich selber schuldig.

Wenn Ermittler „bedarfsorientiert“ eine kriminelle Vereinigung gründen um Verdächtige zu kriminalisieren, steht die kriminelle Vereinigung der Ermittler am Anfang der Straftatenkette und nicht der kriminalisierte Verdächtige.

Was heisst in diesem Zusammenhang „bedarfsorientiert“; fehlen den Ermittlern Straftäter, Erfolge, oder einfach nur das Vermögen die richtigen Täter zu verfolgen, oder werden diese sogar durch falsche Ermittlungen geschützt ?

Wer nimmt Einfluss auf ein Gericht dass zunächst aufgrund der Beweislage, bzw. weil ein hinreichender Tatverdacht fehlte ablehnte ein Verfahren zu eröffnen, dies dann aber doch tut ? Welchem Druck beugt sich das Gericht?

Wenn die tatrichterliche Beweiswürdigung, von Ihnen als nahezu unangreifbar geschildert, einen Satz wie „Do hinne brennt´s“, den jeder Anrufer, wenn auch in anderer Mundart, Hochdeutsch oder vielleicht sogar in einer Fremdsprache, in ähnlicher oder gleicher Weise nutzt, wenn er einen Brand bei der Feuerwehr oder anderen Institutionen meldet, als Täterwissen wertet, macht ganz bewusst jeden Zeugen oder jeden der einen Brand meldet zum potentiellen Täter, läuft er doch in Gefahr als Täter eingestuft zu werden, während sich der tatsächliche Brandstifter schweigend verdrückt. Da erhält die Trinität der drei Affen, nichts Sagen, nichts Hören, nichts Sehen, eine völlig neue Bedeutung.

Sie schreiben: „Die getarnten Ermittler fuhren mit ihm durch die Gegend, besuchten Lokale, Hotels, Etablissements. Sie machten sich auch an R.s Freundinnen heran, spielten sie gegeneinander aus und verunsicherten sie: R. sei nicht zu glauben, die Beweislage sei erdrückend, ihm könne nur durch eine Aussage geholfen werden. Er sei ein Krimineller, den eine hohe Strafe erwarte.“ Dies ist eine unzulässige Manipulation von Zeugen; welche Aussage wollten denn die Ermittler den Freundinnen von R. als Aussage in den Mund legen ?  Wurde R. hier nicht nur benutzt um eine gigantische Ermittelungs-Maschinerie anzuwerfen und Gelder in schönen Hotels und Etablissements unter anderem mit R.s Freundinnen auszugeben ?

Sie schreiben: „Man drang „bedarfsorientiert“ mehr und mehr in seine Privatsphäre ein.“ Einen schlimmeren ungerechtfertigten Verstoss gegen die Persönlichkeitsrechte und die persönliche Freiheit kann man sich in einem der Freiheitlich Demokratischen Grundordnung verpflichteten Staat nicht vorstellen, es sei denn die Freiheit ist nur für die gedacht, die gegen das Recht verstossen. Welchen „Bedarf“ hatten die Ermittler und die Staatsanwaltschaft hier, den an Hotels Etablissements und R.s Freundinnen ?

Wenn man die beiden Sätze Ihres Artikels „Das Mainzer Innenministerium erwägt Konsequenzen gegen die Ermittler.“ und „Im Fall R. hätte es nicht einmal etwas zu verwerten gegeben.“ zusammenführt, stellt sich die (provokante) Frage, erwägt das Mainzer Innenministerium Konsequenzen wegen der gegen das Recht verstossenden Ermittlungen oder weil es keine Beute in einem unzulässigen Raubzug, kein Bimbes, zu verwerten gab ?

Abschliessend sollte man den Blickwinkel auf eine andere Sichtweise öffnen, wenn Ermittler mit der Duldung der Staatsanwaltschaft das Privatleben einer Person so manipulieren wie das von R. und hierbei Methoden wie psychische Destabilisierung anwenden (eine Form der nicht sichtbaren psychischen Folter), sein Umfeld manipulieren (seine Freundinnen) und dies den Richtern bekannt ist, bleibt nur ein Urteil, Staatsanwaltschaft, Ermittler und Richter verfügen über ein Täterwissen der von Ihnen selbst begangenen Verstösse gegen das Recht, dass offensichtlich ist und das Sie nicht leugnen können.

Vorsichtig dargestellt beschreiben Sie auf Seiten der Ermittler eine manipulative Handlungsweise, von der man in Deutschland schon öfter glaubte dass sie einen historisch überwundenen Irrtum darstellt.

Beschreiben Sie in Ihrem Artikel Ermittler oder eine kriminelle Vereinigung ?


 

 

Leserbrief zu Ihrem Artikel in Stern Nr. 49 vom 27.November 2008, Seite 124 bis 135 "  Wer passt zu mir" Paarchip, Elitepartner und andere Onlinekontaktdienste

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Artikel ist ein schönes Beispiel für das Schubladendenken der Menschheit, mit 700 (bzw. 83 oder 86 elitären) gegen die Natur für die Manipulatur, nach dem Motto "Rastercluster; in welche Mülltonne passen Sie ?" Die merkwürdigen und verletzten Persönlichkeiten die bei solchen Experimenten des Kreationismus herauskommen, fühlen sich unwohl, schauen auf die Trümmer ihrer Beziehungen, räsonieren über alles möglich negative, nur nicht über die Manipulation der sie unterliegen oder die sie ausüben.

Bedauerlich nur, das ihr Artikel eine Definition von Liebe nicht einmal im Ansatz enthält, alles ist mit Erotik und Sex verknüpft (sicher nicht ganz unwichtig in einer Paarbeziehung, aber ich definiere mich nicht als ausschließlich oder überwiegend triebgesteuertes, empathieloses denkendes Geschlechtsteil). Aber, Primi-Triebsteuerung funktioniert wohl fast immer und Sex sell´s. Leider gehen Sie auf Varianten wie die platonische Liebe gar nicht ein und glauben mit ein paar Fragen ganze Schicksale meistern zu können. Eben Primi-Trieb.

Erläutern Sie doch einmal eine Beziehung die viele Stunden am Tag, Tage, Wochen und Jahre überdauert oder überdauern soll, vielfältigsten Anforderungen und Umständen unterliegt mit 83, 8sex elitären oder 700 Antworten, ich bin gespannt.

Wenn Sie die Stunden die eine durchschnittliche Beziehung dauert, bzw. nach welcher Dauer suchen die zu Vermittelnden, mit allen möglichen Varianten multiplizieren und auf jede dieser möglichen Kombinationen (die Welt ist groß) eine von den Beziehungsbeteiligten als positiv empfundene Antwort haben, komme ich in analytischen Beziehungsfragen vielleicht einmal auf ihre Clusterung zurück, sicher jedoch nicht in Gefühlsfragen, die bleiben völlig unbeantwortet und werden es nach dieser Methode wohl auch bleiben.

Das ganze mag für eine erste Kontaktaufnahme vielleicht taugen, 700, 83 oder 86 elitäre Antworten zu 9 Varianten verrührt als allein seeligmachenden Weg zu etwas so komplexen wie einer Paarbeziehung darzustellen, ist unverfroren und Kleingeistig. Von der Komplexität von Gefühlen, mit ihrer manchmal erstaunlichen Klarheit, ganz zu schweigen.

In der Summe ist der Artikel eher eine Beschreibung von Degeneriertheit, die eben Kennzeichen einer einseitigen Manipulation und nicht einer vielfältigen, nicht zu berechnenden Natur mit unendlichen Kombinationsmöglichkeiten ist.

Bedauerlich dass die Kreationisten und Programmierer solcher Primitivcluster sich anmassen, Paarbeziehungen anbahnen zu wollen.

Welche Motivation liegt einer solchen Primitivclusterung zu Grunde (?), hier drei Fragen zur Clusterung zur Auswahl: a.) das (P)Imperium schlägt zurück ((P)impern umganssprachlich für Geschlchtsakt),  b.) wie macht man sich mit 83, 86 elitären oder 700 Fragen reich und die anderen so blöde dass sie nicht mehr merken wie sie manipuliert und um ihr Geld gebracht werden, c.) Sammlung von intimen Daten zum Weiterverkauf, zur Erpressung, Manipulation etc., d.) die Ersteller dieser Konzepte sind bereits Nachkommen solcher Clusterungsbeziehungen und schon so degeneriert dass Ihnen nichts anders mehr einfällt ?

(Adresse bitte nicht verkaufen und bitte nicht Primitiv - Verclustern)


 

 

Leserbrief zu Stern 46 / 2008 Artikel "John le Carre wer Folter unterstützt....." Seite 180 bis 185

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu Ihrem Artikel Stern 46 / 2008 Artikel "John le Carre wer Folter unterstützt....." Seite 180 bis 185 ist aus meiner Sicht folgendes zu sagen:

Wer jemandem mit der Behauptung "Ich tue dies damit du dich frei fühlst" eine Waffe an den Kopf hält oder ihn foltert, oder sich selber die Freiheit heraus nimmt, die Freiheit anderer, durch Folter und primitive Gewalt zu zerstören, hat den Inhalt -und dies in jeder Form- von Freiheit wohl nicht verstanden. Folter ist in fast jedem modernen und den Menschenrechten verpflichteten Staat verboten. Bedauerlich dass westliche Demokratien als zumindest offizielle Verfechter der Menschenrechte und der Freiheit mit solchen Methoden dass zerstören was sie zu verteidigen vorgeben. Hier muss man davon ausgehen dass der Tierschutz in einigen Ländern höher angesiedelt ist, wie die Menschenrechte. Es gibt sicherlich Personen die Ihre Haustiere so nicht behandeln würden. Zwar scheint dem Menschen, zumindest im spielerischen Bereich, ein gewisses Maß an der Lust von Macht und Unterwerfung immanent zu sein, schliesslich gibt es Paare, die hier und da mit erotischen Fesselspielchen auf rein freiwilliger Basis experimentieren, dass hier geschilderte (im Artikel) hat jedoch den Rahmen des tolerierbaren und verständlichen weit verlassen. Es ist ein Verstoss gegen alle ethischen, philosophischen und menschlichen Regeln des sozialen Zusammenlebens auf der Basis der Freiheit. Das Menschen zu manipulieren und zu brechen sind, durch physische oder psychische Gewalt, ist seit langer Zeit bekannt. Sogar konservative Einrichtungen wie die Kirche haben die Folter und die Inquisition abgeschafft, dass ausgerechnet freiheitliche Demokratien der Moderne sich dieser Methoden, der Folter mit absolut zweifelhaften Ergebnissen bedienen, ist ein Armutszeugnis für diese Länder. Die Manipulation und ihre Methoden -wie zum Beispiel Folter- sagen wenig über den Manipulierten aber alles über den Manipulator aus. Im übrigen stellt sich die Frage, ob Personen die zu solchen Mitteln wie Folter greifen, nicht selber psychisch geschädigt sind. Hier werden Grenzen überschritten und Wunden gerissen, die wohl nur schwer wieder zu heilen sind und mit Sicherheit kein Vertrauen schaffen. Wer der Meinung ist dass man Freiheit nur mit Überwachung und Repression erhalten kann -und nicht durch gegenseitigen Respekt und die Tolerierung der Freiheit der anderen- hat viel zu tun, muss viel Geld ausgeben und wird sich wohl pathologisch unsicher fühlen. Wer geheime Gebilde schafft, die solche Mechanismen im geheimen und ausserhalb der Gesetze anwenden, wird irgendwann selber Angst vor Ihnen haben. Herr le Carre hat Recht, der Preis den die Zivilisation dafür zahlt ist zu hoch, es ist Verrohung, Degeneration, soziale Kälte und Angst. Ob Gesellschaften und Zivilisationen unter diesen Bedingungen existieren können, wage ich zu bezweifeln. Im übrigen, wie klein ist eine Persönlichkeit die sich an der gewaltsamen Verringerung und Unterdrückung einer anderen Person misst ? Mit Freiheit oder staatsmännischer Grösse haben solche Mechanismen wohl nichts zu tun. Eine Gesellschaft die sich darauf herausredet, das Ihre Mitglieder, oder Teile ihrer Mitglieder, solcher Mechanismen bedürfen, weil sie als gefährlich einzustufen sind (warum (?), anders denkend, degeneriert, asozial oder nur unliebsame Konkurrenz ?) , hat gefährlich versagt, sie misst sich in allen Belangen am NEGATIVEN. Negative Motivation und Repression macht krank, verursacht Kosten und wird auf Dauer nicht funktionieren. Respekt und Loyalität die beim Gegenüber nicht freiwillig vorhanden sind, sondern auf Manipulation, Zwang oder schlimmerem beruhen, führen zum Kadavergehorsam, sind nichts Wert und werden früher oder später zur Degeneration und zum Untergang solcher Gebilde führen. Das jemand freiwillig und loyal andere Unterdrückt und Zwang aussetzt und zu Dingen zwingt oder manipuliert die dieser nicht will und möchte, ist schon ein Ausdruck von Kadavergehorsam und Degeneration und ein Versagen einer freiheitlichen Gesellschaft (bezogen auf physische oder psychische Folter). Insgesamt kann ich Herrn le Carre nur zustimmen, bedauerlich nur, dass ausgerechnet ein Landsmann von ihm, Herr Huntington den momentanen Kampf der Kulturen mit seinem Buch "Kampf der Kulturen" angeworfen hat.

Sicherlich gäbe es zu diesem Thema noch viel zu sagen und zu schreiben, liest man ihre Zeitung und schaut Nachrichten stellt sich die Frage, ob sich dies in unserer Gesellschaft noch lohnt ?


 

 

Hallo,

 

anbei ein Beitrag des ZDF "Auf Nummer sicher" der bestimmt sehenswert ist und die von von mir öfter kritisierten Manipulationsmöglichkeiten von Überwachungstechniken beschreibt, wenn diese nicht der Klärung, sondern der Manipulation dienen, übrigens in dem Beitrag gibt es eine nette Verknüpfung mit Zeitreisen (siehe auch 12 Monkeys und andere Filme). Im übrigen zeigt das Foto welches im Artikel gezeigt wird, eine frei zugängliche Software eines Forschungsinstitutes, welche man vor einiger Zeit in einer Testversion aus dem Netz beziehen konnte. Übrigens nur eine schwacher Abklatsch des wohl (bald ?) möglichen, meine weiteren Anlagen (2 Stück) zu dieser eMail ist ein Beitrag zum Thema "Daddeln mit Gedankenkraft", diese in den Anfängen noch rudimentäre Technik wird wohl in den nächsten Jahren noch verfeinert, oder liegt schon verfeinert in den Giftküchen von Geheimlaboren, nur was auf einem Wege möglich ist, ist dann auch in die andere Richtung möglich, Motto: primitiviert euch, schliesst euch zu grossen Brainbeklopsigkeiten zusammen. Was wird die Folge sein, kausal-derterministisch-logisch, die einen werden diese Technik zum Schutz vor denen brauchen, die sie Manipulieren und für Ihre Zwecke missbrauchen möchten, wo ist da der Weg hinaus ? Verknüpft man diese technischen Möglichkeiten noch mit der Theorie der Zeitmaschine, beschrieben in Romanen bereits Ende des 19 Jahrhunderts (also 18??), ist das Desaster perfekt. Da wird der ferngesteuerte Mensch durch Raum und Zeit zumindest zur theoretischen Möglichkeit, der Missbrauch solcher Techniken ist dann absehbar. Ich frage mich hier nur, wo sind die Stimmen der ganzen grossen Persönlichkeiten (weiblich wie männlich) dieser Welt, Politiker, Wirtschaftsbosse, Ethiker, Philosophen, Gläubige die nur das Gute Ihrer Religion für Ihre Mitmenschen wollen ... sind sie über die technischen Möglichkeiten an denen da wohl gearbeitet wird nicht informiert oder....? Siehe hierzu auch meine eMail vom Di 09.09.2008 00:55 Leserbrief an Zeitschrift Spiegel Nr. 35 vom 25.August 2008 Artikel Seite 35 Datenschutz, Tatort Call Center und Seite 99 Kritik unerwünscht.


 

 

Korrespondenz mit den Programmierern des Onlinespieles “Pennergame”, da die Programmierer selber es abgelehnt haben, ein Dasein als Penner zu führen, bleibt es mir glücklicherweise erspart die Programmierer als Penner bei Ihrem Pennerdasein begleiten zu müssen.

An: Pennergame.de Support

Betreff: AW: euer Pennergame

Hallo Herr (Name aus Datenschutzgründen entfernt),

 

herzlichen Dank für Ihre Antwort. Sollte es Ihnen mit Ihrem Spiel gelingen, ein soziales Bewusstsein für Obdachlosen und umgangssprachlich "die Pennerproblematik" zu befördern, im Sinne der Unterstützung und Lebenshilfe / Motivation zur Selbsthilfe, wäre dies nur zu begrüssen. Mir ist bewusst, dass man nicht allzu weit fahren / fliegen muss um Menschen in materiell und sozial eingeschränkten Verhältnissen anzutreffen. Ich habe mich auch nicht sehr intensiv mit Ihren Spielinhalten auseinandergesetzt, ich kenne nur einige Screenshots aus Ihrem Game. Allerdings fand ich persönlich schon den Namen des Spieles fragwürdig, aus einer Lebensnotlage, eine virtuelle Welt zu schaffen, die mit den realen Problemen und Schwierigkeiten nichts zu tun hat, sondern diese verharmlost, -in der Tat was sollte ein realer "Penner" mit einem Elefanten ?- erschien mir vom Ansatz her fragwürdig. Auch ich kenne die schlimmen Bilder aus Rumänien und anderen Ländern und habe selber schon Kinder auf der Strasse schlafen sehen, bin im Fazit aber immer noch der Meinung, dass die Namensgebung Ihres Spieles unglücklich ist. Wie gesagt, dies ist meine Auffassung, sollte es Ihnen gelingen dass soziale Bewusstsein der Gamer für das Problem von Obdachlosen etc. zu sensibilisieren und so zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen beizutragen, würde mich dies freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Walter Smolnik

 

Von: Pennergame.de Support [mailto:support@farbflut.de]

Gesendet: Montag, 17. November 2008 17:00

Betreff: Re: euer pennergame

 

Hallo Herr Smolnik,

vielen Dank für ihre E-Mail.

Uns geht es in dem Spiel nicht darum, die Realität abzubilden, ein Höchstmaß an Authentizität des Obdachlosenlebens darzustellen oder "Verarsche aus der Perspektive des elitären Programmierers" zu betreiben. Vielmehr stand am Anfang die Intention, ein klassisches Spielkonzept (jenes des Aufbauspiels) in einen zeitgenössischen Kontext zu setzen und über das Spiel einen Beitrag zu leisten, um das Thema für eine Zielgruppe aufzubereiten, die im allgemeinen gern als desinteressiert und politikverdrossen bezeichnet wird.

Dass wir in keiner Weise den Anspruch erheben, ein Abbild der Realität zu zeichnen, zeigt sich z.B. an den verwendeten Texten, Bildern und der Spiellogik (welcher Obdachlose hält sich einen Elefanten als "Haustier" oder verbringt Zeit in der "Waschanlage"?), durch die ein überzeichnetes, abstraktes fasst comichaftes Bild der Thematik entsteht. Nicht das Nachfühlen der Realität, sondern das Weiterentwickeln seiner Figur oder das Spielen mit und gegen Freunde  bewegt die Nutzer, Pennergame zu besuchen, wie die Zuschriften und Kommentare im Internet beweisen. Das Spiel ist folglich in erster Line ein Zeitvertreib, wie viele andere Spiele auch. Hängen bleibt bei den Nutzern im besten Fall ein größeres Bewusstsein für die Existenz von Obdachlosen. Wenn dies eintritt, haben wir eines unserer Ziele erreicht.

Auch wenn wir alles daran gesetzt haben, mit dem Spiel nicht die Realität darzustellen, verschließen wir uns der Wirklichkeit dennoch nicht. Wir haben in den letzten Wochen mit einigen Vertretern von Obdachlosenverbänden und mit Obdachlosen selbst über die Obdachlosenproblematik an sich gesprochen und deren differenzierte Meinung zum Spiel erfahren und z.T. "Tipps" für neue Funktionen erhalten. Auch war es von Anbeginn des Spiels (also seit Juni 2007) Ziel, ein Teil der Erlöse an Obdachloseneinrichtungen zu spenden, um über das Spiel einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der real existierenden Obdachlosigkeit zu leisten.

Wir können ihnen also gemäß unseren Erfahrungen versichern, dass die Nutzer von Pennergame durch das Spiel kein negativeres Bild der Realität bekommen, so dass wir die besten Spieler für einen "Realitätsschock" nicht nach Indien schicken müssen. Aus eigenem Erleben kann ich ihnen sagen, dass auf und von Müllkippen lebende Menschen vor wenigen Jahren auch noch in Rumänien anzutreffen waren.

 

Freundliche Grüße,

(Name aus Datenschutzgründen entfernt) i.A. des Pennergame-Teams

 

 

Hallo,

 

ich bin der Auffassung, dass man objektiv negative Lebensumstände, die man (hoffentlich nur persifliert und mit Ihnen kokettiert) erst einmal selbst gesehen und vielleicht auch ein paar Tage erlebt haben sollte. In dieser Beziehung habe ich grossen Respekt vor dem Autor und Journalisten Walraff, der immer Wert darauf gelegt hat, dass was er an Missständen beschrieben hat, auch gesehen und erlebt zu haben. Wenn euer Spiel also authentisch sein soll und nicht nicht als verarsche aus der Perspektive des elitären Programmierers gedacht ist, solltet ihr um authentisch zu sein, wenigstens mal mit ein paar echten Pennern gesprochen haben und wenn ihr ihr wirklich etwas vermitteln wollt, vielleicht einmal ein paar Tage als Penner gelebt haben. Ich selber habe einigen Jugendlichen die Ghettos in den USA so toll fanden, einmal angeboten Ihnen ein Ticket zu einer Müllkippe nach Indien (kein Scherz dort leben Menschen und zwar vom sortieren des Mülls) oder nach Peru zu spendieren zusammen mit einem Karton Katzenfutter als Nahrungsstarthilfe. Falls ihr glaubt dass sei nur eine dumme Provokation um euch euer Spiel schlecht zu machen oder ich sei der arrogante Fuzzi; wenn ihr im Gegenzug mein Ticket bezahlt, komme ich unter den gleichen Bedingungen mit.

Weiterhin würde ich euch vorschlagen für die besten Gamer eures Spieles genau so eine Aktionreise als Prämie auszuloben. Wie gesagt, wenn gewünscht, ich bin dabei, und anschliessend seit ihr authentisch, seht aber vielleicht die Dinge auch mit etwas anderen Augen. Ich übernehme aber keine Haftung für gesundheitliche Schäden, etc.... jeder reist auf eigenes Risiko, denn ein Pennerleben in der Realität ist nicht immer lustig. Missversteht mich nicht, ich will euch nichts kaputt machen, ich denke nur ihr solltet wenn, dann die Realität rüberbringen und nicht irgendwelchen Obdachlosen das Gefühl geben, ihr macht euch über sie lustig.

Angebot steht


 

 

Leserbrief zum Artikel „Die Biologie des Erfolges“ Spiegel Nr. 39 vom 22.09.2008 Seite 52 bis 66

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

irritierend an Ihrem Artikel ist schon das Titelblatt, der Mann auf dem roten Planeten sitzend (Mars ?) und die Frau auf dem blauen Planeten sitzend (Erde ?). Tatsache ist, wenn man das ganze Planetoid (iotisch; weil stereotyp) sieht, müsste nach Ihrem Schema die Frau auf der Venus sitzen, der Mann auf dem Mars und dazwischen wird die arme Erde zerrieben.

Auch ansonsten ist Ihr Artikel erstaunlich unwissenschaftlich und wenig differenziert und unlogisch.

Wenn gesichert ist, dass in Indien, Botswana oder Simbabwe die Männer kooperativer, fürsorglicher, gefühlsbetonter und weniger konkurrenzfreudig sind wie in den westlichen Gesellschaften, so spricht dies gegen eine biologische Disposition, es sei denn, man fände ein Gesellschaftsgen, dass in Urzeiten ein Primitivprimat / -primatin in die westlichen Gesellschaften flächendeckend beim Decken „eingedeckt“ hätte.

Dafür spricht allerdings die These, dass Männer sich nach den beschriebenen Studien „einnorden wie eine Kompassnadel auf die Nummer Eins“, sie entspricht eher der Beschreibung einer Hundemeute, die sich vorab schon mal gegenseitig im Rudelkampf solange gebissen und besprungen hat, bis die Rangfolge feststand. Fehlt nur noch, dass die Nummer Eins (weiblich oder männlich) demnächst zum Meeting jault. Eine armseligere Beschreibung meiner Geschlechtsgenossen habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Den Verlust an guten Manieren, „die Nummer Eins fläzt sich immer am breitesten im Sessel“, mit Biologie erklären zu wollen, ist schon nahe an der gesellschaftlichen Primitivitätsgrenze. Schade dass die Frauen meinen sich an diesen Mechanismen orientieren zu müssen und diese adapTieren. Kein Wunder, wenn in den westlichen Gesellschaften soziale Errungenschaften asozialen Strukturen weichen. Auch die simple Formel, Männer sind so, um sich die besseren (was ist die Bessere ?) Frauen leisten zu können, reduziert die Frau auf ein vaginales Konsumprodukt und den Mann auf einen Freier oder Zuhälter mit (manchmal) Exklusivrechten auf die Eine Käufliche. Wenn Frau Pinkerton auf Seite 66 von Jahrzehnten der Hirnwäsche spricht, kann ich dem nur zustimmen, wir sind wohl sehr weit von den Wurzeln des Menschseins entfernt.

Tatsache ist, Frauen und Männer sind zwei sich ergänzende biologische Wesen mit unterschiedlichem Körperbau, dieser alleine führt schon zu gewissen Spezialisierungen, sagt aber nichts über Wesen immanente Machtphantasien oder Rollenverhalten aus. Warum aus biologischen Ergänzungen primitive Konkurrenzen werden, sollte hinterfragt werden.

Unberücksichtigt bleiben wissenschaftliche Erkenntnisse wie das neurologische Zellgeflecht der Spiegelzellen im Gehirn, über das wir den Gegenüber und die Umwelt in uns reflektieren. Inwieweit entsteht also schon eine Persönlichkeit beim Hinsehen, weil sie unsere Erwartungshaltung reflektiert ?  Mögliche Konsequenz: „Ich möchte endlich so primitiv sein wie mein Mann“ mit dem daraus folgernden Umkehrschluss „Ich möchte endlich die primitiven Ansprüche meiner Frau umfassend befriedigen“ (oder umgekehrt) als Negativspirale.

Welche Einflüsse haben die Erfahrungen der Mutter (oder sogar Ihre Gedanken) in der Zeit der Schwangerschaft ?

Auch gibt es eine Untersuchung die besagt, dass wenn sich ein Mann und eine Frau in einem Raum aufhalten, der Testosteronspiegel von beiden angeglichen ist; ist also tatsächlich das Testosteron (was ist mit dem Östrogen ?) verantwortlich ? Müssten aus dem Ergebnis dieser Studie heraus, Mann und Frau nicht die perfekte harmonische Ergänzung eines Teams sein ?

Welche Einflüsse haben Medien, Technik und andere durch den Menschen hervorgerufene Manipulationen der natürlichen Umwelt auf das Geschlechterverhalten ?

Inwieweit haben die gesellschaftlichen Erfahrungen der Geschlechter, insbesondere der  (vergewaltigten) Frauen und Kinder, aber auch der (kriegs)traumatisierten Männer, als leidtragende von Verbrechen oder Kriegen und als Kriegsbeute von Nummer Eins Ego-Primaten, auf die Geschlechterrolle ?

Evolutionär betrachtet, warum bringen sich junge Männer in Gefahr (nur Imponiergehabe ?) und sterben überproportional viele junge Männer die sich noch nicht fortgepflanzt haben, in Kriegen ? Um den übrig gebliebenen Nummer Eins-Primaten an der Heimatfront das einkreuzen von Primitivgenen zu erleichtern ?

Kreationistisch (Intelligent Design) gefragt, vernachlässigt hier ein Designer seine Verantwortung für seine Geschöpfe oder ist er ein Menschenschachspieler ?

Und eine letzte Frage, wer definiert was die Nummer Eins ist, der Mainstream, eine geschickte Manipulation, die Medien, die Wissenschaft, der Mann, die Frau, die Gesellschaft, die Kultur, das Geld, die Statussymbole, die Biologie (welche die Deutschlands, die der USA , die Indiens, die von Botswana oder Simbabwe  ?) usw. ? Was macht die Nummer Eins aus, die Muskeln eines Orang Utangs mit der Beisskraft eines Pitbulls oder das Gehirn eines Albert Einstein, oder nur die Erwartungshaltung des Gegenübers ?

 

Mit freundlichen Grüßen


 

 

Leserbrief zum momentanen Dauerthema Banken- / Finanzkriese

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

zur Finanzkriese / Bankenkriese ist ja nun fast alles gesagt. Einigen Bewertungen kann ich jedoch nicht folgen, wer jetzt noch behauptet die Folgen wären nicht abzusehen, leugnet oder manipuliert die Gesetze der Markt- und Fiskalwirtschaft.

Tatsache ist, jegliches -aus der Druckerpresse- stammende „Rettungsgeld“ ist defakto ohne Wert, es steht kein Wert, Bruttosozialprodukt, Produktivwerte etc. dahinter. Es handelt sich faktisch um Minusgeld, es wird gedruckt um Verluste abzudecken. Es handelt sich also um reines Destruktivgeld, gedruckt um die Zockerverluste von einigen Egomanen abzusichern. Leider ist zu befürchten, dass genau diese bereits vor einiger Zeit ihre Gewinne in billige Immobilien oder andere Werte umgeschichtet haben. Denn mal ernsthaft, niemand hat an irgend einer Börse ein Feuer aus Millionen Geldscheinen angezündet, das Geld hat nur seinen Besitzer gewechselt. Die Zeche zahlt wie immer der betrogene kleine Mann. Der wird solange der kleine Mann bleiben, solange er sich im Anschluss an die Kriese vormachen lässt, dass nur die gerade erworbenen materiellen Werte der Gewinnler Wert haben und erstrebenswert sind.

Was nach den Gesetzen der Marktwirtschaft folgt, ist Inflation und Rezession.

Dies folgt unter anderem einer Logik die weit über die Gesetze der Fiskalwirtschaft hinausgehen, nehmen sie sich einmal ein Gesetzbuch und stellen sie sich auf einen Marktplatz, sagen sie der zuhörenden Menschenmenge „Das ist ein Gesetzbuch, es ist aber nichts Wert, dass was drin steht legen wir mal so, mal so aus, aber immer zu unserem Vorteil aus. Wenn Ihnen dass nicht passt können Sie einen Freiflug in unser Folterhotel Abu Irgendwo oder Guantanamo Überall erhalten.“ Anschließend halten sie einen durch dieses Gesetzbuch geschützten Geldschein in die Höhe und sagen der Menge: „Dies ist ein unwahrscheinlich wertvoller Geldschein, damit möchte ich Sie und Ihre Leistung kaufen, er ist durch dieses Gesetzbuch geschützt.“, halten Sie dabei das Gesetzbuch in die Höhe dessen Wert Sie gerade beschrieben haben, wer jetzt noch nicht laut lacht und sich mit diesem wertlosen, weil durch ein wertloses Gesetz geschützten, also logischerweise wertlosen Geldschein (Umkehrschluss Schein Geld) kaufen lässt, muss auf seinen Geisteszustand hin untersucht werden.

 

 

Mit freundlichen Grüßen


 

 

Leserbrief zu Stern Nr. 36 vom 28.August 2008 Artikel „Verraten und Verkauft“ Seite 124

in der Aussage identisch mit Leserbrief an Spiegel vom 25.August 2008 Artikel “Koallition des Schweigenns / Tatort Call Center” siehe unten

 

Leserbrief zu Spiegel Nr. 35 vom 25.August 2008 Artikel „Koalition des Schweigens / Tatort Call Center, Seite 36 und   Kritik unerwünscht Seite 99 und so weiter... 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

zu Ihrem Artikel stellen sich mir einige Fragen:

 

–Wann werden Sicherheitsfanatiker wie Schäuble, Schily und Co. die Sicherheit der Daten von den in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Menschen / Bürgern  gewährleisten?

–Wie viele Datensätze sind falsch, weil von Datenhändlern designt oder erfunden / gefälscht  oder einfach von Internetusern die unter Pseudonym surfen, verfälscht ?

–Warum schreiten Politik und Justiz nicht ein, gibt es doch einen deutlichen Unterschied zwischen einer Adresse und einem Persönlichkeitsprofil, oder nicht ?

–Welche Auswirkungen hat eine solche „Öffentlichkeit“ der echten oder gefälschten privaten Daten auf die Psyche der Betroffenen, spielen wir hier bald alle eine „Rolle“ im Big Brother Container, bei der die destruktiven Charaktere noch mit Applaus belohnt werden ?

–Persönliche Daten stehen in unmittelbarer Beziehung zur Persönlichkeit und zur Privatsphäre, also auch zur Person und zu ihrer / seiner Würde, die ja in Artikel 1 des Grundgesetzes besonders geschützt ist, es ist würdelos und für den Betroffenen / die Betroffene entwürdigend Daten über sein / ihre Privat- oder Intimleben zu sammeln, zu fälschen, gegen seinen / ihren Willen zu verbreiten und oder zu verkaufen, oder diese Daten anderen aufzuzwingen und / oder Personen dazu zu zwingen und / oder dazu zu manipulieren solche Daten preiszugeben. Sogar (Straf-) Täter haben in der Bundesrepublik Deutschland ein Aussageverweigerungsrecht und nutzen dies bekanntermaßen oft und effektiv, der normale, unbescholtene Bürger oder Konsument  ist für Datenhändler und Manipulateure transparent, also schlechter gestellt wie ein Straftäter ?  Wird hier der Täter effektiv vor dem normalen (ungefährlichen, aber aber nicht fehlerlosen) Bürger geschützt oder der normale Bürger dem Straftäter gleichgestellt ? Mit welchen moralischen, ethischen und juristischen Spitzfindigkeiten hier die Grundlage für Manipulation und Diskurs gelegt wird, lenkt nur von den Profiteuren dieses Zustandes ab, die offensichtlich einen Schutz der Privatsphäre und der personenbezogenen Daten verhindern wollen. Deren Kunstgriffe wie Terrorverdacht etc. rechtfertigen mit Sicherheit nicht den Handel mit Daten oder deren Manipulation. Im übrigen wann ergibt sich aus der heutigen Problematik der Begriff des Datenterroristen und wann werden die Bürger vor dereren missbräuchlicher Nutzung der Daten, deren Dessinformation, Datenmanipulation und Destruktivität geschützt, oder werfen sich hier mehrere Seiten die gleiche Tat vor ?

-Handelt es sich hier um ein System dass aus allen Tätern machen möchte, damit es eine Begründung für seine Rechtsverstöße hat ?

–Oder sehen wir dass alles nur zu negativ und befinden uns in Wirklichkeit in einer schönen Welt, in der Jeder / Jede alles über jeden wissen darf und das nie zu etwas schlechtem missbrauchen würde, schon gar nicht um sich Vorteile zu verschaffen, andere zu manipulieren oder diese um Hab und Gut zu bringen oder schlimmeres ? Hat da vielleicht Jemand vergessen die Betroffenen um Einwilligung zu bitten bzw. Ihnen das Ausmaß des zu erwartenden Desasters verschwiegen ? Oder war da wirklich jemand so dumm, dass er / sie als Leuchturm „any thing goes“ allen anderen den Weg aus der Demokratie, hin zur Datenmanipulatatur gewiesen hat ?

–Oder handelt es sich um eine reine Prophylaxe, also Vorsorge, dann stellt sich nur noch eine rein theoretische und statistische, also stochastische Frage, wenn rein theoretisch alle einmal gegen ein Gesetz verstoßen könnten (die rechtliche und moralische Frage nach der Schwere und damit nach dem gerechten Strafmaß einmal unbeachtet) wann wird der Hüter der Vorsorge, also der Prophylaxe, also der Herr / die Herrin der Daten zum „Täter“ und damit zu jemandem der dringend der Überwachung bedarf ? Wer überwacht dann Ihn / Sie, ein anderer Täter ?

–Kann man im Labyrinth der heutigen Gesetzgebung (Internationales Recht, zwischenstaatliches Recht, nationales Recht) einem Gesetzesverstoß / Ordnungswidrigkeit  überhaupt noch entgehen ?

–Wird hier mit einer scheinbaren Orientierungslosigkeit in technischen Fragen, Rechtfragen, Privatisierungsfragen und Globalisierungfragen ein unmoralisches System kaschiert, das die Verantwortung von einem / einer Person oder Institution zur nächsten reicht ?  Warum ist der scheinbar Zuständige, aber wohl zumindest dem Namen nach nicht Schuldige, der Datenschutzbeauftragte / die  Datenschutzbeauftragte in so chronischer personeller Unterbesetzung, dass eine effektive Arbeit gar nicht geleistet werden kann ?

–Wurde hier ein System geschaffen, eine Maschinerie angeworfen, die keiner mehr wirklich kontrollieren kann und die kausal deterministisch immer weiter ins Negative driftet ?

–Darüber hinaus, ganz Deutschland diskutiert über politische Korrektheit und versucht einen inhumanen, zweifelhaften Sprachgebrauch zu vermeiden, während ein bekannter Adressenhändler Datenpakete von Bürgern unkritisiert mit Nummern als Selektion_(Bezifferung des Datenpaketes) (gemäß einer Pressenachricht) verkauft, da könnte man meinen, dass hört sich so an, als würde da wieder ... ?

–Abschließen stellt sich mir die Frage, ob ein großer Teil der bundesrepublikanischen Gesellschaft wirklich so sein möchte, wie sich das Bild seines Staates (Grundgesetz Artikel 20 Abs. 2, Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, oder nicht ?) derzeit in der Öffentlichkeit darstellt ?  Und, bei den heutigen technischen Fortschritten, wo endet dieser Trend, beim ständig abgehörten Mobiltelefonimplantat im Ohr und dem manipulierbaren Computerchip mit Kamera im Kopf ? Wenn der Staat seine Bürger heute nicht vor dem Missbrauch und der Manipulation von Daten schützen kann, wer schützt uns dann vor dem nicht zu verantwortenden Missbrauch  eines solchen technischen Fortschritts ?


 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 20.August 2008 habe ich die folgende Passage aus Wikipedia Deutschland aus dem Artikel Jugendarbeit entnommen:

(Beginn des entnommenen Abschnittes aus Wikipedia)

Unterstützung junger Menschen in schwierigen Lebenslagen [Bearbeiten]Hierbei handelt es sich zwar um kein "klassisches" Arbeitsfeld der Jugendarbeit, sondern der Jugendhilfe, wie zum Beispiel beim Übergang von Schule und Beruf, bei Familien- und Partnerschaftsprobleme oder auch Fragen des Kinder- und Jugendschutzes. Die Jugendhilfe bietet hier spezielle Angebote zur Hilfe und Beratung an (siehe auch Hilfen zur Erziehung). Einen fließenden Übergang von der Jugendarbeit gibt es zur Jugendsozialarbeit; es werden von zahlreichen Trägern der Jugendarbeit Projekte zur Integration von benachteiligten jungen Menschen (z. B. von Migrantinnen und Migranten, etwa Jugendlichen aus Spätaussiedlerhaushalten) und politischen Flüchtlingen oder gegen Rechtsextremismus, Gewaltbereitschaft und Fremdenfeindlichkeit durchgeführt (siehe auch Mobile Jugendarbeit/ Streetwork).

 Mädchenarbeit [Bearbeiten]Die wichtigsten Prinzipien der Mädchenarbeit

sind:

Parteilichkeit

Ganzheitlichkeit

Räume (Ort, Raum und Zeit)bieten in denen sich Mädchen entfalten können Eintreten für Mädcheninteressen und die Belange von Mädchen öffentlich machen Die entsprechenden Angebote, Arbeitsgruppen und Projekte, sind speziell auf die weiblichen Jugendlichen zugeschnitten. Die Mädchen sollen darin bestärkt werden eigenständige Persönlichkeiten zu werden und ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu erhöhen bzw. zu entwickeln. Durch die Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen werden, im Bereich der Jugendhilfe, unter Berücksichtigung ihrer differenzierten Lebenswelten, Benachteiligungen abgebaut und Chancengleichheit gefördert.

 

 Jungenarbeit  [Bearbeiten]Die Jungenarbeit ist der Teil der Jugendarbeit, der komplementär zur Mädchenarbeit, speziell auf die Arbeit mit männlichen Jugendlichen, ihre Sorgen und ihre Wünsche zugeschnitten ist. Die Geschlechtertrennung ermöglicht dabei einen offeneren Umgang der Jungen untereinander mit vornehmlich männlichen Jugendhelfern.

(Ende des aus Wikipedia entnommenen Abschnittes)

 

Ich möchte hier auf folgende Absonderlichkeiten des Artikels aufmerksam machen :

 

1. Im Abschnitt "Unterstützung junger Menschen in schwierigen Lebenslagen" werden Ziele der Jugendarbeit dargestellt, die als Beispiele neutral zu sehen sind.

 

2. Im Abschnitt "Mädchenarbeit" wird "Parteilichkeit" gefordert; wofür, für eine politische Partei, eine Weltanschauung, ein Land, etc... ?  Schon allein der Begriff "Parteilichkeit" verstößt meines erachtens nach gegen die in der Jugendarbeit gebotene Neutralität, aber auch in fast allen Punkten gegen die im Punkt "Unterstützung junger Menschen in schwierigen Lebenslagen" genannten an und für sich neutralen Problembeschreibungen.

 

3. Im Abschnitt "Mädchenarbeit" heisst es weiterhin "Ganzheitlichkeit", was ist damit gemeint, eine esoterische Weltanschauung, eine ganzheitliche .... ?

 

4. Im Abschnitt "Jungenarbeit" wird diese als "komplementär zur Mädchenarbeit" (!!!) (Umkehrschluss: der Junge muss immer einen gegensätzlichen Standpunkt wie dass Mädchen vertreten und umgekehrt ? Wird hier ein gesellschaftlicher Abschied von Logik und Vernunft gefordert ?) beschrieben und eine Geschlechtertrennung in der Jugendarbeit gefordert, schon wieder ein eklatanter Verstoss zu jedem Neutralitätsgebot, aber eine Aufforderung zur einer rein fortpflanzungsspezifischen Weltsicht, trennendes wird gefordert, eine gemeinsame Basis die zu Toleranz und Verständnis auffordert oder zum Dialog führt, bietet diese Definition nicht, auch eine moralische oder sittliche Forderung, geschweige denn eine partnerschaftliche oder harmonische auf gegenseitigem Respekt aufbauende ist nicht zu erkennen.

In Anbetracht der Tatsache, dass Wikipedia zu einem bedeutenden Nachschlagewerk im Internet gehört und dieses als Suchergebnis in Suchmaschinen immer einen der forderen Plätze belegt und von Jugendlichen häufig genutzt wird, halte ich die oben dargestellten Inhalte für extrem bedenklich. Hier wird zum "War of Gender" aufgefordert und Mann und Frau gegeneinander getrieben. Nicht der Dialog und neutrale Ausgleich wird gefordert sondern Parteilichkeit und koplementäre , also gegensätzliche, Standpunkte. Wie dies zu einer Gleichberechtigung von Mann und Frau führen soll ist mir unklar ? Wird hier nicht zur Spaltung der Gesellschaft aufgefordert und ein Dialog zwischen Mann und Frau verhindert ? Wird im Abschnitt vorher "Unterstützung junger Menschen in schwierigen Lebenslagen" noch geschrieben dass sich die Jugendarbeit auf Probleme bei "bei Familien- und Partnerschaftsprobleme"(n) bezieht, wird für genau diese in den nächsten beiden Abschnitten geradezu die Grundlage gelegt (Forderung nach Parteilichkeit und konträren Standpunkten). Soll also die Jugendhilfe gemäß Wikipedia dazu führen, dass jungen Menschen dabei geholfen wird die Probleme, welche im Abschnitt "Unterstützung junger Menschen in schwierigen Lebenslagen" beschrieben sind, herbeizuführen ? Eine partnerschaftliche Ehe / Beziehung wird auf der Basis solcher Wikipedia Artikel wohl nicht enstehen ? Darüber hinaus, wenn bereits in der Jugendarbeit solche konträren Standpunkte zwischen Mann und Frau erzeugt werden würden, welche Auswirkung hätte dies, wenn solchermaßen gegeneinander getriebene Jugendliche im Erwachsenenalter angekommen sind, noch mehr Scheidungen, kaputte Beziehungen, Familien und damit wieder mehr Jugendliche in schwierigen Lebenslagen, etc... in der Gesellschaft ?

Ich halte diesen Artikel für inhaltlich fragwürdig, nicht neutral und keineswegs für geeignet, in einem so oft frequentierten Nachschlagewerk zu erscheinen.

Mit freundlichen Grüßen


 

 

Betreff: Ihr Leitartikel Spiegel 33 vom 11.08.2008 Seite 80 bis 92

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Ihrem Leitartikel Spiegel 33 vom 11.08.2008 Seite 80 bis 92 beschreiben Sie eines der größten Probleme der "vermeintlichen" Wissensgesellschaft. Das persönlichkeitsfremde, fraktale Wissen Just in Time, hat einige extreme Nachteile, so zum Beispiel das fehlen der eigenen emotionalen Kopplung, welche beim normalen Lernprozess auftritt. Darüber hinaus, fehlt viel zu oft die Einbindung des Informationsfraktales in die übergeordnete Gesamtinformation, ein Grund warum z.B. an der Börse immer wieder viel Geld verspekuliert wird. Sie beschreiben das unlineare Springen von Informationsgeschädigten durch die Wissensfraktale -vom Prinzip her eine chaotische Handlung-, nur so waren die Grundzüge der Informationsgesellschaft ja nie angelegt, vielmehr sollte der Wissensbaustein ja mit dem nächsten zugehörigen Wissensbaustein verknüpft sein, also eine komplexe Struktur von zusammenhängenden Wissensbereichen darstellen. Es nutzt nichts, Wissen zusammenhanglos, ohne die notwendige Zeit zum sortieren und die notwendige persönliche Einordnung quasi mit dem Trichter in Gehirne zu füllen. Was wird eine zum Beispiel emotional zurückgebliebene oder in der Ausrichtung völlig kriminelle Person mit hochwertigem Wissen anfangen ?  Ein weiteres, nicht zu unterschätzendes Problem ist die Tatsache, dass die Neigung besteht, sich einseitig mit Wissen zu versorgen (Suchtpotential zum Beispiel der Onlinegamer), zum einen aus der Notwendigkeit heraus, zum Beispiel berufsbedingt, zum anderen der persönlichen Neigung entsprechend, wir fordern uns selber nur selten dazu auf, auch die Informationen anderer Wissensinhalte wahrzunehmen. Dazu fehlt häufig das Interesse, aber auch viel zu oft die Zeit. Hinzu kommt der Bruch zwischen den Generationen, was soll ein heute fünfzig jähriger mit den Informationen oder chaotischen Emotionen eines jungen süchtigen Informatios- oder Gamejunkies anfangen, der nicht in der Lage ist seine Wissensfraktale richtig zu ordenen und darüber hinaus noch an Egomanie und / oder Minderwertigkeitskomplexen leidet, hat er doch fraktal (Just in Time) scheinbar alle wichtigen Informationen zur Verfügung (umgekehrt natürlich auch denkbar, es wäre verkehrt hier alle Ursachen der Probleme in der jungen Generation zu suchen). Darüber hinaus beschreiben Sie nur die Auswirkungen der Informationsflut auf die elektronischen Medien, diese haben aber die anderen Medien bereits überlagert, es gab Tage, an denen habe ich in meinem Briefkasten mehr als zwanzig Schreiben vorgefunden und keineswegs nur Werbung. Ein Beamter, welcher seine Existenzgrundlage meint, tagtäglich unter Beweis stellen zu müssen, komponiert auf der Textbausteinorgel wesentlich mehr Gesetze, Verordnungen, Schreiben und Bescheide, wie auf der Schreibmaschine, wenn Sie die für einen Bürger zuständigen Ämter, Stellen und Behörden addieren, können Sie ermessen, unter welcher bürokratischer Potenzierung dieser teilweise zu leiden hat, hinzu kommt noch Privatwirtschaft und Werbung, jeder Absender erhebt den Anspruch höchster Priorität. Das macht die Qualität keineswegs besser, im Gegenteil, da immer mehr falsche oder als falsch empfundene Bescheide und Verordnungen etc. ergehen, wird nicht die Zahl der Bescheide etc. reduziert oder deren Prüfung auf Richtigkeit und inhaltliche Qualität, sondern einfach das Einspruchverfahren in Teilen abgeschafft bzw. die Richtigkeit des falschen Bescheides etc. bis in höchste Instanzen verteidigt, ein schönes Beispiel für eine völlig unkausale Wissensverknüpfung von Ursache und Wirkung, die darüber hinaus noch unfreiheitliche also undemokratische, weil willkürliche oder manipulative Züge trägt. Wissen folgt an und für sich den Regeln von Logik und Vernunft, eine Wissenüberfrachtung, kann genauso wie Unwissen, zu Chaos führen, das fehlen von moralischen, emotinalen und sozialen Werten tut dann ein übriges. Dazu kommt dann noch das "Wichtig Mann - Wichtig Frau Syndrom" je mehr Informationen auf dem Palm oder je mehr Anrufe auf dem Handy, um so wichtiger glauben viele zu sein, die Frage nach der Qualität der Kommunikation und Information tritt dabei in den Hintergrund, (Kommunikation und Information als Statussymbol) zuviel Informationen sind genauso unsinnig wie zu wenige. Kommen dann noch die falschen Informationen an, weil manipuliert oder falsch gefiltert (sei es durch Technik oder informations- oder sonst wie geschädigte Mitarbeiter) sind schnell wieder ein paar tausen Arbeitsplätze verloren oder einige Peanutsmilliönchen in den Sand gesetzt. Die Informationsgesellschaftsmaschinerie hat zumindestens in weiten Teilen völlig falsche, unsinnige und unnatürliche Richtungen eingeschlagen, vom Manipulationpotential ganz zu schweigen, was wird geschehen, wenn sich Gehirne und Persoen vernetzen ? Welche Brüche, Unzufriedenheiten, emotionale Verarmung, Fremdbestimmtheit, aber auch welches kriminelle Manipulationspotential wird dann vorhanden sein (siehe Werbung: Ich hab Ihn, den Paarchip). Ihr Artikel beschreibt also selber sehr schön ein Wissensfraktal, bleibt aber die Verknüpfung mit anderen Themengebieten und Auswirkungen linear und erst recht räumlich, weitgehend schuldig. In meinem Fazit würde ich feststellen, das Internet kann doof machen, das Überfrachten mit unzugeordnetem und zum großen Teil auch nicht angefordertem Wissen Just in Time schadet mehr als es nutzt und das Manipulationspotential ist extrem hoch und gefährlich. Diese Form von der Wissensgesellschaft und Vernetzung kann zu einer Falle für die Menschheit werden. Auch mein Leserbrief an Sie kratzt hier sicherlich nur an der Oberfläche der möglichen Probleme. Letzendlich bleibt es dabei, welches Wissen wann und wo benötigt wird, sollte in einer wirklich freien Gesellschaft jedem selber überlassen sein, dazu gehört auch, Informationen die man nicht möchte ablehnen zu können. Dies gilt auch für nicht passende oder nicht gewollte emotionale Informationen, die ja bekanntermassen ab einer bestimmten Menge Abstumpfung und Überforderung statt Emphatie erzeugen, welchen Personen und Emotionen sich der einzelne öffnet und ggf. auch wieder verschließt muss ihm selber überlassen bleiben. Das eine Gesellschaft zu ihrer Funktion eine gewisse gemeinsame Wissensbasis haben muss, die in altersgerechter Struktur (schon wieder ein linearer Streitpunkt, welche Information ist dem jeweiligen Alter angemessen ?) jedes Gesellschaftsmitglied haben sollte, bleibt dabei unbestritten, nur zeigt die Praxis, das diese Basis in unseren komplexen Gesellschaften bereits so groß ist (meiner Ansicht nach in weiten Teilen eine Künstlichkeit), dass sie eher ein Problem und eine Überforderung darstellt und auch für die angeblichen "Allwissenden" in den Elefenbeintürmen nicht mehr überschaubar ist. Es wird wohl immer Personen und Persönlichkeiten geben, die bildungsinteressiert sind und ihr ganzes Leben hinzulernen und hinzulernen wollen (rein auf Informationen bezogen aber auch emotional), während andere lieber auf ihrem Wissenstand verharren, nur sollte die eine Gruppierung nicht unter der anderen leiden oder umgekehrt. Selbstverständlich sollte der Grundsatz der Chancengleichheit gewahrt bleiben, dass man heute mit elektronischen Mitteln zum Beispiel Diskalkulie oder Legasthenie erzeugen kann (in wissenschaftlichen Experimenten bewiesen), zeigt welches Manipulationspotential vorhanden ist und zu einer unnatürlichen Perönlichkeitsentwicklung führen kann, nur bei Anwendung solcher Techniken kann von Chancengleichheit keine Rede mehr sein. Auch der umgekehrte Weg ist verkehrt, Personen die nicht über die notwendige persönliche, emotionale, soziale und so weiter Reife verfügen, sollten nicht künstlich (Form von Doping ?) zu Dingen befähigt werden, über die Sie nicht verfügen sollten, weil sie damit mehr Schaden wie Nutzen anrichten und die ihrer Persönlichkeit nicht entsprechen. Abstrakte Theorie z. B. in der Wissenschaft setzt voraus, dass man zwar alles Denken können sollte, man sollte aber wohl noch lange nicht alles was denkbar ist, auch in die Tat umsetzen. Ich möchte nicht der Bestandteil einer einseitig ausgerichteten, termitenartigen vernetzten Menschheit (Brainklops) sein, die darüber hinaus in weiten Teilen noch negativ determiniert ist, mit einer einseitigen oder blockierten Phantasie und Persönlichkeit oder noch schlimmer verloren im Multitasking, die meiner freien Entfaltung keinen Raum lässt, weil ich mir darüber im klaren bin, dass mein negatives Handeln in einem solchen Brainklops negative Auswirkungen hätte, ich aber gleichzeitig unter den negativen Folgen von Persönlichkeiten zu leiden hätte, die diese moralischen Einschränkungen für sich selber ablehnen und ihre niederen Instinkte, ihre Machtgelüste und Triebe hemmungslos ausleben ohne die Rechte und die Persönlichkeit anderer zu achten. Letztendlich sollte ein Mensch ein selbstbestimmtes Leben führen können, mit der Chance Fehler zu machen und darus zu lernen, die Grenze dabei sollte immer da liegen wo er anderen schadet, oder deren freien Willen und deren Entfaltung stört, die eigene Entfaltung schrankenlos zu erweitern indem man die der anderen einengt ist extreme Manipulation. Grundlage zur ausgewogenen, ausgereiften Persönlichkeit sind Privatsphäre, Zeit und Musse die notwendigen Wissensinhalte und Informationen (auch emotionale) zu erlernen, die die Grundlage für ein tolerantes, selbstbestimmtes Miteinander sind und den notwendigen Respekt voreinander. Das es immer wieder Persönlichkeiten geben wird, die dazu nie in der Lage sein werden, zeigt die Geschichte, dass solche Perönlichkeiten teilweise bis in höchste Gesellschaftskreise aufsteigen ist bedauerlich und hat seine Wirkung in der Geschichte gezeigt. Das sich diese Wirkungen in einem "Brainklops" unendlich negativ potenzieren könnten, ist logisch nachzuvollziehen. Auch das diese negativen Persönlichkeiten die positiven Fähigkeiten, Handlungen und Einstellungen anderer Persönlichkeiten (quasie ein negatives Mimikrie) für sich selber nutzen würden, ist geschichtlich ebenfalls belegbar und logisch. Warum solche Inhalte immer noch der Diskussion bedürfen, schon die alten Griechen haben solche Problematiken in ihrer Philosophie diskutiert, zeigt wie wenig die Gesellschaft trotz aller Wissensanhäufung in der Persönlichkeitsentwicklung weitergekommen ist und wie orientierungslos die Gesellschaften und die Einzelnen der Information und dem Wissen und den daraus resultierenden Möglichkeiten gegenüberstehen.


 

 

Betreff: Ihr Artikel in Spiegel Nr. 32 vom 04.08.2008 "Verbotene Erinnerung" Seite 102 bis 103

Sehr geehrte Damen und Herren,

schön mal wieder einen Artikel über die Traumata der Vergangenheit zu lesen. Von Stalin (und anderen Diktatoren) lernen, heißt untergehen lernen. Schon die französische Revolution wusste "Die Revolution frisst ihre Kinder". Das diese bei Pol Pot und Mao zuerst die Eltern "gefressen" hat, zeigt dass die Konsequenzen noch viel weiter gehen können. Nur mal im Ernst, dass können die westlichen Gesellschaften doch viel besser. Ich warte immer noch auf eine treffende Analyse der Traumatisierungen und Traumatisierten von heute. Sie sollten Herrn Figes einmal den Artikel "Big Brother im Netz" zukommen lassen, (der Spiegel Nr. 38 / 2008 Seite 144) oder ihm einige YouTube Videos zur Ansicht empfehlen, eine Jugend die zum Beispiel JackAss Filme solcher Qualität dreht (von Snuff Videos auf Schülerhandys ganz zu schweigen), muss zumindestens in Teilen traumatisiert sein. Herr Figes sollte einmal die traumatisierten Opfer des Homo Korruptus, des Homo Plagiatus, des Homolügeriforensis und seiner Pit Bulls, der Homo Brutalus in einem Buch beschreiben. Immer nur den Millionen oder Milliarden Opfer der Vergangenheit zu gedenken, deren Leichengift die Welt schon lange vergiftet hat, wird den Millionen oder Milliarden "bedauerlichen Einzelschicksalen" der Gegenwart nicht gerecht. In der Retrospektive immer wieder die Verbrechen der Vergangenheit aufzuarbeiten ist sicher wichtig, verschleiert aber den Blick auf die Verbrechen der Gegenwart, die teilweise wesentlich perfider sind. Herr Figes sollte einmal die Bezüge der stalinistischen Ära der Sowjetunion zur heutigen Gesellschaft aufzeigen. Ich denke, dass einzige was die heutige Gesellschaft aus der stalinistischen Geschichte gelernt hat, ist pawlowsche "Hunde und Stuten" mit Alphatierkomplexen zu züchten. In der Geschichte der Mensch(sc)h(r)eit haben die vermeintlichen "Silberrücken" immer wieder ihre "Spielmasse" in einem gnadenlosen Vernichtungsfeldzug inklusive Lebensraum und Ressourcen verheizt. Ich finde eine Gesellschaft in der sich das Leben sinnlos und böswillig gegen das Leben wendet, in der aus Allmachtsphantasien immer wieder Allnachtsphantasien werden, schlicht zum kotzen und degeneriert, daran ändert auch n´te Buch zum Missbrauch eines Systems und seiner Bürger nichts und auch nicht dass daran immer wieder ein "Erinnerungsverbot" verhängt wird, dass ist dafür verantwortlich, dass sich die Geschichte zum n´ten Mal wiederholt und sich die Gegenwart immer ob der so schlechten Vergangenheit beweihräuchert, was aber wohl noch nie einen Krieg oder ein Verbrechen verhindert hat. Im Internet findet man zu diesem Thema so schwachsinnige Sätze wie "Wir sind nicht auf der Welt, um glücklich zu werden, sondern um unsere Pflichten zu erfüllen", der Autor behauptet Soziologe zu sein (so was wird dann als Akademiker auf die Gesellschaft

losgelassen; Traumatisierung von Glücklichen inbegriffen ?), dass es die Pflicht eines jeden sein könnte andere etwas glücklicher zu machen um selber glücklich zu sein oder sein zu können, fällt einem Herrn Soziologen scheinbar nicht ein.

 

Mit freundlichen Grüßen


 

 

 

Leserbrief zu Spiegel Nr. 23 vom 02.06.2008 Leitartikel Big Brother

Bei der Dimension des Abhörskandals und der scheinbar mangelnden Qualifikation der Führungskräfte in den Konzernspitzen muss man davon ausgehen, dass einige Führungspersonen nur in diese Position gekommen sind, weil sie für Ihre Karriere zu unrecht erlangte Daten genutzt haben. Bei den verwendeten Vokabeln in Wirtschaft und Politik könnte man meinen wir leben in einer Diktatur im Kriegszustand und nicht in einer Demokratie? Nach einer strafrechtlichen Würdigung ändert sich vielleicht auch noch einmal das Klima in den Unternehmen. Allerdings habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, das sich einige Staatsanwaltschaften um Fakten bisher nicht kümmern.

Darüber hinaus muss man sich fragen, ob Deutsche Firmen die gegenwärtige Paranoia nur entwickeln, weil sie selber (oder ihre Mitarbeiter) ihre eigener Daten an das Ausland verkaufen oder von dort abgeschöpft werden.

Systematisch an dieser Angelegenheit scheint nur zu sein, dass jeder Beteiligte Wert darauf legt, er habe nicht alles gewusst und eigentlich seien andere verantwortlich. Wenn es Hinweise auf eine Datenabschöpfung schon in der Vergangenheit gab, stellt sich die Frage, ob die Telekom nur privatisiert wurde um den verantwortlichen Bereich aus dem Staatsapparat auszugliedern. Darüber hinaus zeigt die Problematik eine internationale Struktur, kommt an einer Stelle die Wahrheit zu Tage, liegen die Rechte für die verwendete Technik im Ausland oder es könnte ja auch um die berechtigte Abwehr von Schäden für Unternehmen und Konzerne handeln, oder ausländischer Mächte sein. Tatsache ist, alle Daten sind schon lange irgendwo verfügbar, nur mit Kunstgriffen und gegen das Interesse des Gemeinwohls werden diese Daten gegen Rechte in die Hände Einzelner gelegt. Verschwiegen wird auch die Unzulänglichkeit des Beamtenapparates und damit der Verwaltung.

Mir liegt unter anderem ein Bescheid einer Behörde vor, in welchem der Folgesatz dem vorangegangen in vollem Umfang widerspricht. Im Fazit kann ich nur feststellen, Deutschland benötigt keinen Kaiser, König, Diktator, Demokratie, Oligarchie, Anarchie, Konzerne oder andere Strukturen um zu beweisen das es sich immer wieder erfolgreich selber vernichten kann. Es Bedarf lediglich genug korrupter oder der missbrauchten Technik, Medien, Pharmazie und Biologie erpressbarer Bürger und einer gehörigen Portion Hilfe aus dem Ausland um dieses zu erreichen. Alles in Allem erinnert mich, die von mir gesehene Situation des Landes an den Film „Das Experiment“(Anmerkung des Verfasser: Es müsste das völlig misslungene Experiment heissen), nur mit Unterschied, dass sich der Täter diesmal versucht unter die Opfer zu mischen oder alle anderen zu Tätern zu machen, um möglichst als Opfer davonzukommen, oder sich schon längst mit ihren schwarzen Kassen im Ausland abgesetzt hat. Ausserdem erstaunt es mich, dass sich einige Täter immer noch erstaunt zeigen, das es immer noch Personen gibt, die Wert auf die Wahrheit legen und die entsprechenden Feststellungen treffen und Fragen stellen. Der Versuch die Analyse als Akt der Schöpfung zu bezeichnen, ist primitiv, aber wohl erfolgreich missbraucht worden. Letztendlich steht hinter allem nur der Missbrauch von Macht. Das der Missbrauch von Macht Degeneration, Misserfolg und allgemein Negatives zur Folge hat, sollte doch bitte nicht zu plakativem Erstaunen führen. Ein Blick in die Geschichte bestätigt dies immer wieder.

Das die erhobenen Daten nicht dem Schutz der Bürger und Ihrer Freiheit gedient haben, sondern missbraucht wurden, zeigen die Ergebnisse deutlich. Das Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten zwischen den Extremen hin und her gespielt werden und wechseln, verändert nicht das grausame Spiel mit der Spielmasse, sondern dient nur der Verschleierung von Ursache und Wirkung.

Worüber regt sich das System eigentlich auf?

Das es von Korruption durchsetzt ist und seine Unschuld nie beweisen kann?

Derartige Überwachungspraktiken sind nicht dass Kennzeichen einer Demokratie, letztendlich ist es egal ob man hier Stasi oder Gestapo Methoden oder einfach nur ideologielose Machtbessenheit nahelegt, die Grundmechanismen ähneln sich immer, nur die Verpackung hat einen anderen Namen.


 

 

Sehr geehrte(r)          (aus einer eMailkorrespondenz in der die Bitte um Unterstützung an mich herangetragen wurde)

ich danke Ihnen für Ihre eMail. Insgesamt halte ich Ihre Einschätzung für richtig, da ich häufig mit Personen gesprochen habe die über ähnliche Problematiken berichten und ja auch die Presse immer wieder über ähnliche Fälle berichtet.
Dies trifft aber eben nur auf einen Teil der Bevölkerung zu. Und dies ist leider der kritischere und wohl auch der sensiblere Teil unserer Gesellschaft. Studien deuten darauf hin, das unsere Zukunft in einer extrem asozialen Gesellschaft münden könnte. Darüber hinaus gibt es nach meiner Erfahrung im deutschen Recht grundsätzlich immer mindestens zwei Möglichkeiten einen Sachverhalt zu bewerten und zu entscheiden. Nach welchen Kriterien sich hierbei ein positiver oder negativer Bescheid richtet ist mir zur Zeit noch unklar. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist es allerdings so, dass hier Interessengruppen ihre Mitglieder fördern können, oder aber eben in irgend einer Form anders denkende, fühlende und handelnde ablehnen können. 1951 wurde der Film der Untertan gedreht, unabhängig von seinem historischen Wahrheitsgehalt (der Film spielt in Preussen) spiegelt er jedoch die Situation der heutigen Gesellschaft in Teilen wieder.

Handlung
Diederich Heßling ist so, wie ein guter Untertan sein sollte. Er ist autoritätsgläubig, lernt aber, dass es am angenehmsten ist, wenn man auch entsprechende Macht besitzt. Dass man auch der Macht dienen muss, wenn man selber in Bezug auf Macht vorankommen möchte, lernt er ebenso: Nach oben buckeln und nach unten treten. (aus wikipedia)

Gleiches, nur in modernerer Form, wird im Film die Purpurnen Flüsse wiedergegeben, in dem eine sektiererische Organisation mantrahaft den Wahlspruch "Wir sind die Herren, wir sind die Sklaven" hat, diese Aussage an sich ist schon ein pathologisches Paradoxon.

Parallelen gibt es auch in den Filmen "Das Experiment" und "Die Welle", Ausdrucksformen von Konditionierungen.   (Selbstverständlich auch in den Büchern auf denen diese Filme basieren)


Problematisch daran ist, dass es Mitglieder in dieser Gesellschaft gibt, deren Persönlichkeit und Selbstbewusstsein bereits so gestört ist, dass Sie sich nur noch über Titel, Statussymbole und hierarchische Positionen definieren können. Anders ausgedrückt, ihre Fassadenpersönlichkeit wächst mit Beförderungen, Macht und dem Zuwachs materieller Güter, hinter der Fassade findet man häufig nur Fragwürdigkeiten, niedere Instinkte oder emotionale Leere. Missverstehen Sie mich nicht, ich bin keineswegs Sozialist oder Kommunist, aber ganz sicher auch kein Raubtierkapitalist. Mir ist unklar, welche Mechanismen die einzelnen Mitglieder der Gesellschaft und die Gesellschaft in derartige ungesunde Extreme zentrifugiert. Auch nicht klar darüber bin ich mir, warum der Versuch unternommen wird, positive Emotionen wie z.B. Liebe zu pathologisieren. Einzig die biologische Fortpflanzung, mit anderen Worten der stupide mechanische Sex wird als Grundlage für die Fortpflanzung und den Sinn des Lebens vertreten und dies von namhaften Wissenschaftlern. Auf der anderen Seite treiben Glaubensgemeinschaften und Sekten ein immer extremeres Unwesen, es wird versucht alles über spirituelle und metaphysische Standpunkte zu erklären, man muss nur glauben, Wissen spielt keine Rolle.

Letztendlich alles Extremstandpunkte, die die Gesellschaften und den einzelnen aus ihrer Balance zentrifugieren. Und ich denke, genau hier liegt das Problem. Die Gesellschaft leistet sich keine neutralen Standpunkte mehr. Wer heute versucht unabhängig und neutral zu sein sitzt am Ende wahrscheinlich zwischen allen Stühlen. Gleiches gilt für kritische Querdenker, die wie Sie sich beschrieben haben, den "den Mund" aufmachen, also kritisch sind, dies gilt zum Teil schon für gut gemeinte kreative oder konstruktive Kritik.

Das die Politik in Deutschland seit langem wohlklingende und im Grundsatz ja zum grossen Teil auch richtige Konzepte erarbeitet, ist in dieser Gesellschaft jedem klar, dass zur Umsetzung der Menge dieser Konzepte schon lange keine kompetenten Personen mehr vorhanden sind und diese Konzepte in ihrer Vielzahl und Widersprüchlichkeit eine grosse Orientierungslosigkeit in der Gesellschaft verursacht haben, hat entweder Methode oder ist bei der Politik noch nicht angekommen. Ein Komiker hat dies in einer Satire zum Thema Gesetze (Gesetze sind hier nur ein symptomatischer Teilbereich) sinngemäss so ausgedrückt, wenn wir einen Jurakursus machen und uns für jeden wichtigen Paragraphen des deutschen Rechtes zum Verständnis etwa 15 Minuten Zeit nehmen (das wäre häufig viel zu wenig) wären wir in etwa hundert Jahren mit den wichtigen Paragraphen durch. Zu jedem Paragraphen gibt es dann noch Urteile verschiedener Gerichte, mit zum Teil gegensätzlichen Positionen. Dazu kommt dann noch EU Recht; -die 10 Gebote passen auf einen Zettel, die EU Verordnung zur Einfuhr von Karamellbonbons hat etwa 30.000 Worte-, UN Recht und so weiter.

Darüber hinaus hat in der Gesellschaft eine völlige (angebliche) Professionalisierung aller Bereiche stattgefunden. War z.B. eine Familie früher noch in der Lage mit Empathie und Elternliebe aber auch der nötigen Disziplin und Wertevermittlung (gemeint sind hier keine Extreme sondern angemessenes Verhalten) ggf. ein schwarzes Schaf oder einen Flegel / eine Flegelin auf den richtigen Weg zu lenken, so wird dies heute Profis überlassen (kommt der Begriff in diesem Zusammenhang von Pro Fies ?). Nur und hier haben wir einen extremen systemischen Widerspruch, angeblich ist der Sinn des menschlichen Lebens die Fortpflanzung, also die Verbreitung der eigenen Gene (stumpfsinnige Reduzierung des Seins auf das Fortpflanungsorgan). Welchen Zweck sollte es also für den Anhänger dieser Theorie haben, sich wohl möglich noch aufopfernd um die genetische Information von anderen zu kümmern, also deren Kinder ?  Darüber hinaus und auch dass ist Realität, ist ein Teil der Jugend derartig verwahrlost und brutalisiert, dass selbst der engagierteste Sozialarbeiter / Sozialarbeiterin oder Pädagoge / Pädagogin zu Recht völlig überfordert aufgibt. Was wollen Sie einem 20 jährigen jungen Mann dessen Lebensziel es ist ein "dickes" Auto zu fahren, Gangsta zu sein und viele Nutten zu haben als Gegenperspektive anbieten, wenn er dazu noch genügend Mädchen / Frauen findet deren Lebensphantasie es ist, die "Schlampe" eines solchen Mannes zu sein ? Hierbei sind nicht temporäre sexuelle Phantasien gemeint, die eine kurze Abwechslung in das erotische Miteinander eines Paares bringen, es handelt sich hier um Lebensziele und Weltbilder. Die Versäumnisse des Elternhauses und der Gesellschaft werden weder Sie noch ich reparieren können, hierzu bedarf es eines gesellschaftlichen Konsens. Wenn Sie allerdings nachvollziehen, wer die Drogen und die Prostituierten dieser Jugendlichen ordert, werden Sie am Zustande kommen eines solchen Konsenses zweifeln.

Darüber hinaus leben wir in einer Gesellschaft die sich in den meisten Fragen über Geld definiert. Als logische Folge dieser fatalen Entwicklung hat jeder nicht erwischte Gansta und Zuhälter, aber auch viele traumatisierte und desillusionierte Prostituierte die aussteigen konnten, mehr Geld und gesellschaftliches Ansehen, wie ein ehrlicher Handwerker / in oder ein nicht korrumpierter Beamter / Beamtin der / die ein Leben lang hart gearbeitet hat. Es ist leider so, in einer Gesellschaft in der alles käuflich ist, hat nichts mehr einen wirklichen (immateriellen, d.h. emotionalen) Wert. Genau das führt zum verschwinden von Empathie und Liebe als eben nichtkäufliche Attribute. Diese Ungerechtigkeit unserer Gesellschaft kann ich niemandem als plausibel vermitteln.

Zum richtigen Verständnis meiner Aussagen möchte ich noch ausdrücklich betonen, wenn ich von Liebe bzw.. Empathie rede / schreibe, ist nicht der Eros also Sex gemeint.

Darüber hinaus scheint unsere Welt entzaubert, entromantisiert. Sind wir doch nur ein Produkt von Hormonen, Botenstoffen, Zellen etc. Alles ist erklärbar, nur in Wirklichkeit ist gar nichts erklärt, lediglich der Grad der Manipulation hat gigantische Ausmasse erreicht. Es gibt halt nur noch ProFies, die angeblich alles und jedes und jeden erklären und notfalls pathologisieren können. Nur, werfen Sie doch ein mal ein paar Millionen / Billionen Atome Wasser, Kohlenstoff, Hormone, Enzyme und Botenstoffe etc. in ein Gefäß (kein biologisches) und schütteln dieses bis ein Lebewesen dabei herauskommt, das auch noch harmonisch in sich schwingt und ruht, ich denke vorher ist das Universum an Altersschwäche gestorben.

Noch ein Beispiel zum Thema Manipulation: Stellen Sie sich vor Sie gehen in eine Disko / Lokal etc. und treffen dort einen jungen Mann von dem Sie sofort begeistert sind, es kommt zu einer Liaison, Sie sind anschliessend schwanger. Im weiteren Verlauf stellt sich heraus, der junge Mann passt nicht zu Ihnen und ist emotional gar nicht dass was Sie sich vorgestellt haben. Nach einiger Zeit stellen Sie fest, der junge Mann nimmt regelmässig Human Grow Hormone und benützt vor dem Ausgehen künstlicher Pherromone. Dann sind sie sind in eine manipulierte Beziehung geraten, die Sie normaler Weise nie eingegangen wären. Aus Ihrer Beziehung entsteht ein Nachwuchs der normalerweise / natürlicherweise nie entstanden wäre. Da sich Ihr neuer Partner als Coyote Uggly entpuppt, ist das Unglücklichsein und das Scheitern der Beziehung und damit die folgende Belastung des Kindes schon Programm. (Gleiches gilt für Frauen die Pherromone etc. benutzen). Dies ist nur ein Beispiel für eine ungesunde, nicht natürliche Manipulation die zur Degeneration der Gesellschaft beiträgt.

Dies klingt vielleicht alles sehr negativ, aber positive Änderungen und Erkenntnisse sind immer möglich. Deswegen kann ich Sie nur bestärken Ihren kritischen Weg weiterzugehen. Ich kenne nur Ihr Schreiben und kann daher nur sehr wenig zu Ihnen persönlich sagen / schreiben, die geschilderten Probleme kann ich jedoch voll und ganz nachvollziehen. Versuchen Sie Personen zu finden die so denken wie Sie und hören Sie nicht auf Ihre Träume und Lebensbilder zu verteidigen und wenn nötig auch an verschiedenen Stellen zu wiederholen. Sie verfügen über eine gute sprachliche Begabung und Analyse und können sich und Ihre Ziele definiert und klar darstellen, tun Sie dass weiterhin und hören Sie nicht auf Ihre Bildung und damit Ihre Wissensgrundlage zu verbessern und Ihren Horizont zu erweitern. Lassen Sie sich die Welt nicht entzaubern, suchen Sie für sich ganz persönlich die schönen Momente in Ihrem Leben und hüten Sie sich vor Coyote Uggly.


Sie haben mich um Unterstützung und Hilfe gebeten, um diese vielleicht leisten zu können, müssten Sie dass, was Sie von mir erwarten konkretisieren, dann ist es mir ggf. möglich Ihnen zu helfen.

Es handelt sich hierbei um meine ganz persönliche Meinung und Analyse.



Mit freundlichen Grüßen


 

 

Ein Kommentarbeitrag (Leserbrief) an Wikipedia zum Artikel Sklaverei am 24.05.2008

== Ich finde den Wikipediaartikel Sklaverei zu einseitig ==

 

Im Wikipediaartikel werden ausschliesslich die historischen Grundlagen der Sklaverei und deren Denkmodelle beschrieben, dass es zu allen Zeiten Denkansätze und Modelle gab die Grundlage der Sklaverei bezweifelten und gegen sie waren, wird im Artikel nicht erwähnt.

Insgesamt ist der Artikel unausgewogen, er sollte auch alle die Fakten benennen und vor allem auf die Grundlagen der heutigen Zeit verweisen, die gegen Sklaverei sprechen (Denkmodelle) und diese kategorisch verbieten (Rechtsgrundlagen).

Hier wird mit einseitigen Fakten der Eindruck der Unvermeidlichkeit der Sklaverei geschaffen, das ist falsch, entsprechende Alternativen, wie Achtung der Rechte und Bedürfnisse des Anderen, Unversehrtheit der Person, Kooperationsmodelle (hier ist nicht die Kooperation mit der Sklaverei gemeint) die auf der Achtung der Individualität des Einzelnen und seiner Rechte beruhen, werden meiner Ansicht nach nur unzureichend erwähnt. Insgesamt ist der Artikel in seinen beschriebenen Fakten einseitig und phantasielos, ein Verweis auf die scheinbare Unvermeidbarkeit der Sklaverei. Der Versuch von These / Fakt und Antithese und deren Fakten fehlt mir im Artikel, sowie der Versuch ausgewogen andere Möglichkeiten (die auf Sklaverei verzichten) zu vermitteln.

Eine grundlegende Frage, welche Motivation (neben der angeblichen (?) materiellen Grundlage) bringt Menschen (Lebensformen) zur Anwendung der Sklaverei (welcher Grad der Unreife / Primitivität ist hier Grundlage ?) findet keinerlei Beachtung. Die jahrhundertelang gegebene Antwort der Sklavenhalter die Primitivität oder das Anderssein der Versklavten sei hier die Grundlage, ist eine absurde Selbstüberhöhung (siehe Milgram Experiment irgendwer kann es weil er gerade die Möglichkeit hat; also tut es irgendwer und begründet es anschliessend, eine Begründung wird er schon finden und sei sie noch so absurd, z. B. die das es keine gibt). Hinterfragt werden muss die Unreife und Primitivität der Sklavenhalter, die von Ihnen genutzten Mechanismen und das auch in heutiger Zeit, in allen Gesellschaftsformen, Gesellschaften und Systemen. Allein die Tatsache das Menschen / Lebewesen / Daseinsformen ihr Dasein als Sklavendasein empfinden und damit nicht einverstanden sind (der Zwang zu einem Einverständnis ist hier ohne Bedeutung), berechtigt zu solchen Fragestellungen, zu kritischen Ansätzen und der Suche nach anderen Lösungen. Auch die Frage des Determinismus / Mechanismus, werden unter Umständen aus Sklaven Sklavenhalter die dann das erlernte, bzw. aufgeprägte weiterführen, müsste gestellt werden. Inwieweit unterliegen derartige Mechanismen einem äusseren Zwang, der Umfeld oder Systembedingt ist und damit manipulativ ? Meine Ansätze hier sind sicherlich nicht ganz neu es erstaunt mich allerdings, dass derartige Bezüge und Fragestellungen im Artikel keine besondere Berücksichtigung finden oder darauf verwiesen wird. Abschliessend bleibt noch die Fragestellung zu klären, ob die hier oder im Artikel genannten Ansätze und Fragestellungen zu Begründungen für Sklaverei führen könnten, Sklavenhalter sie zur Verschleierung ihrer Taten nutzen könnten oder sogar falsche Personen / Lebensformen etc. dadurch der Sklavenhaltung verdächtigt werden könnten ?


 

 

Betreff: Spiegelartikel Superrechner im Wohnzimmer; Spiegel Nr. 20 vom 10.05.2008
 


Sehr geehrte Damen und Herren,


der neue Internetsuperrechner von Cern stellt also für jeden Quadratmilimeter der Erde 600 Billiarden Internetadressen zur Verfügung. Das reicht fast schon für eine phantasielose Totalsimulation, wenn auch nicht ganz. Es ist wirklich putzig Herrn Bird wie einen Roboter zwischen seinen Rechnerschränken stehen zu sehen. Man erwartet fast, dass er gleich wie Frankensteinsmonster mit eckigen Bewegegungen losmaschiert.
Es sollen also alle elektronischen Elemente (Steckdosen (Steckdosen ein böses Wort für die anonymen Synonimiker), Lichschalter, Handys etc.) ohne weitere Nachfrage direkt durch den Hersteller ans Internet angeschlossen werden. Wen will Roboter Bird damit beglücken ? Demnächst schalten also Hacker oder Schäubles Scherzbolde (oder andere) meine Lichtschalter, meine Steckdosen und so weiter.
Wenn ich mich richtig erinnere, gab es einmal einen Science Fiction mit dem Titel Proteus (?), ein Computer der seinen Hersteller  oder dessen Frau im eigenen Haus einsperrte und dann versuchte sich durch dessen Frau fortzupflanzen ? Vielleicht sollten sie Roboter Frankenstein Bird einmal ein Exemplar dieses Buches zusenden ?
Am Ende der Geschichte erhalten wir dann einen Chip ins Gehirn gepflanzt und der sorgt dann dafür, das solche Kreaturen wie Roboter Frankenstein Bird diesen Chip dann konstruieren, bauen und über den Neuen Supercomputer von Cern auch schön vernetzen. Brave New World, auch ein Roman den Herr Bird einmal lesen sollte. Die Welt in der Endloschleife von Cern und die Simulation von leidenden vernetzten Laboratten (siehe Spiegelartikel Eigennutz ist ein uraltes Laster Spiegel Nr. 20 vom 10.05.2008)? Ein durch und durch manipuliertes System, das am Ende versucht sich noch einmal zu hypermanipulieren ?

 

Mit freundlichen Grüßen


 

 

Leserbrief zu Ihrer Vorstellung / Rezension des Filmes „Das beste kommt zum Schluߓ

 

Mir hat ihre Rezension zum Film „Das beste kommt zum Schluss“ gut gefallen. Es handelt sich sicherlich um einen sehenswerten Film.

Was mich allerdings erstaunt, ist das in letzter Zeit immer mehr Filme in die Kinos kommen, deren Titel in diametralem Widerspruch zum Inhalt stehen.

Eigentlich sollte das Leben schön sein, jeder hat den Anspruch auf sein persönliches Glück, auch wenn heute Stress und Sorgen bei vielen überwiegen. Da kann eigentlich nicht der Tod das Beste sein was am Schluss kommt. Es sei denn Staat, Gesellschaft, widrige Umstände, Ängste und Sorgen haben uns so die Lebensfreude und das Urvertrauen genommen, dass wir uns auf den Tod freuen und ihn als Erlösung empfinden.  Dann allerdings sollte man Filme über die Umstände machen die uns das Leben vergällen und in Ihnen aufzeigen wie man diese Umstände verändern kann. Ein Film der den Tod zum besten Schluss hochstilisiert, stabilisiert solche Verhältnisse dann noch.

Ein weiterer bemerkenswerter Film in dem Titel und Inhalt völlig widersprüchlich sind, war der Film „Der freie Wille“. Hierin ging es wohl um einen Vergewaltiger, der eine Partnerin findet, sich bemüht, aber dennoch nicht von seinem Trieb lassen kann und weiter vergewaltigt. In diesem Zusammenhang von freiem Willen zu sprechen ist geradezu absurd. Der freie Wille wäre es eben aus der Erkenntnis der falschen Handlung heraus dem Trieb nicht nachzugeben.

Die Zwangshandlung dem Trieb zu folgen ist eben nicht frei, sie ist ein Zwang, also unfrei.


 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,


Ihre Artikel "Sucht" Seite 72 und "Jugendkriminalität" Seite 26 im Stern Nr. 3 vom 10.01.2008 zeigen es deutlich, die Degeneration der Gesellschaft hat eine neue Qualität durch alle Schichten erreicht. Nimmt man dann noch politische und gesellschaftliche Diskussionen hinzu, in denen sich immer mehr Positionen, die früher neben oder weit neben der Mitte verstanden wurden, als Mitte der Gesellschaft definieren, zeigt sich die Verschiebung und Schieflage.
In Wirklichkeit verbergen sich dahinter Schwarzmaler und Schönredner gleichzeitig und das bei allen Lagern und Interessen. Da befindet sich die Gesellschaft im Reich der Rhetorik ohne Substanz, jenseits von Logik und Vernunft.
Das dabei Kinder und Jugendliche heranwachsen welche sich so verhalten wie in Ihrem Artikel beschrieben, ist kein Wunder, ihr Verhalten dient dann wieder zur Speisung der Meinung der aus der Mitte gedrifteten neuen Mitte.
Medien und Kinder sind hier nur ein Abbild der gesellschaftlichen Entwicklung, wenngleich die Medien auch teilweise Wurzeln des Problemes sind.

Ich habe dazu ein modernes Märchen verfasst, welches ich Ihnen als Anlage mit dieser Mail übermittele.

Mit freundlichen Grüßen


 

 

Leitartikel Spiegel Nr. 4 vom 21.01.2008; Seite 92 und Seite 100 „Die Erotik der Macht“

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

es ist schön, dass Sie in einem Artikel einmal den Mechanismus der Erotik der Macht ansprechen, dass Sie dies an Herrn Sarkozy festmachen ist bedauerlich, in fast allen Staaten werden sich Beispiele für diesen Mechanismus finden, nicht zuletzt auch in Deutschland.

Die westlichen Demokratien haben einmal den Anspruch erhoben rein neutralen und abstrakten Werten wie Recht, Freiheit, Gleichheit etc. verpflichtet zu sein, die jederzeit einer unabhängigen und neutralen Prüfung standhalten können.

Diese abstrakten Werte werden immer mehr durch Instinkt- und emotional geprägte Inhalte besetzt. Entsprechende Qualitäten haben teilweise Ihre Protagonisten, ob dies gerade bei Herrn Sarkozy der Fall ist möchte ich nicht bewerten, ich halte es für unnötig diesen fast schon flächendeckenden Mechanismus so an einer Person festmachen zu wollen, auch diese Art der Darstellung ist nicht neutral.

Tatsache ist, dass Erotik eine Kategorie und Ausdrucksform der Sexualität ist, wenn auch kulturell überlagert und determiniert. Die westlichen Industrienationen sind schon lange auf dem Weg, hier die altbekannte maslowsche Bedürfnispyramide auf den Kopf zu stellen oder mit schicksalhaften Verknüpfungen quer durch alle Bedürfnisschichten zu verquirlen, was in der Masse nicht zu Gunsten der Qualität beiträgt.

Grund hierfür ist die maximale Analyse dieser Mechanismen mit einer gleichzeitigen Nutzung der Erkenntnisse für eine Steuerung die bereits weit in den Bereich der Manipulation hineingeht. Wenn die manipulative Qualität der Wahlkampfstrategen und die „erotische mediengerechte Ausstrahlung“ der Kandidaten größere Auswirkung hat wie die Inhalte, dann hat sich die Gesellschaft und die Politik bereits von den neutralen und abstrakten Inhalten verabschiedet. Dies hat Auswirkungen auf alle Bereiche des Lebens, und eben auch auf die Politik. Nur mit einem aufgeklärten, neutralen westlichen Lebensbild hat das ganze nichts mehr zu tuen. Auch die Bildung insgesamt ist davon negativ betroffen.

 

Hierzu eine graphische Darstellung:

Graphik warum Macht nicht erotisch ist aber destruktiv sein kann02

 

 

Die Selbstverwirklichung in Form von Weisheit, Neutralität, objektivem Abstand und Erkenntnis tritt hierbei immer weiter in den Hintergrund. Sie sind nicht Kennzeichen eines erfolgreichen Alphamännchens und seinem Gehabe, dass dem Tier näher ist wie dem Menschen. Solche neutralen Standpunkte bringen auch nur noch selten Erfolg, Konsum, Weibchen (Erotik / Sex) etc.. Macht und Erfolg folgen hier nicht mehr neutralen Werten und Inhalten, sondern platten Mechanismen und Instinkten. Bilden sich dann auf dieser Grundlage Netzwerke und Seilschaften die Gesellschaften steuern, so ist diese bereits in einer Einbahnstraße und Sackgasse. So sind im Laufe der Geschichte schon viele Kulturen degeneriert und untergegangen, allerdings müssen sich hierzu noch andere Parameter gesellen wie nur die Erotik der Macht, was allerdings derzeit wohl der Fall ist.

Wer also auf dieser triebgesteuerten Basis zur Ansicht gelangt das Macht eine sexuelle Kraft ist die ihren Ausdruck in der jeweiligen kulturellen Erotik findet und nicht eine große Verantwortung und Bürde für die Gestaltung der eigenen Zukunft und der anderer, ist ein Egoist der die Zukunft schon verspielt hat und einen verantwortungsvollen Gebrauch der Macht letztendlich gegen triebgesteuerte  Gewalt tauscht. Auf dieser Basis wir auch ein neutraler, sinnvoller Dialog nicht mehr möglich sein, geht es doch um Macht und deren Erotik an sich, was sind da neutrale Argumente wert ?


 

 

Leserbrief zum Leitartikel „Neid“, Stern Nr. 46 vom 08.11.2007 Seite 64

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Neid ist sicherlich im Kern ein Gefühl das der negativen Emotionsseite des Menschen entspringt. Wird er jedoch nicht in destruktive, sondern in kreative Energie bei seinem Träger umgewandelt, so kann er (wenn das Ziel der Kreation kein destruktives ist, wie z.B. Mobbing oder Zerstörung des Eigentumes des Neidobjektes) auch positive Kräfte entfalten. In meiner Jugend habe ich noch Sätze gehört wie: „Neidisch zu sein ist natürlich, strenge dich an und erbringe selber die Leistung die notwendig ist, um dir das zu erarbeiten was dich neidisch macht.“

Auf der anderen Seite ist es wahrscheinlich, dass in einer Gesellschaft in der die Kaufkraft und der Beruf der Eltern entscheidender für die eigene Karriere und Bildungslaufbahn ist wie die eigene Inteligenz oder das eigene können, dass sich negative und vor allem ungerechte Lebenserfahrungen auch in destruktivem Neid niederschlagen. Die gilt sowohl für die Seite des zu unrecht ge- und beförderten (Neid auf die Fähigkeiten des anderen in der Gewissheit trotz aller Erfolge diese Fähigkeiten nicht zu haben) wie für den zu unrecht „ausgebremsten“ (ich kann es auch oder sogar besser, komme aber nicht zum Zuge).

Darüber hinaus haben wir in unserer Konsumgesellschaft doch endlose und nicht mehr zu befriedigende Ansprüche und Mechanismen geschaffen. Dies ist sehr schön an der Manipulation der Maslowschen Bedürfnispyramide zu erkennen.

Die marketingtechnischen Instrumente der Marktwirtschaft haben doch in ihrer Analyse sehr schnell erkannt, welche Möglichkeiten zu Konsumsteigerung in der Manipulation verschiedener menschlicher Mechanismen liegen.

Wir müssen uns doch nicht wundern, das wenn Teile der Gesellschaft dafür bezahlt werden, Individuen und Gesellschaft absatzfördernd zu manipulieren und immer neue Bedürfnisse fernab des Menschseins zu konstruieren und zu wecken, die Manipulierten irgendwann vergessen haben was sie eigentlich glücklich macht, unzufrieden werden und eine grenzenlose Gier nach Ersatzbefriedigungen unterschiedlichster Prägung entwickeln, ohne je zufrieden zu sein.

 

Umkehrung der maslowschen Bedürfnispyramide

Graphik erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit

 

In der Hierarchie der Maslowschen Bedürfnispyramide wurden doch obere und untere Ebenen so verkoppelt, das ein regieren des „niederen Instinktes“ im Mainstream keinen mehr verwundern sollte. Warum sollten Werte wie „Weisheit“, „Klugheit“ etc. im Rahmen der Selbstverwirklichung noch erstrebenswert sein, dass bringt weder Geld, noch Erfolg, noch Sex, noch Konsum. Der Mainstream macht es doch vor, entweder ein skrupelloses Alphatierchen wie J.A. Ewing aus Dallas oder eine Joan Collerins  aus Denver oder ein Eiskalter Engel (Fernsehproduktionen) oder ein Gangster und Zuhälter wie 50 Cent der auch noch den Anspruch erhebt, mit seinen transportierten kriminellen Idealen gegen die bestehende, ungerechte Ordnung zu rebellieren.

Die Personen die in unserer Gesellschaft noch das „Menschsein“ repräsentieren haben doch schon lange kein Forum und kein Gehör mehr.

Auch hat der Mainstream doch schon lange vergessen was einmal als Indikator für das Menschsein galt, zur Erinnerung:

Grenzen des Mensch Seins02

Graphik erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit

 

Die Welt ist entzaubert, tot analysiert und manipuliert. Sogar wenn wir „etwas gutes tuen“ sind wir Egoisten, versucht man uns zu erzählen. Die endlose Spirale aus „Schlechtsein“ und doch „endlich etwas gutes“ erleben zu wollen, ein nicht aufzulösender Widerspruch. Ungefestigte Kinder und Jugendliche muss er kaputt machen. Und über allem schwebt die Angst und Gewissheit dass aufgrund schwindender Ressourcen die Ersatzbefriedigungen, aber auch die legitimen Bedürfnisse bald nicht mehr zu befriedigen sind (westliche Industrienationen). Statt kreativ über positive Alternativen nachzudenken, fördert die Gesellschaft Konkurrenz, Neid, Geiz und Angst etc. und den niederen Instinkt und kauft sich damit die Verdrängung der Ausgewogenheit ein. Allerorten wird über die Gutmenschen gelästert, nur das Gegenteil von Gutmensch ist Schlechtmensch.

Im Fazit meines Lebens bin ich jedoch nicht hier um mir von Schlechtmenschen weißmachen zu lassen, das alles negativ ist, ich negativ bin und ausser den egoistischen Schlechtmenschen nichts mehr zu retten ist, ich befürchte nämlich, genau dass soll erreicht werden.

 

Mit freundlichen Grüßen


 

 

Betreff: WG: Leserbrief zu Artikel "Warum es keinen Gott gibt"


Sehr geehrte Damen und Herren,

meinen Leserbrief (siehe unten) von heute Nachmittag, musste ich nach einigem Nachdenken noch um einen Punkt fünf erweitern.

Mir sind zu Ihrem Artikel "Warum es keinen Gott gibt" folgende vier (erweitert um Punkt fünf) Punkte eingefallen:


1. Fast alle Religionen (Ausnahme zum Beispiel Dalai Lama als lebende Gottesreinkarnation) berufen sich auf einen  metaphysischen Gott ausserhalb von Raum und Zeit, dessen Existenz man glaubt aber nicht beweisen kann (noch nicht / nie ?).
2. Die Rede ist immer von einem Schöpfergott der das Universum / All, die Erde, die Lebewesen und so weiter schuf. Diese Dinge sind nach einem absolut logischen System aufgebaut (auch wenn wir es nur in Teilen erfassen können). Alles was nicht logisch ist, kann nicht von diesem Schöpfergott entstammen, es widerspräche dann dem Grundkonzept seiner Schöpfung.
3. Dem Menschen ist die Gabe und damit die Freiheit der Selbsterkenntnis, Erkenntnis und der freien Wahl seines Standpunktes mit in die Wiege gelegt worden (auch wenn Skeptiker dies bestreiten, kausal deterministische Manipulationen und Zwang sind hier kein Gegenbeweis). Entscheidet er sich also gegen Logik und Vernunft, von Empathie im Sinne der Mitleidsschranke ganz zu schweigen, und gegen den Erhalt der Schöpfung (egal ob göttlich, zufällig, evolutionär oder sonst wie) zerstört er sich damit seine Lebensgrundlage, das ist weder göttlich, noch wissenschaftlich, es ist nur destruktiv. Dies dann noch mit einem Schöpfergott zu begründen, ist paradox.
4. Religiös gefragt, wird, wer seinen Lebensraum oder den von anderen ausgebeutet und zerstört hat, die Gelegenheit bekommen, im Anschluss daran den Himmel / das Paradies zu zerstören ?
5. Herr Dawkins sagt / schreibt einige Tiere hätten Altruismus entwickelt, zu diesen "Tieren" gehört der Mensch; ist Herr Dawkins demnach kein Mensch ?  Herr Dawkins schreibt / sagt Liebe sei ein pathologisches Gefühl, Herr Dawkins leugnet ein Mensch zu sein (kein Altruismus wie oben dargestellt) was ist Herr Dawkins dann, reduziert er sich auf ein denkendes Geschlechtsteil ? Welchen Namen hat dann der pathologische Zustand von Herrn Dawkins (gefühllose Neutralität mit der Fähigkeit zur Fortpflanzung, Empathielosigkeit; Maschine; etwas anderes ?) ?



 

Leserbrief zu Artikel die Nazi-Falle, Stern vom 18.10.2007, Nr.43, Seite 29

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wie ich Ihnen bereits in einem Leserbrief zu einem anderen Thema (Jüdische Lobby per eMail) mitgeteilt habe, gibt es nach meiner Ansicht von „Jeder Sorte Solche und Solche“.

Die gilt nach meiner Auffassung für Juden genauso wie für Deutsche und alle anderen Wesen dieses Planeten.

Verstehen sie diesen Satz: „grütz Krächz bjsjfajfiuz ?“ Nein (?), ich auch nicht. Verstehen Sie diesen Satz: „Hello is there anyblödy (anyone richtig) outsyte (outside richtig) and can here me ?“ Ja das war englisch, oder wie Sie an den Schreibfehlern ersehen können, denglisch.

Es gab eine deutsche Sprache vor den Nationalsozialisten und eine deutsche Sprache nach den Nationalsozialisten. Ich habe weder den Vorzug als Jude, noch den als Amerikaner geboren zu sein, ich bin in Deutschland geboren und kann mich daher in der deutschen Sprache am besten ausdrücken. Das bewahrt mich leider manchmal nicht vor unbeabsichtigten oder beabsichtigten Fehlinterpretationen des von mir geäusserten. Wer dann nicht offen nachfragt ist an seiner Fehlinterpretation selber Schuld.

Jedes Wort der deutschen Sprache ist von den Nationalsozialisten benutzt worden.

Da ich kein ewig gestriger bin, interessiert mich wenig, was die Nationalsozialisten unter dieser oder jener Redewendung verstanden haben. Das man einige Wörter, schon allein deswegen weil sie im Kern inhuman sind (z.B. Selektion), besser nicht nutzt, ist allgemein bekannt, das Sie im Zusammenhang mit dem Holocaust stehen, spricht ein übriges.

Mich interessiert -und das sollte einmal definiert werden-, was verstehen wir heute unter dieser oder jeder Redewendung, bzw. Wort. Ich denke hierfür gibt es einen Duden. Wenn der nicht mehr massgebend ist, sondern die Interpretation der Historiker, dann kann grundsätzlich wohl jeder Deutsche als Nationalsozialist (was natürlich Unsinn ist, die verfolgten deutschsprachigen Juden z.B. waren ja wohl keine Nationalsozialisten) bezeichnet werden, wie gesagt, die Nationalsozialisten haben den gesamten deutschen Wortschatz gebraucht. Darüber hinaus haben die Deutungshoheit über das Wort immer noch die Sprachwissenschaftler und eben Standardwerke wie der Duden und nicht die Historiker.

Während Narzissten (die Herrenmenschen von Heute) in den Chefetagen und ihren Netzwerken und anderen Teilen der Gesellschaft einen Teil der deutschen (globalen) Wirtschaft und der Behörden ruinieren und die Bildungslandschaft von einem Pisaschock zum nächsten abwärts gleitet, unter anderem weil die Jugend keine Schreib  Lese Kompetenz mehr hat, wird im „Unterschichtfernsehn“ (sehen das die neuen Untermenschen ? Achtung als solche vom Historiker gekennzeichnete inhumane Terminologie der Nationalsozialisten, hier stimme ich überein) darüber geschwafelt ob der Nationalsozialismus „auch etwas Gutes“ hatte.

Als ob irgend eine nationale Einstellung in einer globalisierten Welt weiterhelfen würde. Dies wird sie weder dem national eingestellten Staat noch dem Rest der Welt. Dem Rest der Welt wird es aber auch nicht helfen, wenn Deutschland sich in der ständigen Retrospektive von der Zukunft abwendet. Vor der Menschheit liegen Probleme die sie entweder zusammen im Sinne aller löst, oder eben an ihren Herausforderungen scheitert.

Jeder Staat der hierbei ein narzisstisches (oder nationalsozialistisches) Alphamännchen  / Weibchen Gehabe an den Tag legt, wird irgendwann wieder für viele Tote verantwortlich sein. Dabei ist es völlig egal ob diese in Altersheimen hinüber wegitieren, in Kriegen fallen, an Seuchen sterben, verhungern oder verdursten und so weiter.

Es wird Zeit, dass die Staaten lernen ihre berechtigten Interessen zu vertreten, ohne die Lebensgrundlagen der anderen zu zerstören. Technisch sind wir längstens auf einem Stand der dies zulässt. Allerdings ist der Zeitpunkt das diese Technik segenbringend für alle Menschen genutzt werden kann, ja schon fast vorbei. Der Preis den die Menschheit zahlt ist Verrohung und Degeneration. Ein Trend der allerdings für mich in Deutschland deutlich zu erkennen ist.

Ich selber werde gerade durch völlig unsoziale, ungerechte und sinnlose Umstände um Familie, Kinder und Haus gebracht. Leider wird das wegen meiner mangelnden Kaufkraft irgendwann auch meine ausländischen Nachbarn treffen, deren Produkte und Speisen ich als global eingestellter Deutscher gerne gekauft und gegessen habe, ich mir aber in Zukunft nur noch selten leisten kann.

Der Anwalt meiner Frau hat mir mitgeteilt, dass ich wegen meiner Tätigkeiten in den Elternvertretungen von Kindergarten und Schulen und in Gemeinnützigen Vereinen nicht geeignet sei, das Sorgerecht über meine Kinder auszuüben, weil mir eben diese Zeit zur Erziehung meiner Kinder fehlt. Das zuständige Jugendamt stimmt dem Standpunkt meiner Frau in einer Stellungnahme zu.

Vielleicht leiten Sie meinen Leserbrief an verschiedene Botschaften weiter, vielleicht ist Israel, die Türkei, Indien, Australien, England, Frankreich oder sonst ein Land bereit mir als vom blanken Unsinn verfolgten Deutschen Asyl zu gewähren. Als weltoffener und mir den globalen Problemen der Zukunft wohl bewusster deutscher Staatsangehöriger, bin ich in der Lage mich auch in anderen Ländern einzubringen. Das diese Weltoffenheit nicht grundsätzlich für alle Deutschen zutrifft, versteht sich von selber, es gibt eben von „Jeder Sorte Solche und Solche“. Dies ist aber kein Grund, hier ein Kollektivurteil zu fällen und dies ständig selber zu vollstrecken.

Was Frau Hermann angeht so ist Sie entweder tatsächlich Nationalsozialistin oder wirklich „blond“ (ich entschuldige mich an dieser Stelle bei allen anderen blonden mit anderer Argumentation und Überzeugung). Es gab Familien eben auch vor den Nationalsozialisten und auch danach.

Ein  fürsorgliches und emphatisches Mutter / Vater und Familienbild wird schon vor und nach ihnen beschrieben, eine neutrale Beschreibung dieser Eigenschaften wäre ausreichend,  der Sache dienlicher und historisch wohl auch richtiger.

Zum Schluss noch eine Frage, bestätigen Sie den Eingang von Leserbriefen nicht mehr, auf die beiden letzten Leserbriefe an Sie habe ich keine Eingangsbestätigung erhalten ?

 

Mit freundlichen Grüßen


 

 

Leserbrief zu "Israel der 51. Staat der USA" und "Israels Politik fördert Antisemitismus" und "Das Gerede von der Leistungselite soll doch nur Privilegien absichern"im Stern Nr. 41 vom 04.10.2007

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

manchmal drängt sich mir der Verdacht auf, die Menschheit streitet nur noch darüber, ob sie von der Brücke in die Zukunft rechts oder links herunter springen will. Meiner Ansicht nach gibt es von jeder Sorte "Solche und Solche". Lobbys haben grundsätzlich das Problem Dinge aus nur einer Perspektive zu sehen und dann den Versuch zu machen entsprechend einseitig zu steuern. Dementsprechend zeigt sich der Erfolg einer Lobby an den Problemen die sie uns in der Zukunft beschert. Ausserdem beeinflussen Lobbys und Mainstream sich gegenseitig. Erfahrungsgemäss hat der Mainstream ja immer nur kurze Zeit recht. Lobbys dagegen sichern ihre Zielsetzungen zum Teil beträchtlich länger. Jede Lobby die eine Kritik an sich unterbindet nimmt sich die Möglichkeit die eigenen Fehler und die anderer zu erkennen. Dadurch entsteht ein System das immer mehr in die Extreme der Probleme driftet.

Um deren negative Auswirkungen möglichst still auszuräumen ist dann noch mehr Lobby Arbeit nötig, auch ein einträgliches Geschäftsmodell für das letztendlich alle zahlen (für die Beseitigung der Probleme). Leider sind wir heute an einem Punkt der Problemverdichtung wo diese Probleme eben nicht mehr mit Lobbyarbeit zu beseitigen sind. Wie wäre es einmal mit Logik und Vernunft ? Ich persönlich warte immer noch auf eine Lobby (die auch über Mittel verfügt und auch gehört wird), die ihre eigenen Bedürfnisse und Rechte formuliert, ohne die der anderen zu schmälern.

Wenn ausschliesslich Lobbyarbeit -und damit Interessen- die Politik bestimmt, wird sich der einzelne Bürgerin ihr nicht mehr wiederfinden. Die Gesellschaft leistet sich keinen echten neutralen Standpunkt mehr.

Auch sprechen Sie in Ihrem Artikel wieder eine Verschwörungstheorie an. Für mich stellt sich die Frage, warum so viele Menschen von der Existenz solcher Verschwörungen überzeugt sind, doch wohl nur deshalb, weil irgendwelche Personen solche Szenerien entwerfen und es genug Dummheit gibt, die ohne die genügende Reife und ohne den genügenden Abstand solche Dinge gut findet und anfängt sie in die Tat umzusetzen. So wird dann aus dem Allmachtstraum der Menschheit immer wieder ein Allnachtstraum (manchmal regional, manchmal global). Dahinter stehen doch immer wieder nur Personen die ihre Mitte längst verloren haben.

 

Dann allerdings ist es an derzeit einen Artikel wie "Das Gerede von der Leistungselite soll doch nur Privilegien absichern" zu schreiben.

Im Grunde kann man diesem Artikel nur in voller Gänze zustimmen. Es ist in Entwicklungshilfeländern, in denen eine flächendeckende Schuldbildung nicht möglich ist, ein sinnvolles Modell zunächst einzelne als Multiplikatoren besonders zu fördern (selbstverständlich unter Verzicht jeglicher Indoktrinierung), für eine westliche Industrienation ist es ein Armutszeugnis einen grossen Anteil der Gesellschaft auszugrenzen.

Wer sich selber das Etikett Elite anheftet oder es ausschliesslich den Mitgliedern seiner sozialen Schicht, Klasse, Beruf, Netzwerk etc. zuschanzt, ist letztendlich für den Niedergang der Gesellschaft verantwortlich. Ich persönlich sehe wenn überhaupt nur dann den Begriff Elite gerechtfertigt, wenn er von vielen vergeben wird und darunter sollten sich auch tunlichst Personen befinden, die nicht nur den Standpunkt des Geehrten vertreten, dies sollte auch nicht von der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Klasse oder Geisteshaltung abhängig sein.

Mancher "Elite" stände etwas mehr Bescheidenheit gut zu Gesicht. Oder wird analog zur Lobby der Erfolg einer Elite an den hinterlassenen Problemen gemessen ?

Erst ein Präkariat zu schaffen um sich anschliessend wohltuend davon abgrenzen zu können, ist die Ernennung der Degeneration zur Elite. Hier könnte das Motto "Kommt lasset uns Unterschichtmenschen nach unserem Ebenbild schaffen" ein Leitmotiv gewesen sein. Wer es nötig hat sich am Misserfolg anderer messen zu lassen, den er ihnen darüber hinaus noch selber bereitet hat, ist wahrlich schon tief gesunken.

Mit freundlichen Grüssen


 

 

Betreff: Leserbrief zu "Prophet des Abstiegs" Stern 10 / 2007 Seite 146

Leserbrief zu "Prophet des Abstiegs" Stern 10 / 2007 Seite 146

Sehr geehrte Damen und Herren,


zu Ihrem Artikel "Prophet des Abstiegs" Stern 10 / 2007 Seite 146 fällt mir nur folgendes ein:

Es ist zynisch und phantasielos die Verarmung, Verelendung und den Tod von Millionen Menschen in Spielständen zu messen. Werden Sie auf dem Spielstandkonto von Herrn Naisbitt mit Plus- oder Minuspunkten gewertet ? Als Vertreter des christlichen Amerikas sollte Herr Naisbitt einmal erklären was es für einen Sinn macht, Verhütung zu verbieten und anschliessend das entstandene Humankapital (ein betriebswirtschaftlicher Ausdruck für Menschen) in einem gnadenlosen Konkurrenz und Resourcenkampft inclusive dem dazugehörigen Lebensraum zu verheizen.

Betriebs- und Volkswirtschaft sind keine Naturgesetze, sondern analysieren Regeln, die von Menschen ersonnene Systeme beschreiben. Diese dienten einst dem Ersatz eines zu komplex gewordenen Tauschsystems und damit der Versorgung der Menschen und nicht dem Global Monopoli. Darüber hinaus sind diese Regelwerke jederzeit änderbar.

Steigt die Zahl derer die ein vernunftgeprägtes Leben einem gnadenlosen Wettbewerb nach Spielständen vorziehen, dann hätte aus der Sicht von Herrn Naisbitt, Europa einen ungeheuren Standort- und Wettbewerbsvorteil, wenn es sich denn etwas von seiner sozialen Prägung erhalten kann.

Das Problem Europas und besonders Deutschlands liegt im übrigen nicht an fehlendem Wettbewerb, sondern an den unfairen Methoden mit denen viele Innovationen und Ideen blockiert und wegreguliert werden. Für die einen werden die Hürden so hoch gelegt, dass Sie mühelos darunter hindurch gehen können, für andere sind sie so hoch dass ein Überspringen fast unmöglich ist.

Recht geben kann man Herrn Naisbitt nur in dem Punkt, wo er sagt, dass sich die Mehrwertsteuererhöhung wohl kontraproduktiv auswirken wird.


Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Ich habe auch schon Leserbriefe an Focus, Spiegel, PM, und andere Zeitungen versandt, leider hatte ich bisher nur einmal das Glück in einer verkürzten Wiedergabe in einer Zeitung gedruckt zu werden. Na ja, vielleicht liest den Kram ja hier jemand

 

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